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Lesemonat Juli 2019

Im Juli hatte ich endlich wieder mehr Freizeit und habe viele Tage am Strand oder See verbracht. Da ist einiges zusammen gekommen, glücklicherweise auch viele Bücher, die mir richtig gut gefallen haben.

Statistik Juli 2019

Anzahl Bücher: 15
Anzahl Seiten: 6035
Seiten pro Tag: 195

Gelesenes

Der Juli hatte für mich so viele tolle Bücher zu bieten, ich konnte mich kaum entscheiden, was ich zuerst lesen sollte. Wie man sieht, bin ich vor allem bei den Thrillern hängen geblieben. Mit einem Klick auf Autor & Titel kommt ihr zur Rezension, wenn bereits vorhanden.


Chevy Stevens – That Night

Chris Carter – Jagd auf die Bestie (Hunter & Garcia #10)

Steve Alten – MEG (MEG #1)

Steve Alten – MEG – Höllenschlund (MEG #2)

John Marrs – Die gute Seele

Lucinda Riley – Die Sturmschwester (Die sieben Schwestern #2)


Richard Laymon – Unerbittliche Geschichten

Moe Teratos – Dort unten stirbst du!

Wulf Dorn – Trigger

Jeff Menapace – Das Spiel – Rache (Spiel Trilogie #2)


Larry Brown – Joe

Ilona Bulazel – Schattenleid

Melanie Golding – Kalte Wasser

Christian Kraus – Nichts wird dir bleiben

Gehörtes

Im Juli habe ich den neuen Thriller von Harlan Coben gehört. Nicht sein bester, aber durchaus spannend, vor allem im hinteren Drittel kam etwas Fahrt auf.

Harlan Coben – Suche mich nicht

Neuzugänge

Wie man sieht, habe ich wieder bei den Thrillern zugeschlagen. Ich liebe es einfach in den Kindle Deals und Neuerscheinungen zu stöbern. Die nächsten Wochen Thriller-Spaß sind auf jeden Fall gesichert.

Aimee Molloy – Die Mutter

Blake Crouch – Dark Matter

Carine Bernard – Lavendel-Tod

Catherine Steadman – Something in the Water

Alex North – Der Kinderflüsterer

Christine Brand – Blind

Lisa Jackson – You will pay

Linda Castillo – Brennendes Grab (Kate Burkholder #10)

Matt James – Dark Island

Riley Sager – Schwarzer See

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[Rezension] Christian Kraus – Nichts wird dir bleiben

[Rezensionsexemplar]

Autor: Christian Kraus
Titel: Nichts wird dir bleiben
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 464
Erscheinungsdatum: 01. August 2019
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Ein atemberaubend spannender Psychothriller über einen Psychoanalytiker und seinen Wettlauf gegen die Zeit von dem Psychotherapeuten und Psychoanalytiker Christian Kraus.

Der Psychoanalytiker Thomas Kern ist geschockt, als er den Freitod einer jungen Patientin mit ansehen muss, ohne eingreifen zu können, und er macht sich Vorwürfe, weil er der jungen Frau nicht helfen konnte. Doch es kommt noch schlimmer: Wenige Tage nach dem Selbstmord erhält er Besuch von der Polizei. Ihm wird vorgeworfen, das Mädchen missbraucht und so erst in den Tod getrieben zu haben. Auf seinem Computer finden sich scheinbar Beweise dafür. Thomas’ Frau setzt ihn vor die Tür, Freunde und Kollegen wenden sich ab, seine Tochter Natascha will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Erst als Thomas herausfindet, dass Nataschas neuer Freund Mitglied in einer gefährlichen Sekte ist, ahnt er, welches perfide Netz sich da Stück für Stück um ihn zusammenzieht. Erst langsam wird ihm jedoch klar, vor welch finsterer Macht er seine Familie und sich beschützen muss.”
(Droemer Knaur)

Meine Meinung:

Kurz nach der ersten Sitzung von Psychoanalytiker Thomas mit einer Patientin, nimmt sich diese das Leben. Thomas hat das kaum realisiert, als auch schon die Polizei an seine Tür klopft und ihn des Missbrauchs an eben dieser Patientin bezichtigt. Seine Familie wendet sich von ihm ab und die Polizei findet immer mehr erdrückende Beweise. Thomas beginnt also auf eigene Faust zu recherchieren, wer die Frau eigentlich war und was sie in den Tod getrieben hat. Er stößt auf unglaubliche Machenschaften und plötzlich ist auch seine Tochter mittendrin in diesem düsteren Geschehen…

