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[Rezension] Amy Suiter Clarke – Der Countdown-Killer


Autorin:
Amy Suiter Clarke
Titel: Der Countdown-Killer. Nur du kannst ihn finden
Genre: Thriller
Übersetzung: Birgit Schmitz
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2021
Verlag: FISCHER Scherz
Preis: 15,00€ (Broschiert); 4,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Er entführt immer drei. Jede ein Jahr jünger als die andere. Der Countdown hat begonnen – die Thriller-Entdeckung des Jahres

True-Crime-Podcasterin Elle Castillo will Gerechtigkeit. Gerechtigkeit für die Opfer nie aufgeklärter Verbrechen. Jetzt wagt sie sich an einen spektakulären Fall: den des »Countdown-Killers«. Er entführte immer drei. Drei junge Frauen im Abstand von drei Tagen. Jede ein Jahr jünger als die andere, jede innerhalb von sieben Tagen tot. Bis sein zehntes Opfer entkam. Die Serie brach ab, der Killer konnte nie gefasst werden.

Als Elle anfängt, die Morde in ihrem Podcast neu zu beleuchten, verschwindet wieder eine junge Frau. Ein Trittbrettfahrer, dem es um Aufmerksamkeit geht? Oder der Killer von damals, der jetzt zurück ist, um sein grausames Werk zu Ende zu bringen?

Meine Meinung:

„Der Countdown-Killer“ ist der erste Thriller aus der Feder von Amy Suiter Clarke, die auch im wahren Leben ein großer Fan von True Crime Podcasts ist. Es ist daher wenig verwunderlich, dass sich ihr erstes Buch um eine True Crime Podcasterin dreht, die sich selbst auf die Spur eines Mörders begibt…

Elle Castillo hat sich ganz und gar der Gerechtigkeit verschrieben. In ihrem erfolgreichen Podcast beleuchtet sie ungeklärte Verbrechen und richtet ihr Augenmerk vor allem auf die Opfer. So konnte Elle bereits schon ein Mal einen Täter überführen. Ihr Podcast genießt demnach auch schon ein gewisses Ansehen. Als sie sich nun an die Produktion einer neuen Staffel rund um den sogenannten Countdown-Killer macht, dessen Taten  vor vielen Jahren abrupt endeten, verschwindet plötzlich wieder ein Mädchen – und alles deutet auf den altbekannten Killer hin…

Ich kam wunderbar flüssig durch die Geschichte. Man wechselt immer mal wieder die Erzählweise, mal sind wir mitten in einer Podcast-Folge, mal begleiten wir Elle direkt im Geschehen. Hin und wieder gibt es Einschübe in die Vergangenheit und generell wechseln wir auch immer mal zwischen den Personen. Einige Aspekte der Story waren für mich vorhersehbar, was aber nicht die Spannung gemindert hat. Man wird einfach so sehr mit der Story mitgerissen!

Ich habe die Story zunächst als Buch gelesen, bin dann aber zum Hörbuch gewechselt, als ich gesehen hatte, dass es dieses ganz neu bei BookBeat gibt. Und ich muss sagen, es war die absolut richtige Entscheidung! Die Story ist in Schriftform schon wirklich toll, aber als Hörbuch einfach nur grandios. Die Podcast-Elemente kamen so noch viel besser heraus und auch die vielen verschiedenen Sprecher und Sprecherinnen haben so gute Arbeit geleistet! Es ist zwar erst Februar, aber ich möchte mich mal so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass dieses Hörbuch als das Beste des Jahres nur schwer zu toppen ist für mich!

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[Rezension] David Jackson – Der Bewohner


Autor: 
David Jackson
Titel: Der Bewohner
Genre: Thriller
Übersetzung: Sabine Schilasky
Seitenzahl: 368
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2020
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Preis: 12,00€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Du weißt: Ein brutaler Serienkiller ist ausgebrochen. Was du nicht weißt: Er versteckt sich in deinem Haus.

Thomas Brogan ist Serienkiller. Auf der Flucht vor der Polizei findet er Unterschlupf in einem unbewohnten Reihenhaus. Und ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich ihm: Denn die Dachböden der Häuserzeile sind miteinander verbunden. Brogan «besucht» die anderen Häuser, klaut Essen und erfährt intimste Geheimnisse. Die schöne Colette hat es ihm besonders angetan: Er will alles über sie herausfinden, er muss sie besitzen, sie seinem Willen unterwerfen – und sie töten. Doch nicht nur, dass in Brogans Kopf zwei Seelen streiten – auch will Colette lieber am Leben bleiben.

Ein atemloser Thriller mit besonderem Bedrohungsszenario: Jackson erzählt aus der Perspektive eines Serienkillers. Abgründig, packend, originell.

