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[Bücher] Gelesen im April #1

Ab diesem Monat wird es meine gelesenen Bücher alle 2 Wochen geben, da ich den großen Monatspost einfach gerne etwas teilen wollte. Es kommen pro Monat ja doch einige Bücher zusammen und so wurde der Post in letzter Zeit immer größer. Ich finde den 2 Wochen Rhythmus etwas übersichtlicher und angenehmer zu lesen. Ansonsten wird sich nichts weiter ändern, am Ende des Monats wird es weiterhin die Gelesen-Statistik im Post geben.

Zur zweiten Hälfte des Monats April mit Gesamtstatistik kommt ihr HIER.


Autor: Sarah Lark
Titel: Das Jahr der Delfine
Seitenzahl: 463
Erscheinungsdatum: 09. Dezember 2016
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 18,00€ (Gebunden); 13,99€ (E-Book); Spotify

Inhalt:
„Köln, Gegenwart: Wie soll mein Leben weitergehen?, fragt sich Laura. Jetzt, da ihre beiden Kinder zunehmend selbstständig werden und sich ihr Mann immer weiter von ihr entfernt, denkt Laura an ihren einstigen Traum zurück, Meeresbiologin zu werden. Als sich die Chance bietet, für einige Zeit im Bereich der Wal- und Delfinbeobachtung in Neuseeland zu arbeiten, ergreift sie diese mit gemischten Gefühlen. In Neuseeland eröffnet sich Laura eine ganz andere Welt, und sie findet völlig überraschend eine neue Liebe. Doch kann diese von Dauer sein?“
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:
Nach all den Thrillern brauchte ich mal wieder etwas leichtes und griff somit zu meinem ersten Roman von Sarah Lark. Ich habe bereits einige Romane von ihr zu Hause, aber bisher hatte ich noch nicht das Verlangen. Mit ‚Das Jahr der Delfine‘ habe ich, einen tollen Einstieg zu Sarah Lark gefunden.

Die Autorin hat bereits einige Bücher mit dem Schauplatz Neuseeland geschrieben und gerade mit Neuseeland verbinde ich tolle Erinnerungen, da ich selbst mal ein halbes Jahr dort studiert habe. Das Buch selbst spielte zwar an einem Ort, den ich selbst nicht kannte, aber allein die ganze Atmosphäre hat mich total an dieses wunderschöne Land erinnert, da Sarah Lark es wunderbar eingefangen hat. Trotzdem ist die Autorin nicht in ausschweifende Landschaftsbeschreibungen verfallen, sondern hat sehr schön die Balance gehalten.

Anfangs konnte ich mich wirklich gar nicht in unsere Hauptfigur hineinversetzen. Ich konnte zwar ein wenig nachvollziehen, woher ihre Gedankengänge kamen, aber die radikale und eher egoistische Umsetzung ihrer Träume hat mich echt zum Schlucken gebracht. Andererseits konnte ich nach etwas Zeit schon verstehen, was Laura da angetrieben hat. Trotzdem kam es eher einer Hau-Ruck-Aktion gleich. Das Thema der Meeresbiologie wurde im Buch auch recht ausführlich behandelt, man hat einen wirklich guten Einblick in Lauras Job bekommen. Ich glaube allerdings, dass man sich schon ein wenig für das Thema interessieren sollte, ansonsten könnten einem diese Passagen zu langatmig werden. Generell liegt bei diesem Buch das Hauptaugenmerk nicht auf dem Ende, das irgendwann dann schon ziemlich vorausschaubar war, sondern eher auf dem Werdegang unserer Hauptfigur. Laura macht im Buch einen großen Wandel durch, sei es der familiäre Umbruch, ihr beruflicher Werdegang und auch Dinge hinsichtlich des Whale Watchings. Hatte sie vorher vielleicht noch einen verklärten Blick auf auf manches, so wurden ihr durch die praktische Erfahrung die Augen geöffnet. Im Endeffekt würde ich auf jeden Fall sagen, dass der Ausbruch der Protagonistin, aus ihrem gewohntem Umfeld, eine große Bereicherung für sie war.

Der Schreibstil von Sarah Lark hat mir ausgesprochen gut gefallen, das Buch liest sich wunderbar weg. Die ganze Geschichte war quasi wie ein kleiner Urlaub, ich konnte sehr gut entspannen dabei. Von mir gibt es daher eine Empfehlung, sofern man nicht etwas total nervenaufreibendes in diesem Buch erwartet.