Das Buch beginnt sehr rasant und spannend. Sofort ist man mittendrin im Geschehen und möchte hinter all die Geheimnisse kommen. Thomas’ Weg zu verfolgen war sehr spannend, leider wechseln wir  nach dem tollen Einstieg immer wieder zu anderen Perspektiven, die mir weniger gut gefallen haben. Natürlich laufen am Ende alle Stränge zusammen und es macht auch durchaus Sinn, jedoch haben mir die anderen Perspektiven einfach nicht so gut gefallen, waren mir zu viele bzw. fand ich sie etwas langweiliger. Mir hätten weniger Personen besser gefallen, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Generell war im mittleren Teil etwas die Luft raus, zum Ende hin wurde es aber nochmal spannender.

Dass der Autor selbst, wie seine Hauptfigur, Psychoanalytiker ist, merkt man dem Buch durchaus an. Es wurde versucht den Figuren eine Tiefe zu geben, was für mich aber nur bedingt funktioniert hat. Vor allem unser Privatermittler war mir eher ein Rätsel, obwohl man hier noch ehesten versucht hat eine gewisse Tiefe aufzubauen.

Das ganze Sektenthema war interessant dargestellt, hier hat der Rückblick und der Perspektivwechsel gut funktioniert, da dadurch die ganze Dynamik in der Gruppe gut erklärt wurde. Wirklich “psycho” fand ich das Buch insgesamt jedoch nicht, für mich war es ein durchschnittlicher Thriller.

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[Rezension] Melanie Golding – Kalte Wasser

[Rezensionsexemplar]

Autor: Melanie Golding
Titel: Kalte Wasser
Übersetzung: Alexander Weber
Genre: Roman
Seitenzahl: 400
Erscheinungsdatum: 09. Juli 2019
Verlag: HarperCollins
Preis: 15,00€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Hinter dem Vorhang wartet jemand …
Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens. Lauren kann sich retten und die Polizei rufen. Dort wird der Vorfall zuerst nicht ernst genommen. Nur die junge Polizistin Harper glaubt ihr. Und dann nimmt Lauren eine verstörende Veränderung wahr: Etwas stimmt mit ihren Kindern ganz und gar nicht. Wird sie langsam verrückt, oder weiß sie etwas, das sonst niemand weiß?”
(HarperCollins)

Meine Meinung:

Lauren und Patrick sind frisch gebackene Eltern von Zwillingen geworden. Lauren hat sich kurz nach der Geburt noch nicht in ihrer neuen Rolle eingefunden, als plötzlich mitten in der Nacht eine Frau an ihrem Krankenhausbett steht. Sie möchte eines von Laurens Kindern gegen eines von ihren tauschen. Lauren schlägt Alarm, doch weder das Sicherheitspersonal des Krankenhauses noch die Polizei finden Spuren der seltsamen Frau. Im Gegenteil – man denkt, dass Lauren sich alles nur eingebildet hat. Lediglich der Ermittlerin Harper kommt der Fall komisch vor und sie beginnt gegen die Anweisung ihres Chefs zu ermitteln…

Titel und Cover haben mich im ersten Moment an einen Thriller glauben lassen, jedoch ist “Kalte Wasser” ein Roman, oder vielmehr ein Spannungsroman mit einem leicht mystischen Touch. Die Autorin spielt recht geschickt mit einer Mischung aus Spannung, Drama, psychologischen Spielchen und das ganze gefußt auf alten Mythen. Die Mischung ist wirklich gut gelungen, da man so nie ganz wusste in welche Richtung man sich bewegt. Übernatürlich – oder spielt tatsächlich nur jemand seine Spielchen mit der Hauptprotagonistin?