Meine Meinung:

In „Der Bewohner“ geht es um den Serienkiller Thomas Brogan, der sich gerade auf der Flucht vor der Polizei befindet. Er verschafft sich Zutritt zu einem leerstehenden Reihenhaus, um erstmal unentdeckt zu bleiben. Schnell findet er heraus, dass er über den Dachboden problemlos auch zu den anderen Wohnungen der Häuserreihe gelangen kann. Dort wird er aufmerksam auf ein junges Pärchen, welches er fortan beobachtet und seine makaberen Spielchen mit ihnen treibt…

Zunächst einmal bin ich sehr froh, keinen Dachboden zu haben. Der Gedanke, dass sich unbemerkt ein Fremder im Haus aufhält und Mäuschen spielt, ist sehr beklemmend und genauso dachte ich, würde das Buch daherkommen. Das hat sich leider als nicht ganz richtig erwiesen.

Die Story wird uns komplett aus der Sicht des Serienmörders Brogan erzählt, was dem Ganzen eigentlich eine düstere und beklemmende Atmosphäre verleihen sollte. Zeitweise schafft es das auch, jedoch konnte ich den lieben Herrn Serienkiller dann doch nicht immer ganz für voll nehmen. Statt ordentlichem Gemetzel oder Katz-und-Maus-Spiel, gab es eher kleine Psychospielchen, die mehr kindischen Charakter hatten. Und so richtig bedrohlich wirkte er dabei nicht. Es hat schon Spaß gemacht, der Geschichte beizuwohnen, doch wirklich viel ist nicht passiert und es plätscherte teilweise etwas vor sich hin. Das Ende wiederum kam dann sehr plötzlich und holprig daher.

Hin und wieder erfahren etwas von der Geschichte des Serienkillers, der trotzdem bis zum Ende ein einfach fragwürdiger Charakter bleibt. Gleich zu Beginn, offenbart sich, dass Brogan offenbar sehr gerne „Selbstgespräche“ führt, was anfangs sehr skurril wirkt, aber ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt. Im Grunde eine gute Idee, da das Buch sonst zum Großteil nur aus Beschreibungen bestanden hätte, wenn Brogans Gedanken nicht gewesen wären.

Insgesamt war „Der Bewohner“ für mich ein gutes, durchschnittliches Buch. Die Grundidee war spannend, nur die Art der Umsetzung einfach etwas gewöhnungsbedürftig.

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[Rezension] John Marrs – Wenn Schweigen tötet

Autor: John Marrs
Titel: Wenn Schweigen tötet
Genre: Thriller
Übersetzung: Tanja Lampa
Seitenzahl: 421
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2021
Verlag: Edition M
Preis: 7,99€ (Taschenbuch); 2,49€ (E-Book), kostenlos mit Kindle Unlimited

Inhalt: 

Nina kann Maggie niemals verzeihen, was sie getan hat. Und sie kann sie niemals gehen lassen.

Jeden zweiten Abend essen Maggie und Nina zusammen. Wenn sie fertig sind, bringt Nina Maggie zurück in ihr Zimmer im Dachgeschoss und legt sie in Ketten. Denn Maggie hat Dinge getan, die unverzeihlich sind, und jetzt bezahlt sie den Preis dafür.

Aber in der Vergangenheit gibt es vieles, was Nina nicht weiß, und Maggie wird dafür sorgen, dass es so bleibt – auch wenn es sie tötet. Denn in diesem Haus ist die Wahrheit gefährlicher als jede Lüge.

Meine Meinung:

Wow. Dieses Buch – meine erste Reaktion war tatsächlich Fassungslosigkeit und mir fehlten die Worte. Eigentlich hätte mir klar sein können, dass mir „Wenn Schweigen tötet“ gefallen wird, denn es ist bereits das 4. Buch, das ich von dem Autoren lese und ich habe ausnahmslos alle mit 5 Sterne bewertet. Doch mit sowas habe ich einfach nicht gerechnet.

Wir erleben die Geschichte aus zwei Perspektiven – Nina und Maggie, die wir sowohl in der Gegenwart begleiten als auch in mehreren Zeitsprüngen in die Vergangenheit. Nina geht einem eher überschaubarem Leben nach, arbeitet in einer Bibliothek, hat außerhalb der Arbeit kaum Bekanntschaften und verbringt viel Zeit zu Hause. Dort wohnt sie mit ihrer Mutter Maggie. Was jedoch niemand aus ihrem Umfeld ahnt, wir als Leser allerdings schnell mitbekommen – Nina hält ihre Mutter Maggie angekettet auf dem Dachboden gefangen…

Die beiden Frauen wurden großartig porträtiert. Der Autor hat es geschafft diese Situation so nüchtern zu beschreiben, praktisch ganz lapidar nebenbei erwähnt, dass Nina ihre Mutter ankettet, als wäre es das normalste der Welt. Und eben genau das war es auch für Nina. Dem Leser werden hier Infos um die Ohren gehauen, ich konnte manchmal gar nicht glauben, was ich da gerade gelesen habe.

