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[Rezension] Tania Carver – Er will dein Herz (Marina Esposito #7)

[Rezensionsexemplar]

Autorin: Tania Carver
Titel: Er will dein Herz
Übersetzung: Sybille Uplegger
Reihe: Marina Esposito #7
Genre: Thriller
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 07. September 2018
Verlag: Ullstein
Preis: 10,00€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Achtung Spoilergefahr! Zwar handelt es sich um abgeschlossene Fälle, jedoch könntet ihr euch hinsichtlich der Charakterentwicklung spoilern.

Reihenfolge:

  1. Entrissen
  2. Der Stalker
  3. Stirb, mein Prinz
  4. Jäger
  5. Morgen früh, wenn du willst
  6. Du sollst nicht leben
  7. Er will dein Herz

Inhalt:

“Gemma Adderley hat Angst. Sie will mit ihrer siebenjährigen Tochter vor ihrem gewalttätigen Ehemann ins Frauenhaus flüchten. Doch die beiden kommen nie dort an.
Wenig später wird DI Phil Brennan zu einem Tatort gerufen. Gemmas Leiche wurde gefunden, ihre Tochter hat überlebt. Besonders grausam: Gemma wurde das Herz herausgetrennt. Phils Frau, Polizei-Profilerin Marina Esposito, übernimmt die Befragung des schwer traumatisierten Mädchens. Seit ihrem letzten Fall gehen sie und Phil eigentlich getrennte Wege. Doch als eine zweite Frauenleiche auftaucht, bei der das Herz fehlt, müssen die beiden eng zusammenarbeiten. Nur mit Marinas Täterprofil haben sie eine Chance, den Serienmörder zu finden …”
(Ullstein)

Meine Meinung:

“Er will dein Herz” ist der 7. Teil der Reihe um Marina Esposito und ihren Mann Phil Brennan. Die vorhergehenden Teile habe ich alle sehr gemocht, jedoch konnte bereits 6. Teil nicht mehr so ganz an seine Vorgänger anknüpfen. “Du sollst nicht leben” konnte mich nicht recht überzeugen, daher war ich sehr auf den nächsten Teil gespannt.

Unsere Hauptpersonen Marina Esposito und Phil Brennan sind dem Leser bereits vertraut, da wir sie nun schon eine ganze Weile verfolgen. An sich war ich immer der Meinung, dass beide sich sehr angenehm begleiten lassen. Sie handeln nicht stumpf und irrational, sondern sind immer recht besonnen und handeln nachvollziehbar. Im aktuellen Titel könnte man jedoch meinen zwei völlig andere Personen vor sich zu haben. Das mag an der vorangegangenen Geschichte liegen, jedoch war es nahezu kaum aushaltbar. Beide ertrinken in Selbstmitleid und sind weder zusammen, noch für sich stehend ertragbar. Vor allem Phil suhlte sich in seinem Schmerz über die derzeitige Situation und schoß so manches Mal übers Ziel hinaus. Ich vermisse meine klugen und besonnenen Köpfe ein wenig.

Neben der mir missfallenden charakterlichen Situation, gab es natürlich trotzdem einen Fall zu bearbeiten. Marina und Phil müssen sich gezwungenermaßen etwas zusammenraufen und gemeinsam an dem Fall arbeiten, wenn auch wie immer mit verschiedenen Ansätzen, denn Marina ist Profilerin und Phil Ermittler. An sich war der Fall interessant, er war jedoch etwas überschattet durch Marina und Phils Probleme. Wir lesen aus verschiedenen Perspektiven und vor allem das kurze Kennenlernen der Mordopfer, bevor sie ihrem Mörder zum Opfer fielen, waren wahrliche Lichtblicke. Hier kam ordentlich Fahrt auf und man konnte gut mit den Opfern mitfühlen.

