• [Rezension] Belinda Bauer – Das Ding der Unmöglichkeit

    „Yorkshire, 1926. An den schroff aufragenden Klippen der Küste seilen sich Männer ab, um die Eier der dort nistenden Seevögel zu stehlen. Die schönsten erzielen hohe Preise. Als die sechsjährige Celie Sheppard ein »unmögliches« rotes Ei findet, setzt sie damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben – und das vieler anderer – für immer verändern wird. Hundert Jahre später findet Patrick seinen Freund Nick und dessen Mutter Fort in einem abgelegenen Cottage in Wales gefesselt und beraubt vor. Verschwunden ist nur eine geschnitzte Schatulle, in der sich einst ein scharlachrotes Ei befand. Auf der beharrlichen Suche nach dem gestohlenen Objekt tauchen Patrick und Nick tief in die…

  • [Rezension] Chris Chibnall – Septembermord

    „Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des „White Hart“ tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf. Für Detective Nicola Bridge, die gerade erst in ihre Heimat zurückgekehrt ist, wird der Fall zum Prüfstein. Gemeinsam mit dem jungen DC Harry Ward folgt sie den Spuren. Doch je mehr Fragen sie stellen, desto dichter wird der Nebel aus Lügen um sie herum. Die Dorfgemeinschaft schweigt, und bald müssen die Ermittler erkennen, dass in Fleetcombe jeder seine Geheimnisse hat – und dass zwischen all den Halbwahrheiten ein Mörder sitzt, der darauf…

  • [Rezension] Thomas Knüwer – Giftiger Grund

    „Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte. Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im…

  • [Rezension] M.W. Craven – Die Witwe (Washington Poe & Tilly Bradshaw #4)

    „DS Washington Poe ist irritiert, als er wegen eines Mordes zu einem Hinterhof-Bordell in Carlisle gerufen wird: Normalerweise jagt er Serienmörder – hier scheint ein Streit mit einem Zuhälter eskaliert zu sein. Seltsam ist, dass eine kleine Keramikfigur in Gestalt einer Ratte fehlt und jemand aus dem Ermittlerteam der Dieb sein muss. Denn auf einem Foto der Spurensicherung ist die Figur eindeutig zu erkennen. Poes Teamkollegin, die geniale Analytikerin Tilly Bradshaw erinnert sich an einen ungeklärten und etliche Jahre zurückliegenden Banküberfall, bei dem nichts entwendet wurde, stattdessen aber eine Ratten-Keramikfigur vor dem Tresor zurückgelassen wurde. Warum? Und wer steckt hier dahinter? Als Poe und Tilly Bradshaw tiefer in die Ermittlungen…

  • [Rezension] Sabine Weiß – Die Chemie des Verbrechens – Die Fährte

    „DNA-Spuren sind eindeutige Beweise. Oder doch nicht? Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft May auf einen Klienten. Sie hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht, doch bisher ist es ihr nur gelungen, kleinere Mandate zu erringen. Da geht der Fall des Unternehmers Rickleffs durch die Medien: Er hat für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist; nun wird ihm vorgeworfen, vor Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Keiner stellt den DNA-Abgleich infrage. May aber weiß aus ihrer Erfahrung als ausgebildete DNA-Forensikerin: DNA-Spuren gelten zwar als Goldstandard, sind aber keineswegs so eindeutig, wie alle meinen. Und wenn Rickleffs nicht der Täter ist – wer dann? Gemeinsam mit dem…

  • [Rezension] M.W. Craven – Der Kurator (Washington Poe & Tilly Bradshaw #3)

    „Überall in Cumbria hinterlässt ein Serienkiller »Weihnachtsgeschenke« für die Polizei: abgetrennte Finger und dazu die Nachricht »#BSC6«. DS Washington Poe und die Analystin Tilly Bradshaw stehen vor einem Fall, der einfach keinen Sinn ergibt. Ihr einziger Verdächtiger leugnet hartnäckig, was sie zweifelsfrei beweisen können – gibt dafür aber Dinge zu, von denen die Polizei noch gar nichts wusste. Und warum haben die Opfer, die scheinbar nicht das Geringste miteinander zu tun hatten, alle vor drei Jahren dieselben zwei Wochen Urlaub genommen? Als sich eine in Ungnade gefallene FBI-Agentin bei Washington Poe meldet, nimmt der Fall eine düstere Wendung. Denn sie ist überzeugt, dass der Täter keineswegs ein Serienkiller ist. Sondern…

  • [Rezension] Christina Pertl – Wo keine Rettung naht

    „Nur kurz hat Sarah Peters sich erholen können nach der Höllenfahrt auf dem Kreuzfahrtschiff. Am liebsten würde sie sich verkriechen und im Kommissariat nur noch Bürodienst tun. Als jedoch die Psychologin des nahegelegenen Frauengefängnisses tot aufgefunden wird, meldet sich etwas verloren Geglaubtes wieder: ihr Ermittlerdrang. Der Fall ist eigenartig, denn alle Insassinnen waren zum Tatzeitpunkt eingeschlossen – oder etwa nicht? Widerwillig und gewohnt querköpfig folgt Sarah Peters ihrem Instinkt und lässt sich darauf ein, in der Haftanstalt zu ermitteln, nicht ahnend, dass sie sich selbst zur Zielscheibe gemacht hat. Denn nichts und niemand bleibt hinter diesen Mauern unbeobachtet.“ Autorin: Christina Pertl Titel: Wo keine Rettung naht Reihe: Sarah Peters #2…