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[Rezension] Sayaka Murata – Die Ladenhüterin

Autor: Sayaka Murata
Titel: Die Ladenhüterin
Genre: Roman
Seitenzahl: 145
Erscheinungsdatum: 09. März 2018
Verlag: Aufbau Verlag
Preis: 18,00€ (Gebunden); 10,00€ (Taschenbuch); 7,99€ (E-Book); Kindle Unlimited

Inhalt: 

“Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.”

Meine Meinung:

In “Die Ladenhüterin” begleiten wir die junge Frau Keiko. Keiko ist anders als andere Menschen, und genau das wird ihr seit ihrer Kindheit immer wieder vermittelt. Manchmal stößt sie mit ihrem Verhalten an, manchmal wird sie einfach nur gemieden und für einen Sonderling gehalten. Keiko zieht daraus ihre ganz eigenen Schlüsse und bleibt einfach lieber für sich. Inzwischen hat sich Keiko ein wenig mehr ihrer Umwelt angepasst, denn sie hat in einem sogenannten Konbini angefangen zu arbeiten. Dieser hat 24/7 geöffnet und bietet neben fertigem Essen, Lebensmitteln und Süßigkeiten auch Services wie Bankautomaten und Briefpostbedarf an. In diesem Konbini lernt Keiko wie sie sprechen muss, wie sie zu lächeln hat und dass der Kunde König ist. Einzelne Aspekte wie Kleidung oder Mimik guckt sie sich von Arbeitskolleginnen ab. So verbringt Keiko viele Jahre in ihrer kleinen Comfort Zone, bis eines Tages ein neuer Angestellter im Konbini anfängt…

“Die Ladenhüterin” ist ein recht kurzer Roman, der aber so viel zu sagen hat. Die Geschichte an sich ist generell eher ruhig und unaufgeregt, was sehr gut zu unserer Hauptprotagonistin passt. Keiko plagt sich seit ihrer Kindheit mit den Erwartungen der Gesellschaft rum. Nie hat sie so richtig hineingepasst, immer war sie anders. Erst als sie im Konbini Store angefangen hat und dort kleine Erfolge feierte, bekam sie ein Stück weit Anerkennung. Doch die Ruhe währte nicht lange und sie musste sich anhören, dass eine Anstellung als Aushilfe für eine alleinstehende Frau ohne Kind nicht gesellschaftlich akzeptiert ist.

Keiko konnte also nichts richtig machen, selbst als sie den vermeintlich gesellschaftlich akzeptierten Weg eingeschlagen hat, kamen schnell Fragen auf. Warum arbeitest du denn nicht Vollzeit? Warum bist du Single? Hey, ich habe da einen Bekannten, der ist auch Single, den kann ich dir mal vorstellen! Du brauchst unbedingt einen Mann, bald bist du zu alt und Kinder musst du doch auch noch kriegen! …. Ich bin sicher jeder von uns hat solche Fragen schon mal in irgendeiner Art und Weise zu hören bekommen und auch wenn die eigentliche Intention dahinter vielleicht nicht böswillig ist, so ist es doch einfach übergriffig. Auch Keiko wird so oft in eine Rechtfertigungsposition gedrängt, obwohl sie doch eigentlich zufrieden ist mit ihrem Leben.

Für mich war “Die Ladenhüterin” ein sehr gelungener Roman, der trotz seiner Kürze und seiner Unaufgeregtheit ein wichtiges Thema angeschnitten hat. Ich möchte mir unbedingt mehr von der Autorin anschauen!

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[Rezension] Martina Sahler – Das Hurenschiff

Autor: Martina Sahler
Titel: Das Hurenschiff
Reihe: Das Hurenschiff #1
Genre: Roman, Historischer Roman
Seitenzahl: 336
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2014
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 9,99€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

London im 18.Jahrhundert: Auf der berühmt-berüchtigten Lady Juliana, dem Segelschiff, das Straftäterinnen nach Australien bringt, treffen sie aufeinander: die zarte Claire, die unschuldig für einen Diebstahl büßen soll; die blutjunge Molly, die ein Verbrechen beobachtet hat und selbst verhaftet worden ist; die zupackende Rose und die bärbeißige Dorothy. Auf See müssen sich die Frauen in der brutalen und erbarmungslosen Männerwelt auf dem Schiff behaupten. Jack Barnes, der Steuermann, hat ein Auge auf Claire geworfen. Doch die junge Frau kann ihren Verlobten Henry nicht vergessen und hofft auf ein Wiedersehen …