Ich bin also gewissermaßen recht zwiegespalten was die Reihe um unsere Profilerin Marina angeht. Haben mir die ganzen ersten Bände wirklich gut gefallen, so konnten mich nun bereits die beiden letzten nicht überzeugen. Eigentlich verabschiede ich mich äußerst ungern von liebgewonnenen Reihen, aber hier muss ich langsam sagen, dass ich den Nachfolgern skeptisch gegenüber stehe. Aber wer weiß, vielleicht fangen sich unsere beiden Protagonisten ja wieder und im nächsten Teil erwartet uns wieder ein spannender Fall mit klar denkenden Ermittlern.

Bücher

[Rezension] Cara Hunter – Sie finden dich nie (Adam Fawley #1)

[Rezensionsexemplar]

Autor: Cara Hunter
Titel: Sie finden dich nie
Übersetzung: Iris Hansen, Teja Schwaner
Reihe: DI Adam Fawley #1
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 362
Erscheinungsdatum: 17. August 2018
Verlag: Aufbau Verlag
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 7,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Ein Mädchen verschwindet – und niemand hat etwas gesehen.

Daisy, die achtjährige Tochter der Masons, verschwindet bei einer Party spurlos vom Grundstück der Eltern. Sofort beginnt die Polizei mit den Ermittlungen. Partygäste, Nachbarn, Mitschülerinnen – jeder scheint verdächtig, aber nirgends findet sich eine Spur des Mädchens. Detective Inspector Adam Fawley gerät in ein Netz aus Widersprüchen und Beschuldigungen, doch das Mädchen bleibt verschwunden. Erst als er weiter zurückgeht in die Vergangenheit der Familie, scheint sich ein düsteres Geheimnis zu offenbaren.”
(Aufbau Verlag)

Meine Meinung:

Im Garten der Familie Mason findet eine große Party statt. Bekannte, Freunde der Kinder, Nachbarn – es wimmelt nur so von Leuten. Und doch passiert das Unglaubliche, denn die Tochter der Masons verschwindet. Daisy scheint wie vom Erdboden verschluckt. Detective Fawley und seine Kollegen machen sich schnell daran sämtliche Partygäste und mögliche Augenzeugen zu befragen, doch keiner hat etwas gesehen. Langsam jedoch kann Fawley aus kleinen Hinweisen ein Bild zusammensetzen, das wahrlich kein gutes Gesamtbild ergibt. Fawley muss tief graben und feststellen, dass die Familie keineswegs so glücklich ist, wie sie vorgibt.

“Sie finden dich nie” hat einen recht ungewöhnlichen Storyaufbau. Die Geschichte beginnt in der Nacht nach der Party, als bereits klar ist, dass Daisy verschwunden ist. Die folgenden Kapitel gehen immer weiter in die Vergangenheit zurück. Doch wie soll man das Verschwinden von Daisy auflösen, wenn man sich von der Nacht der Party entfernt? Ganz einfach – die Kapitel beginnen zwar immer mit Gegebenheiten, die in der Vergangenheit liegen, diese nehmen jedoch nur wenige Seiten des Kapitels ein. Danach geht es wie gewohnt weiter in der Gegenwart, in der wir der Ermittlungsarbeit von Fawley beiwohnen können.

Wie so oft hat unser Hauptermittler selbst ein tragisches Ereignis zu verkraften, das noch gar nicht so lange zurück liegt. Im Laufe der Story werden uns immer wieder kleine Häppchen zugeworfen, doch letztlich erfahren wir erst am Ende genaueres. So wirklich habe ich noch nicht das Gefühl Fawley richtig greifen zu können, aber “Sie finden dich nie” ist erst der Auftakt zu einer Reihe, in der uns Fawley als wiederkehrender Ermittler begegnen wird.