Im Buch lesen wir die Geschichte im Wechsel aus Laurens und Harpers Sicht. Laurens Gefühlswelt wurde sehr eindrücklich beschrieben. Ein paar Rückblenden auf die Schwangerschaft, die Geburt und wie sich dadurch auch ihre Beziehung zu ihrem Ehemann ändert. Auch Laurens Probleme mit der Eingewöhnung in die Mutterschaft fand ich gut dargestellt. Unsere Polizistin Harper hingegen wurde hinsichtlich ihrer Polizeiarbeit zwar gut beschrieben, ihr persönliches Leben blieb jedoch etwas auf der Strecke, obwohl es da sehr viel mehr Potenzial gegeben hätte.

Das Buch spielt auf jeden Fall mit den Gefühlen des Lesers, denn ich wusste im Laufe der Story nie, ob Lauren nun tatsächlich all diese Dinge erlebt hat oder sie doch nur Hirngespinste waren. Einerseits wurde alles sehr real beschrieben, aber andererseits war es unmöglich, sofern man sich nicht auf etwas Übernatürliches einlassen wollte.

Das Ende des Buches war etwas … offen. Wer also von einem Buch erwartet am Ende alle Fragen zu beantworten, der könnte hier etwas unzufrieden sein. Ich habe es jedenfalls so verstanden, dass es durchaus nicht nur eine Deutungsmöglichkeit gibt. Oder ich habe einfach das ganze Buch nicht verstanden. Ihr seht also – ich bin etwas hin- und hergerissen. Einerseits mochte ich die Atmosphäre und Spannung des Buches, aber andererseits bin ich am Ende einfach ein wenig ratlos.

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Neuerscheinungen August 2019 #2

Auch für die zweite Augusthälfte habe ich einige vielversprechende Bücher gefunden. Mit einem Klick auf Titel und Autor kommt ihr wie immer zur Verlagsseite mit weiteren Infos.


Max Bentow – Rotkäppchens Traum (12. August 2019)

Als Annie Friedmann wieder zu Bewusstsein gelangt, ist sie zutiefst verstört. Warum liegt sie in einem Wald, unter Laub verborgen? Wie ist sie hierher gekommen, und warum klebt Blut an ihrem roten Mantel? Ihre Erinnerung ist wie ausgelöscht, sie weiß nur, dass sie namenlose Angst hat. Alles wird immer rätselhafter, als sie herausfindet, dass sie sich in einem kleinen Ort in der Nähe von Ulm befindet – eine Gegend, die ihr gänzlich unbekannt ist. Und warum behauptet ein ihr fremder Mann, eine Liebesbeziehung mit ihr zu haben? Annie macht sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Und was sie entdeckt, droht ihr ganzes Leben zu zertrümmern …


Dervla McTiernan – Todesstrom (12. August 2019)

Während seiner ersten Wochen als junger Detective wird Cormac Reilly zu einem heruntergekommenen Landhaus gerufen. Dort findet er zwei stille, vernachlässigte Kinder vor – die 15-jährige Maude und den 5-jährigen Jack. Ihre Mutter liegt tot und der Verwesung nahe im ersten Stock. Ihr Tod wird nie aufgeklärt.
Zwanzig Jahre später hängt Reilly seine hochfliegende Karriere als Detective in Dublin an den Nagel und kehrt nach Galway zurück. Nun kehren auch die Erinnerungen an Maude und Jack zurück und verfolgen ihn. Was verbindet einen kürzlich begangenen Selbstmord mit dem schon Jahre zurückliegenden Tod der Frau? Und wem kann Reilly von seinen neuen Kollegen wirklich vertrauen?


Heidi Perks – Die Freundin (19. August 2019)

Während Charlotte auf Alice, die Tochter ihrer Freundin Harriet, aufpasst, verschwindet das Mädchen spurlos. Charlotte ist am Boden zerstört – sie schwört, Alice nur eine Sekunde aus den Augen gelassen zu haben. Diese Sekunde reichte aus. Harriet, völlig verzweifelt, weigert sich, ihre einzige Freundin zu sehen oder mit ihr zu sprechen.
Doch warum werden, zwei Wochen nach dem verhängnisvollen Tag, Harriet und Charlotte getrennt voneinander von der Polizei verhört? Und warum haben beide Freundinnen so große Angst davor, was die andere den Beamten sagen könnte? Beide scheinen Geheimnisse zu haben – gefährliche Geheimnisse, die schon bald ans Licht kommen werden …


Andreas Gruber – Todesmal – Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez (19. August 2019)

Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …


Thomas Thiemeyer – Wicca. Tödlicher Kult – Hannah Peters #5 (20. August 2019)

Hollywoodreife Action trifft uralte Mythen – perfektes Lesefutter für alle Fans von Science-Thrillern mit mystischem Touch:

Archäologin Hannah Peters wird von einer Freundin um Hilfe gebeten: Leslie Rickert ist einem uralten Hexen-Kult auf der Spur, der für das Verschwinden mehrerer Jugendlicher verantwortlich sein könnte. Ihre Recherchen führen die beiden Frauen über die berühmte Felsenstadt Petra in Jordanien und die dort wurzelnde Sage vom Baum des Lebens bis an die Küste Südenglands, wo vor Jahrhunderten ein Samen jenes mythischen Baumes gepflanzt worden sein soll. Hannah und Leslie können nicht ahnen, dass nicht nur die Anhänger des Wicca-Kultes über Leichen gehen würden, um ihr Geheimnis zu wahren – sondern auch ein Wesen, für das die Wissenschaft nicht einmal einen Namen hat …


Jo Nesbø – Messer – Harry Hole #12 (27. August 2019)

Harry Holes Albtraum ist wahr geworden. Die Liebe zu seiner Frau Rakel war nicht groß genug. Sie hat ihn verlassen. Dass er seitdem wieder trinkt, dass er seinen Job an der Polizeihochschule verloren hat: Nebensache. Nichts zählt außer diesem Verlust.
Um halbwegs durch den Tag zu kommen, arbeitet Harry wieder bei der Polizei, als einfacher Ermittler. Als er auf die Spur eines Mannes stößt, den er nach wie vor für einen brutalen Vergewaltiger hält, folgt er dieser Fährte. Schon einmal hat Harry Svein Finne hinter Gitter gebracht, und das will er auch wieder tun.
Doch eines Morgens wacht Harry auf, ohne jede Erinnerung an die Nacht. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für den ehemaligen Star des Osloer Polizeipräsidiums der wahre Albtraum.
Harry Hole steht vor seiner härtesten Prüfung.


Marc Raabe – Zimmer 19 – Tom Babylon #2 (30. August 2019)

Ein Snuff-Film sprengt die Eröffnungsveranstaltung der Berlinale. 1800 Stars und Prominente sehen einen Mord vor laufender Kamera. Das Opfer: die Tochter des regierenden Bürgermeisters Otto Keller. Der Täter droht: Bei diesem Mord wird es nicht bleiben. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Otto Keller mauert. Der Bürgermeister hat etwas zu verbergen. Noch am Tatort stößt Tom Babylon auf eine verängstigte Zeugin: Sie ist elf Jahre alt und stumm – und ihre Ähnlichkeit mit Toms vermisster Schwester Viola reißt alte Wunden auf. Die Ereignisse überschlagen sich, als die Tochter eines weiteren Berliner Prominenten entführt wird. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend – und die Zahl Neunzehn.


Tove Alsterdal – Die einzige Zeugin (30. August 2019)

Beckomberga, Stockholm: Hier lag einst eine der größten psychiatrischen Anstalten Europas. Inzwischen ist auf dem Gelände eine exklusive Wohngegend entstanden. Hierhin zieht auch Svante Levander mit seiner neuen Liebe. Als er auf dem Heimweg hinterrücks ermordet wird, fällt der Verdacht auf seine Ex-Frau. Sie wird verhaftet. Aber ist sie schuldig? Nur eine Person könnte bezeugen, was wirklich vorgefallen ist: eine Frau, die in unmittelbarer Nähe saß und bettelte. Doch die ist spurlos verschwunden.

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[Rezension] Chris Carter – Jagd auf die Bestie (Hunter & Garcia #10)

[Rezensionsexemplar]

Autorin: Chris Carter
Titel: Jagd auf die Bestie
Übersetzung: Sybille Uplegger
Reihe: Hunter & Garcia #10
Genre: Thriller
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 26. Juli 2019
Verlag: Ullstein
Preis: 10,00€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Achtung Spoilergefahr! Zwar handelt es sich um abgeschlossene Fälle, jedoch könntet ihr euch hinsichtlich der Charakterentwicklung spoilern.