Meine Meinung:

Wir befinden uns im London des 18. Jahrhunderts. Ein Segelschiff mit Strafgefangenen soll nach Australien aufbrechen, da die Gefängnisse hierzulande aus allen Nähten platzen – kein Wunder, da viele Frauen unschuldig im Gefägnis sitzen oder wegen kleiner Vergehen. Auf dem Schiff treffen die verschiedensten Frauen aufeinander und wir begleiten hauptsächlich die junge Prostituierte Molly. Diese wurde vom Schicksal schon arg gebeutelt und wird nun wegen eines kleinen Diebstahls nach Australien verschifft. Dort sollen sie die bereits angesiedelten Männer unterstützen und für die Fortpflanzung der Kolonie sorgen.

Viele verschiedene Schicksale treffen aufeinander und jede Frau bringt ihre ganz eigene Geschichte mit. Hin und wieder lesen wir aus der Perspektive anderer Frauen und bekommen so ihre ganz eigenen Sorgen mit und was diese bewegt. Die Schiffsreise ist sehr beschwerlich. Die Bedingungen sind schlecht, die Frauen haben Hunger und es gehen diverse Krankheiten umher. Wer überhaupt in Australien ankommt, hat Glück – gewissermaßen. So wissen die Frauen doch, dass ihnen in Australien auch eine harte Zeit bevorsteht. Die Reise des Schiffs erstreckt sich über mehrere Etappen von England über Rio und Südafrika. Keine leichte Strecke und unsere Gefangene Molly muss sich als eine der Jüngsten an Bord behaupten.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und sehr gefällig. Die Geschichten der Frauen waren abwechslungsreich und interessant, so dass keine Langeweile aufkam. Zwar ist das Geschehen an Bord eines Segelschiffes naturgemäß etwas beschränkter, jedoch wurde die Geschichte immer wieder aufgelockert durch das Anlegen in fremden Ländern. Auch wurde die Passagen auf See nicht sehr in die Länge gezogen, so dass ich wunderbar durch die Story gekommen bin.

Das Ende kam dann etwas überstürzt, aber zum Glück wusste ich ja bereits, dass ich das Leben der Frauen auf Australien im 2. Teil “Die Hureninsel” weiter verfolgen kann.

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[Rezension] Melanie Golding – Kalte Wasser

[Rezensionsexemplar]

Autor: Melanie Golding
Titel: Kalte Wasser
Übersetzung: Alexander Weber
Genre: Roman
Seitenzahl: 400
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2019
Verlag: HarperCollins
Preis: 15,00€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Hinter dem Vorhang wartet jemand …
Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens. Lauren kann sich retten und die Polizei rufen. Dort wird der Vorfall zuerst nicht ernst genommen. Nur die junge Polizistin Harper glaubt ihr. Und dann nimmt Lauren eine verstörende Veränderung wahr: Etwas stimmt mit ihren Kindern ganz und gar nicht. Wird sie langsam verrückt, oder weiß sie etwas, das sonst niemand weiß?”
(HarperCollins)

Meine Meinung:

Lauren und Patrick sind frisch gebackene Eltern von Zwillingen geworden. Lauren hat sich kurz nach der Geburt noch nicht in ihrer neuen Rolle eingefunden, als plötzlich mitten in der Nacht eine Frau an ihrem Krankenhausbett steht. Sie möchte eines von Laurens Kindern gegen eines von ihren tauschen. Lauren schlägt Alarm, doch weder das Sicherheitspersonal des Krankenhauses noch die Polizei finden Spuren der seltsamen Frau. Im Gegenteil – man denkt, dass Lauren sich alles nur eingebildet hat. Lediglich der Ermittlerin Harper kommt der Fall komisch vor und sie beginnt gegen die Anweisung ihres Chefs zu ermitteln…

Titel und Cover haben mich im ersten Moment an einen Thriller glauben lassen, jedoch ist “Kalte Wasser” ein Roman, oder vielmehr ein Spannungsroman mit einem leicht mystischen Touch. Die Autorin spielt recht geschickt mit einer Mischung aus Spannung, Drama, psychologischen Spielchen und das ganze gefußt auf alten Mythen. Die Mischung ist wirklich gut gelungen, da man so nie ganz wusste in welche Richtung man sich bewegt. Übernatürlich – oder spielt tatsächlich nur jemand seine Spielchen mit der Hauptprotagonistin?