Die Familie Mason versucht mit aller Macht eine Fassade aufrecht zu erhalten, vor allem die Mutter ist auf ihr Ansehen bedacht. Doch tatsächlich ist alles mehr Schein als Sein. Was Fawley zutage fördert, wirft das ganze Familienleben durcheinander. Die voranschreitende Ermittlungsarbeit war sehr interessant zu verfolgen, denn aus den kleinsten Hinweisen wurde ein Ablauf des Verschwindens rekonstruiert. Doch sind die Ermittler wirklich auf der richtigen Spur? Im Laufe der Story wird beinahe mal jeder verdächtigt, denn wie es scheint, hat auch jeder Verdächtige ein Motiv. Doch wessen Motiv ist am stärksten?

Durch die ganzen verschiedenen Fährten, bin ich der Autorin auch das ein oder andere Mal auf den Leim gegangen. Cara Hunter hat wirklich geschickt eine düstere Atmosphäre entwickelt, in der man einfach niemanden bedenkenlos über den Weg trauen kann. Auch die Einbettung von Tweets von diversen Menschen, hat dem ganzen nochmal einen sehr aktuellen Anstrich gegeben. Menschen, die absolut nichts mit der Sache zu tun haben, aber trotzdem ungefragt ihren Senf dazugeben müssen – realistischer geht’s glaube ich kaum.

Insgesamt hat mir “Sie finden dich nie” wirklich gut gefallen. Vor allem die vielen Wendungen, immer dann wenn neue Hinweise auftauchten, haben die Story so interessant gemacht. Lediglich das Ende kam etwas holperig daher, ich glaube hier wollte die Autorin einfach nochmal einen drauf setzen. Trotzdem – für mich ist “Sie finden dich nie” ein wirklich gelungener Auftakt zu einer Reihe um einen Ermittler, der unbedingt noch mehr von sich preisgeben muss.

Bücher

Lesemonat August 2018

Der August hat mir jede Menge Zeit zum Lesen beschert, insbesondere weil ich anfangs noch Urlaub hatte. 11 Bücher habe ich insgesamt gelesen, davon war eines ein Hörbuch. Ich würde sagen, der August verlief sogar recht gut was die Bewertungen betrifft, immerhin haben die meisten Bücher 5 oder 4 Sterne bekommen.

Statistik August 2018

Anzahl Bücher: 11
Anzahl Seiten: 5360
Seiten pro Tag: 173

Gelesenes

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, habe ich im August vor allem Lust auf Thriller gehabt. Außerdem habe ich weiter meinen Plan mit dem Reread der Hunter & Garcia Reihe von Chris Carter verfolgt. Mit einem Klick auf Autor & Titel kommt ihr zur Rezension.


Greer Hendricks & Sarah Pekkanen – The Wife between us. wer ist sie wirklich?

Chris Carter – Der Totschläger (Hunter & Garcia #5)

Chris Carter – Die stille Bestie (Hunter & Garcia #6)

Ellison Cooper – Todeskäfig (Agent Sayer Altair #1)

Corina Bomann – Mathildas Geheimnis (Die Frauen vom Löwenhof #2)


Shari Lapena – A Stranger in the House. Das Böse ist näher, als du denkst

Linda Castillo – Die Zahlen der Toten (Kate Burkholder #1)

Chris Carter – I am Death. Der Totmacher (Hunter & Garcia #7)


Ethan Cross – Ich bin die Angst (Shepherd #2)

Christina Dalcher – Vox

Gehörtes

Die letzten Wochen hat mich der 1. Teil der Outlander Saga begleitet. Trotz meines recht langen Arbeitsweges habe ich gefühlt ewig an diesem Buch gehört. 37 Stunden lassen sich halt nicht so schnell weghören, vor allem wenn sich viele Stellen einfach unglaublich ziehen. Momentan bin ich noch recht unschlüssig, ob ich jemals zum 2. Teil greifen werde.


Diana Gabaldon – Feuer und Stein (Outlander #1)

Neuzugänge

Groß zugeschlagen habe ich nicht, aber ein paar Bücher haben sich dann doch eingefunden. Wie man sehen kann, bin ich weiterhin in Thriller-Laune.