Reihenfolge:

  1. Der Kruzifix Killer
  2. Der Vollstrecker
  3. Der Knochenbrecher
  4. Totenkünstler
  5. Der Totschläger
  6. Die stille Bestie
  7. I am Death. Der Totmacher
  8. Death Call. Er bringt den Tod
  9. Blutrausch. Er muss töten
  10. Jagd auf die Bestie

Inhalt:

Robert Hunter weiß, wie Mörder denken. Der Profiler des LAPD jagt die grausamsten Killer. Der schlimmste von allen war Lucien Folter – hochintelligent und gewaltverliebt. Als Lucien aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht, folgt Hunter seiner blutigen Spur. Und der Killer lockt den Widersacher mit einem perfiden Spiel in seine Nähe: Wer ist der Klügere? Wer wird gewinnen?
(Ullstein)

Meine Meinung:

Ein Jahr mussten wir nun warten bis der neueste Band der Hunter und Garcia Reihe in die Läden kam. Im Gegensatz zum letzten Jahr, habe ich die Reihe nicht rereadet, da ich noch alles gut im Gedächtnis hatte. Auch dieses Jahr habe ich nicht gezögert beim neuesten Teil der Reihe zuzugreifen, denn Chris Carter steht für mich sehr weit oben in der Thriller Bestenliste.

“Jagd auf die Bestie” bietet wieder mal einen höchst brutalen Fall, der natürlich nur den Auftakt zu einer äußerst gefährlichen Ermittlung ist. Die Story schließt sehr nah an die Ereignisse des letzten Teils an. Kaum mit dem Fall abgeschlossen, erreicht Hunter die Nachricht, dass sein größter Gegner, Lucien, aus dem Hochsicherheitsgefängnis entkommen konnte. Wie konnte es nur dazu kommen? Im Laufe der Story begleiten wir sowohl Hunter als auch Lucien und können so richtig tief in seine Psyche und damit auch den Fall abtauchen. Lucien ist nicht einfach ein dahergelaufener Irrer. Hunter kennt ihn persönlich, es gab Zeiten, in denen er ihn als seinen besten Freund bezeichnete. Und so ist Hunter die perfekte Person, um Lucien zu Fall zu bringen. Auch hier müssen unsere beiden Ermittler wieder auf die Hilfe des FBIs zurückgreifen, die sich neben anderen Institutionen in den Fall einmischen. Lucien treibt ein sehr gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit Hunter und den Ermittlern…

“Jagd auf die Bestie” ist wieder mal eine wahre Freude beim Lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten, es kommt keine Langeweile auf und wie in den meisten Fällen habe ich auch diesen Teil der Reihe in einem Rutsch durchgelesen. Carter hat wieder einmal von seiner Angewohnheit, die Kapitel mit einem Cliffhanger enden zu lassen, Gebrauch gemacht. Es wird beschrieben wie dem Ermittler plötzlich ein Licht aufgeht und dem Leser werden noch ein paar Segmente an Infos hingeworfen und schon zieht der Ermittler los, um den Täter zu überführen. Ich als Leser sitze dann meist da und denke: ‘Mhh? Was hab ich verpasst? Was weiß Hunter nun schon wieder, was ich offensichtlich nicht weiß und übersehen habe?’. Und so schafft es Carter, dass ich wie festgeklebt an diesem Buch sitze und darauf warte, dass Hunter mir seinen Geistesblitz enthüllt. Man wird regelrecht durch das Buch und den Handlungsverlauf getrieben – in einem positiven Sinn.

Generell sind Carters Bücher abgeschlossene Fälle, jedoch baut dieser Teil zum ersten Mal auf einem anderen auf. Zwar wird zwischendurch auch nochmals auf Luciens Hintergründe eingegangen, jedoch empfehle ich dringend, dass man den 6. Teil der Reihe gelesen haben sollte – sonst guckt man genauso unwissend in die Röhre wie Hunters Partner Garcia, der erstmal über alles aufgeklärt werden muss. Ich empfehle aber sowieso die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so die Charakterentwicklung besser verfolgen kann.

Ich wurde von der Story vollkommen mitgerissen und kann nicht anderes als eine absolute Empfehlung für dieses Buch und generell die Reihe um Hunter und Garcia aussprechen. Nicht für schwache Nerven, aber für Thriller Fans ein absolutes Muss!

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