Im Buch lesen wir die Geschichte im Wechsel aus Laurens und Harpers Sicht. Laurens Gefühlswelt wurde sehr eindrücklich beschrieben. Ein paar Rückblenden auf die Schwangerschaft, die Geburt und wie sich dadurch auch ihre Beziehung zu ihrem Ehemann ändert. Auch Laurens Probleme mit der Eingewöhnung in die Mutterschaft fand ich gut dargestellt. Unsere Polizistin Harper hingegen wurde hinsichtlich ihrer Polizeiarbeit zwar gut beschrieben, ihr persönliches Leben blieb jedoch etwas auf der Strecke, obwohl es da sehr viel mehr Potenzial gegeben hätte.

Das Buch spielt auf jeden Fall mit den Gefühlen des Lesers, denn ich wusste im Laufe der Story nie, ob Lauren nun tatsächlich all diese Dinge erlebt hat oder sie doch nur Hirngespinste waren. Einerseits wurde alles sehr real beschrieben, aber andererseits war es unmöglich, sofern man sich nicht auf etwas Übernatürliches einlassen wollte.

Das Ende des Buches war etwas … offen. Wer also von einem Buch erwartet am Ende alle Fragen zu beantworten, der könnte hier etwas unzufrieden sein. Ich habe es jedenfalls so verstanden, dass es durchaus nicht nur eine Deutungsmöglichkeit gibt. Oder ich habe einfach das ganze Buch nicht verstanden. Ihr seht also – ich bin etwas hin- und hergerissen. Einerseits mochte ich die Atmosphäre und Spannung des Buches, aber andererseits bin ich am Ende einfach ein wenig ratlos.

Bücher

[Rezension] Lucy Clarke – Das Haus am Rand der Klippen

[Rezensionsexemplar]

Autor: Lucy Clarke
Titel: Das Haus am Rand der Klippen
Übersetzung: Claudia Franz
Genre: Roman
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: 04. Juni 2019
Verlag: Piper
Preis: 15,00€ (Broschiert); 12,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Das Haus am Rand der Klippen war Elles größter Traum. Doch kaum eingezogen, liegt ihre Welt in Trümmern: Ihre Ehe zerbricht, sie ist bankrott, und ihr Verlag drängt auf ihr neues Buch, während sie mit Schreibblockaden und Schlaflosigkeit kämpft. Der Abgabetermin rückt näher, ihre Existenz hängt davon ab, und vielleicht liegt es an den angespannten Nerven, dass sie sich ständig beobachtet fühlt. Doch als Elle von einer Reise zurückkehrt, spürt sie schon beim Betreten ihres Hauses, dass etwas anders ist. Jemand war hier. Und hat ihr schlimmstes Geheimnis entdeckt.”
(Piper)

Meine Meinung:

Elle hat sich ihren Traum erfüllt und ein Haus am Meer gekauft. Hier wollte sie ihre Schriftstellerkarriere weiterverfolgen. Doch ihre Welt liegt schnell in Trümmern, als ihr Mann sie verlässt und sie mit einer dicken Schreibblockade zu kämpfen hat. Ihr Verlag sitzt ihr im Nacken und auch finanziell sieht es auch nicht rosig aus. Als sie nun von einer Reise in ihr Haus zurückkehrt, scheint sich in ihrem Haus etwas verändert zu haben. Es geschehen merkwürdige Dinge und Elle beginnt langsam an ihrem Verstand zu zweifeln..

Das Haus und die Landschaft drumherum wurden wirklich sehr schön und eindringlich beschrieben. Ich hätte direkt Lust auch so ein hübsches Häuschen am Meer zu besitzen. Auch so eine Schreibblockade stelle ich mir sehr schwierig vor. Elle hat sehr mit dem Druck zu kämpfen, der nun auf ihr lastet, seit dem sie einen erfolgreichen Psychothriller geschrieben hat. Nun sitzt ihr die Deadline im Nacken und das hemmt ihre Kreativität. Dass nun so mysteriöse Dinge passieren, lenkt sie zusätzlich ab. Elle fragt sich zwischenzeitlich, ob sie ihrem eigenen Verstand überhaupt noch trauen kann. Ich als Leser jedoch habe nie an ihrem Verstand gezweifelt, für mich war klar, dass hier jemand seine Finger im Spiel hat.