James Rollins – Das Knochenlabyrinth (Sigma Force #11)

Anita Terpstra – Die Braut

Olaf Büttner – Scherbenfrau

Anna Karolina Larsson – Der Pavian (Amanda Paller #1)

Anna Karolina Larsson – Unersättlich (Amanda Paller #2)

Bücher

[Rezension] K.L. Slater – Sicher bist du nie

[Rezensionsexemplar]

Autor: K.L. Slater
Titel: Sicher bist du nie
Übersetzung: Sybille Uplegger
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 10. August 2018
Verlag: Ullstein
Preis: 10,00€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Ich weiß, was du getan hast …

Anna ist Briefträgerin. Tagein tagaus läuft sie dieselbe Route. Die nicht ausgetragene Post sammelt sie in ihrem Haus. Aber der Briefberg ist nicht das Einzige, was Anna versteckt …
Als sie auf der Straße die Mörderin ihres Bruders erkennt, durchbricht sie ihre zwanghafte Routine. Sie lässt die Frau nicht mehr aus den Augen. Immer seltsamere Dinge geschehen. Wem kann Anna überhaupt noch trauen? Was ist damals wirklich geschehen? Und wieso ist auch Anna sich sicher, beobachtet zu werden?”
(Ullstein)

Meine Meinung:

Anna hat gern ihre Ruhe. Sie arbeitet als Briefträgerin und geht tagein, tagaus ihrer Routine nach. Leider schafft sie ihre Route oftmals nicht. Also nimmt sie die unausgetragene Post mit nach Hause und sammelt sie dort. Doch scheinbar ist das nicht das einzige Geheimnis, welches Anna umgibt. Als sie eines Abends einen Verkehrsunfall beobachtet, erkennt sie in der Fahrerin die Frau, die damals durch eine Verkettung tragischer Ereignisse, ihren Bruder umbrachte. Nun ist es Annas Ziel diese Frau zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Sie freundet sich mit dem Unfallopfer, Liam,  an und versucht nun so an die besagte Frau heranzukommen. Doch können wir Anna Erinnerungen und ihrer Wahrnehmung trauen? Anna scheint sehr mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben.

“Sicher bist du nie” wird hauptsächlich aus der Sicht von Anna erzählt. Hin und wieder reisen wir in die Vergangenheit und bekommen dort aus der Sicht der Schulpsychologin die Ereignisse geschildert. Wir nähern uns nur langsam an die Begebenheiten, die zum Tod von Annas Bruder führten. Zwischenzeitlich wird man auf verschiedene Fährten geführt, so dass man nie genau weiß, wohin sich das Ganze entwickeln soll.

Fest steht allerdings, dass Anna offensichtlich psychische Probleme hat. Sie riecht als einzige Person ungewöhnliche Gerüche in ihrem Haus, nimmt Tabletten und fühlt sich beobachtet. Außerdem ist es ihr ein Dorn im Auge, dass sich die Unfallfahrerin nun mit Liam anfreunden möchte. Anna sieht in ihr ein absolutes Hassobjekt und versucht ihr nun zu schaden – als Ausgleich für all die Dinge, die sie ihretwegen ertragen musste.

Das Buch ist als Psychothriller ausgewiesen – sehr psycho ist er allerdings nicht. Die Story ist sehr ruhig und besticht eher durch seine Atmosphäre. Wer blutige Szenen sucht, wird sie hier nicht finden. Vielmehr merkt man deutlich, dass sich die Story mehr und mehr zum Ende hin aufbaut und leider auch erst im letzten Drittel etwas an Fahrt aufnimmt.

Für Liebhaber von ruhigen und tragischen Geschichten ist “Sicher bist du nie” eine ganz nette Geschichte, aber für mich leider auch nicht mehr. Dennoch war ich sehr angetan von der Art und Weise, wie die Autorin einem die Geschichte näher gebracht hat. Allerdings bin ich bis zuletzt nicht mit unserer Hauptfigur Anna warm geworden, jedoch wird sie dem Leser wohl bewusst so beschrieben, dass man nicht viel Sympathie entwickelt.

