Monthly Archives

April 2018

Bücher

[Rezension] Neal Shusterman – Scythe. Der Zorn der Gerechten (Scythe #2)

Autor: Neal Shusterman
Titel: Scythe. Der Zorn der Gerechten*
Reihe: Scythe #2
Genre: Young Adult Dystopie
Seitenzahl: 544
Erscheinungsdatum: 14. März 2018
Verlag: Fischer Sauerländer
Preis: 19,99€ (Gebunden); 16,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Scythe Reihenfolge:

  1. Die Hüter des Todes
  2. Der Zorn der Gerechten
  3. noch nicht bekannt

Wer nicht vom Inhalt gespoilert werden möchte, kommt HIER zum 1. Teil der Reihe.

Inhalt: 

„Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …”
(Fischer Sauerländer)

Meine Meinung:

Nachdem mir “Die Hüter des Todes” so unglaublich gut gefallen hat, habe ich sehr schnell weitergelesen, da ich den Nachfolger Gott sei Dank schon bereitliegen hatte. Nachdem uns der Auftakt der Trilogie in das Scythe Universum eingeführt hat, schreiten wir nun weiter voran in der Geschichte.

Wir verfolgen die Story weiterhin aus der Sicht von Citra und Rowan. Mitunter mischen sich jedoch neue Charaktere in die Story, so dass wir hier von noch mehr Blickwinkeln profitieren können. Auch lesen wir nun nicht mehr in alten Scythe Tagebucheinträgen, sondern können in die Gedankenwelt des Thunderheads eintauchen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat! Man kann den Thunderhead fast als einen eigenständigen Charakter bezeichnen, der Thunderhead ist eine künstliche Intelligenz, der am Ende eines jeden Kapitels einen inneren Monolog hält. Hier hätte ich mir gerne noch mehr gewünscht, doch ich glaube fast, dass im dritten Teil noch mehr darauf eingegangen wird.

Auch “Der Zorn der Gerechten” war wieder sehr flüssig und mitreißend geschrieben, wenngleich mir ein kleines bisschen im Vergleich zum Vorgänger gefehlt hat. Zwischendurch hatte es durchaus seine Längen, in denen die Story nicht wirklich vorangetrieben wurde. Der Fokus lag stark auf dem Scythetum selbst und dessen interner Organisation. An sich echt interessant, jedoch manchmal etwas viel. Zum Ende hin wurde jedoch noch mal ordentlich zugelegt was die Spannung angeht.

Leider lässt einen das Ende mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurück. Der letzte Band wird noch eine Weile auf sich warten lassen, so dass dieses Ende erstmal eine Weile so stehen gelassen werden muss. Am liebsten würde ich sofort weiter lesen, doch da der dritte Teil noch nicht mal im Original erschienen ist, dauert es wohl noch…

Insgesamt bin ich also sehr gespannt wie dieses Ende nun weitergeführt wird, denn offensichtlich wird sich einiges ändern, sowohl was das Scythetum angeht als auch den Thunderhead. Ich hoffe ja wirklich, dass das Thema der künstlichen Intelligenz noch mehr vertieft wird, über das Nachlesen habe ich inzwischen genug gelesen.

Bücher

[Rezension] John Katzenbach – Die Grausamen

Autor: John Katzenbach
Titel: Die Grausamen
Genre: Thriller
Seitenzahl: 576
Erscheinungsdatum: 03. April 2017
Verlag: Droemer
Preis: 18,00€ (Broschiert); 13,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen.
Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt.
Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt. Gabriel („Gabe”) ist Alkoholiker, traumatisiert von einer Familientragödie. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat bei der Verfolgung eines Dealers versehentlich ihren Partner erschossen.
Die beiden stoßen auf eine bislang unentdeckte Spur: Kurz nach Tessas Verschwinden ereigneten sich vier brutale Morde an jungen Männern, und offenbar besteht eine Verbindung zwischen diesen Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass die Polizeiführung keinerlei Interesse an der Wahrheit hat. Wer nachbohrt, spielt mit seinem Leben. Und das gilt nicht zuletzt für Gabe and Marta …”
(Droemer)

Meine Meinung:

In einem beschaulichen Vorort verschwindet die 13-jährige Tessa auf dem Nachhauseweg. Die schnell eingeleitete Suche verläuft ergebnislos und Tessa bleibt spurlos verschwunden. Nach 20 Jahren werden zwei Ermittler gewissermaßen “strafversetzt” und mit den sogenannten Cold Cases betraut. Hierbei finden die beiden eine bisher unentdeckte Gemeinsamkeit zwischen mehreren Fällen und damit auch eine Spur zu Tessas Fall. Doch die Wiederaufnahme der Fälle gefällt nicht allen…

“Die Grausamen” ist mein erstes Buch von John Katzenbach, obwohl ich sogar noch einige andere von ihm ungelesen zu Hause stehen habe. Cover und Klappentext haben mich jedoch so sehr angesprochen, dass ich mit diesem Werk anfangen wollte. Im ersten Moment fand ich mich etwas an das Dezernat Q von Jussi Adler-Olsen erinnert, da auch hier abgehalfterte Ermittler die kalten Fälle wiederaufnehmen.