Die letztliche Auflösung mag vielleicht nicht super überraschend gewesen sein, war aber durchaus passend. Im Laufe der Story wurden uns ein paar mögliche verdächtige Personen präsentiert und auch ich habe ab und zu an meiner Theorie gezweifelt. Die Autorin schreibt weder blutig noch grausam, so dass man dieses Buch durchaus auch als Thrillerneuling lesen kann, oder auch, wenn man sonst keine Thriller sonderlich mag. Der Titel “Roman” wird dem Buch auf jeden Fall gerecht, denn die Autorin schafft einfach eine etwas düstere und beklemmende Stimmung, ohne dass sich Leichen stapeln müssen oder große Schockmomente eingebaut werden.

“Das Haus am Rand der Klippen” ist für mich das erste Buch der Autorin. Jetzt habe ich gesehen, dass sie bereits mehrere Bücher herausgebracht hat. Jedoch waren diese allesamt vom Coverdesign eher Richtung Gute-Laune-Sommer-Roman, so dass ich sie mir nie genauer angesehen habe. Die Klappentexte jedoch verraten, dass wohl alle so in Richtung düsterer Geheimnis-Roman gehen. Ich hoffe, dass nun in Zukunft ihre Bücher ein besseres Cover bekommen, denn dieses hier finde ich sehr viel ansprechender und vor allem passender in Hinblick auf die Geschichte.

Bücher

[Rezension] Sarah J. Naughton – The Other Couple

[Rezensionsexemplar]

Autor: Sarah J. Naughton
Titel: The Other Couple – Böses Erwachen
Genre: Roman
Seitenzahl: 400
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2019
Verlag: Ullstein
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Asha schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, das unscheinbare Mädchen von nebenan, hat eine gute Partie gemacht. Oliver ist attraktiv, charismatisch und erfolgreich, und ihre Vorfreude auf die Flitterwochen in Vietnam entsprechend groß. Doch kaum sind sie dort, ist Oliver seltsam distanziert und sucht ständig Streit.
Als Asha im Krankenhaus langsam zu Bewusstsein kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Nur eines weiß sie: Die Idylle ist zum Albtraum geworden. Denn Oliver ist tot.
(Ullstein)

Meine Meinung:

Asha hat scheinbar das große Los gezogen, denn ausgerechnet sie hat sich den erfolgreichen Geschäftsmann Oliver geangelt. Zwar ist seine Familie nicht gerade von ihr begeistert, doch Asha lässt sich nicht beirren. Glücklich treten die beiden ihre Hochzeitsreise nach Vietnam an. Doch kaum dort angekommen, verändert sich Oliver. Er wirkt distanziert und geht ihr aus dem Weg. Die Idylle ist schnell getrübt, denn eines Morgens wacht Asha in einem Krankenhaus auf und Oliver ist tot…

Was genau ist also passiert? Asha hat leider Erinnerungslücken, so dass auch wir Leser zunächst nicht mehr wissen als sie. Im Laufe der Story springen wir zwischen verschiedenen Zeitpunkten umher. So erfahren wir, dass Oliver bereits zur Hochzeit distanziert wirkte, und beginnen, die Ereignisse von hinten aufzurollen. Nach und nach erleben wir die Hochzeit, die ersten Tage der Flitterwochen und nähern uns immer mehr dem tragischen Ereignis.

Dadurch, dass man bereits wusste, dass Oliver sterben wird, fiebert man förmlich auf das Ereignis hin. Ich zumindest war sehr gespannt, wie der gute Oliver denn nun zu Tode kommt. Das ganze Drumherum war auch recht spannend erzählt, auch wenn einige Nebenfiguren eher skurril als glaubwürdig waren. Ich hatte immer mal wieder jemand anderen im Verdacht, die letztliche Auflösung war jedoch ganz anders als ich gedacht hätte.

Wir erleben im Laufe der Story ein paar Wendungen, die Licht ins Dunkel bringen. Ich muss zugeben, dass ich mir das Ende etwas anders vorgestellt habe, aber im Großen und Ganzen war es durchaus in Ordnung, wenn auch fast schon ein wenig kitschig.

Naughtons Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Eine gute Portion Spannung und ein roter Faden, der sich spürbar durch das Buch gezogen hat. Ich mag ihre Art zu schreiben, daher werde ich mir demnächst auch mal ihren anderen Thriller “Ich soll nicht lügen” anschauen.

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