 

Bücher

Neuerscheinungen September 2018 #2

Bevor der September morgen auch schon da ist, möchte ich euch gerne noch einige Neuerscheinungen für den kommenden Monat vorstellen. Da im September sehr viele Bücher erscheinen, die interessant klingen, kommt heute der zweite Post zu den Neuerscheinungen. Mit einem Klick auf Titel und Autor kommt ihr wie immer zur Verlagsseite mit weiteren Infos.


Sarah Lotz – Angstrausch (17. September 2018)

Simon Newman liebt die Gefahr. Mit der Kamera begibt er sich an hochgefährliche Orte, an denen Menschen regelmäßig verunglücken. Doch als ein Video, das zeigt, wie er fast zu Tode kommt, einen Hype auslöst, ist sogar der wagemutige Adrenalinjunkie überrascht. Von nun an wollen seine Follower ihn in immer neuen Extremsituationen sehen. Simon nimmt die Herausforderung an: eine Expedition auf den Mount Everest. Auf dem höchsten und tödlichsten Berg der Welt ist er nicht nur den Naturgewalten ausgesetzt, sondern stößt auch auf eine menschliche Tragödie. Und plötzlich steht er einer Gefahr gegenüber, wie selbst er sie noch nicht erlebt hat …


Christopher Golden – Das Totenschiff (17. September 2018)

Ein Erdbeben legt auf dem Berg Ararat im Osten der Türkei den Eingang zu einem riesigen Höhlensystem frei. Dort macht das Expeditionsteam um die Forscher Meryam und Adam eine spektakuläre Entdeckung: ein uraltes Schiff, und das 4000 Meter über dem Meeresspiegel! Handelt es sich tatsächlich um die Arche Noah, wie Legenden besagen? An Bord wird ein Sarg gefunden, darin ein menschenähnliches Wesen mit Hörnern. Während die Forscher noch versuchen, dessen Herkunft zu ermitteln, tobt um den Berg ein mächtiger Schneesturm, der die Forscher von der Außenwelt abschneidet – und es kommt zum ersten Todesfall …


Lara Dearman – Das tote Mädchen vom Strand – Jennifer Dorey #1 (17. September 2018)

Fürchte nicht die Dunkelheit. Fürchte das, was sie verbirgt.
Um London zu entfliehen, kehrt die Journalistin Jennifer in ihre Heimat zurück: das pittoreske Guernsey. Doch schon ihre erste Reportage führt sie ins dunkle Herz der Insel. Als Jennifer über ein ertrunkenes Mädchen berichtet, kommt sie einer Serie von Todesfällen auf die Spur. Im Laufe von Jahrzehnten haben immer wieder auffällig attraktive junge blonde Frauen scheinbar durch Unfall oder Selbstmord ihr Leben im Meer verloren. Sie alle trugen dieselben Zeichen auf ihrer Haut. Offenbar gibt es auf der Kanalinsel einen Killer, der seit fünfzig Jahren mordet. Und der in der Welt der Mythen und Legenden von Guernsey zu Hause ist …


Andreas Gruber – Rachewinter – Walter Pulaski #3 (17. September 2018)

Mehrere Männer im besten Alter, erfolgreich und vermögend, werden grausam ermordet – und obwohl sie in verschiedenen Städten lebten, haben sich alle kurz vor ihrem Tod mit einer geheimnisvollen dunkelhaarigen Frau getroffen. Doch diese bleibt ein Phantom. Das müssen auch Kommissar Walter Pulaski in Leipzig und Anwältin Evelyn Meyers in Wien feststellen, die beide in die Fälle verwickelt werden. Anders als die Polizei lassen sie sich jedoch nicht entmutigen, erst recht nicht, als sie erkennen, dass sie die Mordserie nur gemeinsam lösen können. Allerdings ist der Täter raffinierter, als sie denken – und spielt auch mit ihnen sein gefährliches Spiel …