Ich war im Laufe des Buches immer wieder hin- und hergerissen. Man ist anfangs durch die Darstellung der beiden Frauen geneigt, sich auf eine Seite zu schlagen. Glaubt mir – das werdet ihr irgendwann sein lassen. Wer ist hier nun Opfer und wer ist Täter? Die Grenzen verschwimmen und am Ende bleibt nur ein großer Haufen Scheiße übrig. Verzeiht das Wort, aber nichts anderes ist mir dazu eingefallen.

John Marrs hat es wirklich geschafft eine perfekte Mischung aus Spannung, leichtem Anteasern am Ende eines Kapitels und Twists einzubauen, dass ich aus dem Staunen kaum rauskam. Etwas wehmütig musste ich dabei an Sebastian Fitzeks letztes Werk denken, bei dem mir alles zu unglaubwürdig und gewollt war. Was Fitzek nicht gelungen war, schafft Marrs mit einer faszinierenden Leichtigkeit. Ich habe ihm einfach alles abgenommen und auch das Ende war äußerst passend für das große Ganze.

Dass ich alle gelesenen Bücher eines Autoren mit glatten 5 Sternen bewerte, ist tatsächlich eher eine Ausnahme, und da freue ich mich umso mehr, dass ich noch zwei ungelesen Bücher von ihm hier habe. Und wenn ich mir so seine Werke anschaue, sehe ich noch einige Werke, die bereits im Englischen erschienen sind und nun nur noch für den deutschen Markt übersetzt werden müssen.

Von mir gibt es eine riesen Empfehlung für den Autoren, er mausert sich so langsam zu einem meiner Lieblinge. Die Thriller von ihm sind allesamt im Edition M Verlag von Amazon erschienen, während bereits auch schon zwei andere Bücher vom Heyne Verlag vermarktet wurden. Diese Romane sind etwas anders als seine Thriller, denn sie spielen in der näheren Zukunft und thematisieren fortschrittliche Technik – sie sind aber keinen Deut weniger mitreißend und haben mich auch immer restlos begeistert.

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[Rezension] Tina Frennstedt – Cold Case. Das gezeichnete Opfer

Autorin: Tina Frennstedt
Titel: Cold Case – Das gezeichnete Opfer
Genre: Kriminalroman
Übersetzung: Hanna Granz
Seitenzahl: 461
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2021
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 16,00€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Reihenfolge:

  1. Das verschwundene Mädchen
  2. Das gezeichnete Opfer

Inhalt: 

Nebel liegt über Südschweden, als bei einem Leuchtturm eine der provokantesten Künstlerinnen des Landes tot aufgefunden wird. An ihrer Leiche finden sich Spuren einer einzigartigen Sorte Lehm, der einen COLD CASE wieder in den Fokus rückt: Vor 15 Jahren wurde der junge Pianist Max Lund auf brutale Weise ermordet. Am Opfer fand man damals das gleiche Material. Tess Hjalmarsson ermittelt unter Hochdruck. Sie muss die Verbindung zwischen den Opfern finden, um einen nächsten Mord zu verhindern …

Meine Meinung:

Nach ziemlich genau einem Jahr wird nun die Reihe um die Ermittlerin Tess weitergeführt. Wie der Name der Reihe schon verrät, handelt es sich erneut um einen so genannten Cold Case, d.h. der Fall liegt schon viele Jahre zurück, die Spuren sind „erkaltet“ und man versucht nun mit neuen Ermittlern und Ansätzen, einen frischen Wind in die Angelegenheit zu bekommen. Bei der Reihe rund um die Ermittlerin Tess ist es wohl so, wie bei den meisten Reihen um gleichbleibende Hauptfiguren – die Fälle an sich sind abgeschlossen, jedoch läuft die Handlung im Privatumfeld der Personen natürlich fortwährend weiter. Ich empfehle daher also wie immer die Einhaltung der Reihenfolge.

Im neuesten Buch finden sich bei einem Mordfall in der Gegenwart, Spuren zu einem ungelösten Fall von vor 15 Jahren. Tess setzt nun alles daran, beide Fälle aufzulösen. Die Spur die beide Fälle verbindet ist ausgerechnet eine besondere Sorte Lehm, an der sich die Experten schon vor 15 Jahren die Zähne ausgebissen haben…

Die Cold Cases dieser Reihe aufzulösen, ist im Grunde vorwiegend Ermittlerarbeit. Leser, die mit reinen Ermittlerkrimis also nichts anfangen können, werden sich hier vermutlich etwas langweilen. Mir hat es jedoch sehr viel Spaß gemacht, an diesem Prozess teilzunehmen. Stück für Stück wird alles aufgedröselt und eine winzige Spur führt zur nächsten, so dass man sich langsam der Lösung nähert. Natürlich ist das nicht sehr actionreich, ich jedoch mag auch diese Art von Spannung. Subtiler und auch definitiv für Leite geeignet, die es nicht so blutig mögen.