Autor: Audrey Carlan
Titel: Trinity – Gefährliche Nähe (Trinity #2)
Seitenzahl: 433
Erscheinungsdatum: 26. Januar 2017
Verlag: Ullstein
Preis: 12,99€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Ich liebe dich. Ich will dich. Ich werde dich nie verlassen. Beim Gedanken an diese Worte bekommt Gillian Callahan Panik. Jahrelang wurde sie von ihrem gewalttätigen Ex-Freund misshandelt. Jetzt ist sie frei und arbeitet für Safe Haven, die Hilfsorganisation, der sie ihre Rettung verdankt. Das Thema Männer hat sie abgehakt. Bis sie bei einer Konferenz den Vorsitzenden von Safe Haven, Chase Davis, kennenlernt. Der attraktive Milliardär ist so sexy, dass Gillian schwindelig wird. Außerdem bekommt er immer, was er will – und er will Gillian. In ihr kämpfen Lust und Angst gegeneinander. Wird sie Chase vertrauen können? Ist sie bei ihm wirklich sicher? Und wie gefährlich ist ihre dunkle Vergangenheit?“
(Ullstein)

Meine Meinung:
Im letzten Monat habe ich euch bereits meine Meinung zum ersten Teil der Trinity Reihe mitgteilt. Im Großen und Ganzen hat sich nicht viel verändert. Die Story knüpft genau am Ende des ersten Teils an, und es geht weiter um die Beziehung von Gillian und Chase. Die Beziehung der Beiden ist immer noch genau so stürmisch und leidenschaftlich wie im ersten Teil. Entweder man liest das Ganze halt mit einem Schmunzeln oder man findet es höchstwahrscheinlich doof. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen, ohne prüfenden Realitätsblick, denn mal ganz ehrlich – so wie hier alles abläuft – das passiert wohl keinem von uns tagtäglich genau so. Eine Sache hat mich aber wirklich auf die Palme gebracht – Chase. Chase hat mich in diesem Band unheimlich genervt. Er wird ja generell von Anfang an sehr überspitzt dargestellt, aber wenn man die Teile so schnell nacheinander liest, ist mir Chase einfach irgendwann zu viel. Chase ist einfach immer sowas von über das Ziel hinaus, wobei seine Grundabsichten generell nicht schlecht sind. Trotzdem – von allem zu viel.

Davon abgesehen fand ich in diesem Teil gut, dass wir aus 2 Sichten die Geschichte erleben, wobei Sicht Nr. 2 nur kurz immer mal wieder eingestreut wird. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass in dem Teil allgemein auch mehr Spannung gewollt war. Geglückt ist das nur bedingt, denn im Prinzip ist alles recht vorausschaubar. Mit dem Lesen des Buches hatte ich wiedermal gar keine Probleme, denn Audrey Carlan hat einfach einen sehr angenehmen, wenn auch einfach Schreibstil. Ein wunderbares Buch für Zwischendurch, wenn ich einfach mal etwas zum Abschalten brauche.


Autor: T.R. Ragan
Titel: Schlankheitswahn (Lizzy Gardner #2)
Seitenzahl: 314
Erscheinungsdatum: 20. August 2013
Verlag: Amazon Crossing
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 4,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Privatermittlerin Lizzy Gardner weiß nur zu gut, wie es ist, wenn einen die Vergangenheit einholt. Als junges Mädchen wurde sie von einem Serienmörder terrorisiert. Deshalb kann Lizzy nicht Nein sagen, als die unheilbar kranke Ruth Fullerton sie bittet, im ungeklärten Vermisstenfall ihrer Tochter Carol zu ermitteln. Kaum nimmt Lizzy die Arbeit auf, taucht plötzlich Andrea Kramer in ihrem Büro auf. Ihre Schwester Diane gilt seit einigen Monaten als vermisst und Andrea glaubt fest daran, dass ein charismatischer Fitnessguru dabei die Hände im Spiel hatte. Diane litt an extremem Übergewicht – aber hat ihre Besessenheit, abzunehmen, wirklich etwas mit ihrem Verschwinden zu tun“
(Amazon Crossing)

Meine Meinung:
Teil 2 der Lizzy Gardner Rehe hat mir leider etwas weniger gut gefallen als der erste Teil. Bereits beim ersten Teil haben mir ein paar Sachen nicht gefallen und ‚Schlankheitswahn‘ geht irgendwie nochmal in eine andere Richtung. Hinzu kommt, dass mir der Fall selbst einfach nicht besonders gut gefallen hat. Der Fall las sich einfach etwas zäh und auch die Auflösung fand ich nicht so interessant. Die Personen, die mit dem Fall zu tun hatten, blieben für mich auch sehr farblos, so dass ich durchgehend Probleme hatte, die Namen zuzuordnen.