Lori Rader-Day – Im Dunkel der Angst (17. September 2018)

Ein heftiger Schlag. Rotes Blut im Wasser des Sees. Danach nur noch Schwarz. Anna Winger starb nicht an jenem Tag, aber seither lebt sie in Angst. Rastlos zieht sie mit ihrem Sohn von Stadt zu Stadt, scheut den Kontakt zu anderen Menschen. Als Graphologin muss sie ihr Gegenüber nicht sehen, um in ihm lesen zu können, es reicht ein Blick auf dessen Handschrift. Dann verschwindet ein zweijähriger Junge und seine Babysitterin wird ermordet. Die einzige Spur: eine handschriftliche Notiz. Anna wird hinzugezogen, und alles, was sie für immer hinter sich lassen wollte – die Dunkelheit, die Gewalt, der Tod –, drängt unaufhaltsam an die Oberfläche …


Haylen Beck – Ohne Spur (21. September 2018)

Audra Kinney flieht mit ihren zwei kleinen Kindern vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Mit dem Auto will sie zu einer Freundin nach San Diego, ans andere Ende der USA. Doch mitten in der Wüste von Arizona wird sie von der Polizei angehalten. Im Kofferraum ihres Wagens findet der Sheriff ein Päckchen Marihuana, das Audra noch nie gesehen hat. Alle Unschuldsbeteuerungen sind zwecklos – sie wird verhaftet. Und was dann kommt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können. Denn plötzlich sind ihre Kinder verschwunden. Der Sheriff behauptet, Audra sei allein im Wagen gewesen. Die Welt hält Audra für eine Mörderin. Und ihr Wort steht gegen das des Sheriffs. Kein Mensch glaubt ihr. Bis auf einen.


Timo Leibig – Nanos (24. September 2018)

Deutschland 2028: Die Bevölkerung ist hörig. Dank Nanoteilchen in Lebensmitteln und im Trinkwasser glauben die Menschen alles, was ihnen die Regierungspartei weismacht. Nur wenige sind »free«, also resistent gegen die manipulativen Nanos – und sammeln sich im Untergrund zu einer Rebellion. Unter ihnen befindet sich der entflohene Sträfling Malek, ein Mann, der nur ein Ziel hat: überleben. Und wer wie er nichts zu verlieren hat, den kümmert auch kein Freiheitskampf – wäre da nicht jenes Versprechen, das er seinem besten Freund auf dem Totenbett gab …


J.A. Konrath – Webcam. Er sieht dich (25. September 2018)

Er stalkt junge Models, die sich vor der Webcam für Geld ausziehen. Er belauert jeden ihrer Schritte aus der dunkelsten Ecke des Internets. Dann kommt er leibhaftig. Das Letzte, was seine schönen Opfer sehen, ist ihr eigenes Blut in ihren Augen. Tom Mankowski vom Morddezernat in Chicago hat es mit einem extrem verstörenden Fall zu tun. Die Verstümmelungen der Leichen mit Messer und Schere sind grässlich. Immer scheint der Täter zu wissen, welcher Spur der Detective gerade nachgeht – als ob er mit im Raum wäre. Ausgerechnet jetzt, wo Toms Freundin aus L.A. zu Besuch ist, der er einen Antrag machen möchte. Doch selbst das beobachtet der Killer. Und es gefällt ihm gar nicht.


Lucy Dawson – Pfad der Lügen (28. September 2018)

Du gehst ins Bett, wie jeden anderen Abend auch. Du wachst in einem Taxi auf. Über 250 Meilen von zu Hause entfernt. Du hast keine Ahnung, wie du dort hingekommen bist, und keine Erinnerung an die letzten Stunden. Du hast kein Telefon, kein Geld; nur einen Abschiedsbrief in deiner Manteltasche, den du selbst geschrieben hast. Du weißt, dass du keinen Selbstmord geplant hast. Aber deine Familie und Freunde denken, du lügst. Wer will dein Leben zerstören, und vor allem warum?

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