„Das gezeichnete Opfer“ liest sich recht flüssig. Die Ermittlungen werden immer mal wieder unterbrochen, um etwas aus dem Privatleben von Tess zu erfahren. Da bin ich wirklich gespannt, wie es im nächsten Teil weiter gehen wird. Für mich ein solider Krimi, und wer Ermittlungsarbeit im skandinavischen Raum mag, der kann sich das Buch getrost mal anschauen.

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[Rezension] Naomi Joy – Flieh, so weit du kannst

Autorin: Naomi Joy
Übersetzung: Angela Koonen
Titel: Flieh, so weit du kannst
Genre: Thriller
Seitenzahl: 382
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2021
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 11,00€ (Taschenbuch); 4,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Er kontrolliert jeden deiner Schritte. Kannst du ihm entfliehen?

Nachdem die junge Londonerin Ava sich von ihrem Freund getrennt hat, nimmt sie mit einem mulmigen Gefühl das Angebot ihres Chefs David an, in der Wohnung von dessen verstorbener Tochter zu wohnen. Und in der Tat findet Ava in der neuen Wohnung kein Glück. Sie bekommt beängstigende Textnachrichten und Drohbriefe, irgendjemand stalkt sie offensichtlich. Nur wer? Ihr Ex-Freund? Langsam steigt ihre Angst ins Unermessliche, und ehe sie sichs versieht, muss sie um ihr Leben kämpfen …

Meine Meinung:

Bevor ich zu meiner Meinung bezüglich des Buches an sich komme, möchte ich mal ausnahmsweise ein paar Worte über das Cover verlieren bzw. die Aufmachung. Es hat bei mir tatsächlich ein paar Augenblicke gebraucht, bis ich realisiert habe, dass ich hier keinen Roman von Joy Fielding in der Hand halte. Fieldings Bücher, erschienen im Goldmann Verlag, sind auch größtenteils Schwarz/Weiß gehalten und es gibt sogar einen seeehr ähnlichen Titel von ihr (“Flieh, wenn du kannst”). Dass in beiden Autorennamen “Joy” enthalten ist – dafür kann natürlich keine der beiden Damen etwas, und doch sticht es eben ins Auge. Da wollte mir mein Gehirn anfangs doch tatsächlich weißmachen, dass ich hier eine Neuauflage des bereits bekannten Titels von Joy Fielding in der Hand halte. Das passiert ja tatsächlich öfter, dass bereits bekannte Bücher, nochmal neu aufgelegt werden und ich wollte das Buch schon abhaken… Gott sei Dank, ist es mir dann aber doch noch aufgefallen, denn ansonsten hätte ich hier wirklich etwas verpasst!

In “Flieh, so weit du kannst” begleiten wir abwechselnd Ava und Jade. Der Klappentext ist dahingehend etwas .. unzutreffend geschrieben wie ich finde, da tatsächliche beide Frauen einen gleichen Anteil im Buch ausmachen. Ava und Jade könnten nicht unterschiedlicher sein. Es wird schnell klar, dass die Autorin offensichtlich versucht, Ava als sehr positiv zu beschreiben, während Jade gar nicht gut wegkommt und allerlei negative Chraktereigenschaften verpasst bekommen hat. Jedoch konkurrieren die beiden Frauen um die selbe leitende Stelle in einer PR-Agentur. Ava hat privat einiges an Problemen, aber auch Jade muss sich offensichtlich sehr durchs Leben boxen. Richtig sympathisch sind mir beide nicht gewesen, da beide absolut naiv durchs Leben straucheln und so gar nichts ernsthaft hinterfragen. Beide werden jedoch wirklich so gut und unterhaltsam beschrieben, dass ich direkt Bilder vor meinen Augen hatte.

Doch wie auch im echten Leben, sollte man nicht so schnell alles in eine Schublade stecken, denn das Buch dreht sich tatsächlich in eine Richtung, die ich so gar nicht vermutet hatte. Der Storyaufbau war sehr spannend, ich wurde vor allem durch Jades Art wunderbar unterhalten, doch mit zunehmender Seitenzahl wurde das Buch deutlich düsterer.

Alles in Allem war “Flieh, so weit du kannst” eine wirklich gute Story, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Wer Überraschungen mag, und eine stetig anschwellende Spannung, der kann mit diesem Buch wahrlich nichts falsch machen.

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