Außerdem gab es einen weiteren Nebenhandlungsstrang, den ich noch unnötiger fand, als den im ersten Teil. Es wirkte völlig fehl am Platz und auch überhaupt nicht nachvollziehbar. Trotz all dem war ich dennoch recht schnell mit dem Buch duch, da der Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig ist. Ich werde auch jetzt noch die Reihe weiterlesen, weil ich einfach hoffe, dass der nächste Fall wieder mehr meinem Geschmack entsprechen könnte.



Autor:
Renée Ahdieh
Titel: Zorn und Morgenröte
Seitenzahl: 397
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2016
Verlag: One
Preis: 16,99€ (Hardcover); 12,99€ (E-Book); Spotify
*Rezensionsexemplar

Inhalt:
„Jeden Tag erwählt Chalid, der grausame Herrscher von Chorasan, ein Mädchen. Jeden Abend nimmt er sie zur Frau. Jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Bis Shahrzad auftaucht, die eine, die um jeden Preis überleben will. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und könnten unterschiedlicher nicht sein … Und doch werden sie magisch voneinander angezogen …
Eine märchenhafte Geschichte über wahrhaft große Gefühle.“

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist wirklich wunderschön und gibt zugleich auch schon Hinweis darauf, dass die Geschichte an eine 1001 Nacht Kulisse angelehnt ist. Der Schreibstil selbst hat mich gleich zu Beginn begeistert, da er sehr angenehm zu lesen war. Probleme hatte ich allerdings mit den Namen der Protagonisten, bis zuletzt konnte ich manche Namen nicht immer zuordnen. Außerdem muss ich trotz des flüssigen Schreibstils anmerken, dass auf die Gesamtlänge der Geschichte, gar nicht so viel passiert. Die Magie der Geschichte ging für mich eindeutig vom Setting selbst aus.

Wir begleiten hauptsächlich Shahrzad, die die neue Frau des Kalifen ist. Außerdem begegnen wir der stereotypischen Dreickecksbeziehung, die gerne in Jugendbüchern beschrieben wird. Ich konnte ehrlich gesagt keine der beiden Varianten nachvollziehen, denn ich habe bei keinem der Männer eine Verbundenheit mit Shahrzad gespürt. Und wie bereits im Klappentext beschrieben, kommt es jedoch wie es kommen muss – Shahrzad fühlt sich magisch zum Kalifen hingezogen, der ja ganz pragmatisch betrachtet ein vielfacher Mörder ist? Shahrzad weicht also schnell vom eigentlichen Plan ab und beginnt sich zu verlieben. Aber warum? Diese Wendung war mir halt überhaupt nicht schlüssig.

Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich werde wohl auch die Fortsetzung lesen, weil ich auch gerne wissen wollen würde, wie alles weitergeht.


Autorin: Nina Sadowsky
Titel: Be My Girl
Seitenzahl: 336
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
Verlag: Penguin
Preis: 13,00€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt:
„Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …“
(Penguin)

Meine Meinung:
Be My Girl hat in erster Linie mit seinem Cover mein Interesse geweckt. Der Titel sticht direkt ins Auge und der Klappentext verspricht einen spannenden Psychothriller. Gleich auf den ersten Seiten kam sehr viel Spannung auf, da man als Leser direkt in das Geschehen geworfen wurde. Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt – Damals und Heute. Wir lesen also abwechselnd recht kurze Kapitel und springen dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Wer chronologische Vorgehensweisen mag, der wird mit diesem Buch vielleicht nicht glücklich. Ich empfehle auch, das Buch in möglichst einem Rutsch zu lesen, da man sonst durch die Zeitsprünge schnell aus der Geschichte heraus kommt und nicht so leicht wieder hineinfindet. Problem an den zwei Zeitsträngen ist übrigens auch, dass die Protagonisten sich innerhalb dieser Stränge nochmals an weit zurückliegende Begenheiten erinnern. Das Buch war für mich also keines, das ich mal eben nebenbei lesen konnte, sondern ich musste mich ein wenig konzentrieren.

Trotz meiner Probleme mit den Zeitsträngen, fand ich die Story selbst sehr gelungen und auch spannend. Viele kleine Puzzleteilchen werden nach und nach aufgedeckt, so dass sich am Ende ein stimmiges Bild ergibt. Der Schreibstil der Autorin war ebenfalls sehr angenehm und ich kam sehr schnell voran im Buch. Einzig die letzten paar Seiten fand ich wirklich überflüssig, denn dort wurde der eigentlichen Auflösung nochmal ein kleiner Twist gegeben, den ich etwas unnötig fand. Außerdem würde ich ‚Be My Girl‘ nicht als Psychotriller sehen, eher eine Kriminalgeschichte, die eben klassicherweise nach und nach aufgedeckt wird.


Autor: Clifford Jackman
Titel: Winter Family
Seitenzahl: 512
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2016
Verlag: Heyne Hardcore
Preis: 14,99€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt:
„Georgia 1864: Amerika blutet im Bürgerkrieg. Sergeant Quentin Ross schart eine Gruppe hemmungsloser Gewalttäter um sich. Unter ihnen ist einer, der selbst Ross Angst macht: Der unscheinbare Farmerjunge Augustas Winter entpuppt sich als monolithischer Todesengel und wird zum neuen Anführer der Bande, die fortan unter dem Namen Winter Family eine blutige Spur durch Amerika zieht. Zunächst als Söldnergarde angeheuert, wird die Winter Family nach dem Bürgerkrieg von gewissenlosen Politikern für deren eigene Zwecke eingesetzt. Doch niemand kann die Winter Family kontrollieren …“
(Heyne Hardcore)

Meine Meinung:
Der Klappentext von ‚Winter Family‘ hat mich sofort in seinen Bann gezogen, obwohl die Worte Bürgerkrieg und Söldnertruppe nicht unbedingt in meinen Leseinteressen vorkommen. Trotzdem stellte ich mir sofort einen blutigen Western im Stile von Tarantino oder Red Dead Redemption vor und war Feuer und Flamme. Außerdem gehören viele Bücher aus dem Heyne Hardcore Verlag zu meinen Lieblingen.

Und ‚Winter Family‘ wird dem Hardcore Stempel eindeutig gerecht. Während der insgesamt sehr interessanten Geschichte steht eines im Vordergrund – rohe Gewalt. Hier wird nicht zimperlich miteinander umgegangen und auch kein Blatt vor den Mund genommen. Der Autor schreibt in recht kurzen, einfachen und pragmatischen Sätzen und beschönigt nichts. 

Anfangs hatte ich in den recht groß beschriebenen Kriegszenen Probleme die vielen Menschen zuzuordnen. Wer gehörte zu welcher Seite usw. Das hat anfangs zu ein paar Wirrungen geführt, so dass ich mich etwas mehr konzentrieren musste, um am Ball zu bleiben. Viele Personen, die einem im Buch begegnen, verlassen einen schnell wieder. Allerdings bleiben auch die wichtigen Protagonisten recht blass und konnten für mich nur bedingt an Tiefe gewinnen. Sehr interessant fand ich jedoch den Aspekt, dass die Geschichte über eine recht lange Zeitspanne hinweg spielt. 

Das Buch ist sicherlich nichts für empfindliche Gemüter, wer aber generell ein Fan von Büchern aus dem Hause Heyne Hardcore ist, das Setting des Bürgerkriegs und stimmungsvolle Landschaften mag, der sollte sich das Buch unbedingt anschauen!


Autor: Daniel Cole
Titel: Ragdoll – Dein letzter Tag
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 27. März 2017
Verlag: Ullstein
Preis: 14,99€ (Broschiert); 4,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt:
„Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes …“
(Ullstein)

Meine Meinung:
Nach einem kurzem Prolog beginnt die Geschichte gleich sehr rasant mit dem Fund einer Leiche, die aus Körperteilen mehrerer verschiedener Opfer zusammengenäht ist. Die Geschichte dreht sich also erstmal um die Identifizierung. Als dann kurz darauf die Liste mit weiteren zukünftigen Opfern bekannt wird, geht die Suche nach diesen Menschen los. Vieles in der Story ähnelt also dem bekannten Schema einer Schnitzeljagd. Das ist zwar nichts Neues, aber der Autor hat dies hier auf jeden Fall sehr spannend hinbekommen. Generell fand ich den Schreibstil des Autors sehr leicht zugänglich, die Kapitel waren nicht zu lang und teilweise fand in den Kapitel sogar noch ein Perspektivwechsel statt. Nach kurzer Zeit konnte ich die wichtigen Figuren gut auseinanderhalten. Unser Protagonist Wolf stellte mal wieder den Stereotyp eines gebrochenen Ermittlers dar, er handelt recht impulsiv und ist nicht gerade ein Sympathieträger.

Das Ende der Story bleibt recht offen, so dass genug Raum für ein Fortsetzung bleibt. Ich bin gespannt wie dies weitergeführt wird und ob dies eine typische Reihenfortsetzung mit den selben wiederkehrenden Ermittlern wird. Ich werde die Reihe auf jeden Fall gerne weiterverfolgen.

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1 Comment

  • Reply [Bücher] Gelesen im April #2 – Laura von Eden 2. Mai 2017 at 11:02

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