Der Schreibstil von Katzenbach hat mir recht gut gefallen, auch wenn er mitunter etwas zur Langatmigkeit neigt. Manche Passagen waren einfach viel zu langgezogen und haben sich deshalb etwas zäh angefühlt. Auch fand ich so manchen Nebenstrang etwas unnötig und der Autor hat sich mitunter richtig darin verloren, so dass ich mich fragen musste, was nun eigentlich die Hauptstory des Buches ist. Da hätte ich mich gerne mehr auf die Hauptstory konzentriert. Auch zum Schluss hatte ich noch ein paar Fragezeichen was gewisse Nebenschauplätze angeht. Das Verschwinden um Tessa fand ich sehr interessant, auch wenn man sich ab einem gewissen Punkt die Umstände halbwegs denken konnte.

Mit den beiden Ermittlern bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden, dabei haben sich beide nicht mal besonders unsympathisch verhalten. Insgesamt muss ich also ein paar Abstriche machen, was mich jedoch nicht davon abhalten wird, irgendwann nochmal ein Buch von Katzenbach zu lesen, denn seine Stories klingen im Klappentext doch immer sehr interessant.

Bücher

[Rezension] Lydia Benecke – Psychopathinnen. Die Psychologie des weiblichen Bösen

Autor: Lydia Benecke
Titel: Psychopathinnen. Die Psychologie des weiblichen Bösen
Genre: True Crime
Seitenzahl: 430
Erscheinungsdatum: 29. März 2018
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 18,00€ (Broschiert); 13,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Frauen sind wehrlos, sie leiden, sie dulden, sie verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam und skrupellos wie Männer. Lydia Benecke analysiert neueste Forschungsergebnisse zum Thema weibliche Psychopathie und zeigt an aktuellen und historischen Fällen, wie sich Psychopathinnen die Rollenklischees von Frauen zunutze machen. Denn Frauen planen ihre Verbrechen nicht nur eiskalt, sie bleiben auch länger unentdeckt. Besonders gruselig: Die Taten von Psychopathinnen richten sich besonders häufig gegen die eigene Familie…”
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

Ich kann gar nicht genau sagen, woher meine Faszination für Kriminalfälle kommt, aber seit meiner Jugend lese ich regelmäßig Bücher, die sich mit echten Kriminalfällen befassen. Meist geschieht das recht phasenweise, und wenn wieder mal so eine Phase beginnt, dann verschlinge ich schnell mal mehrere Bücher zu Themen wie ungeklärten Mordfällen und Serienkillern.

Bisher hatte ich kein Buch, das sich speziell mit weiblichen Psychopathinnen befasst, daher stach mir das neue Buch von Lydia Benecke direkt ins Auge. Benecke ist studierte Psychologin und hat bereits mehrere Bücher zum Thema ‘des Bösen” geschrieben. Im aktuellen Buch widmet sich Benecke dem Thema der Psychopathinnen, wobei sie zu Recht anmerkt, dass es kaum Werke gibt, die sich speziell mit weiblichen Täterinnen auseinandersetzen. Dabei ist gerade die Abgrenzung zu männlichen Psychopathen sehr interessant, da sich die Psychopathie deutlich anders äußerst.

Im Laufe des Buches werden mehrere Fälle, mal mehr und weniger ausführlich, vorgestellt. Hierbei werden wir sehr genau und detailreich in das Leben der jeweiligen Frauen eingeführt, so dass recht gut erklärt werden konnte, warum es zu den ausgeübten Taten kam. Natürlich ist es schwer sich in die Gedankenwelt von kranken Menschen hineinzuversetzen, dennoch versucht man hier alles so zu formulieren, dass es auch Laien verstehen können. Das Buch richtet sich also nicht nur an Personen, die schon Ahnung vom Thema haben. Trotzdem werden die Erzählungen immer wieder mit konkretem psychologischen Wissen hinterlegt, so dass man durchaus noch etwas dazulernen kann.

Die beschriebenen Fälle werden nicht alle in der selben Ausführlichkeit und Länge vorgestellt. Mir persönlich haben die größeren und längeren Geschichten aber besser gefallen, da man hier einfach noch intensiver in die Erzählung eintauchen konnte. Am bekanntesten sind hier wohl die Taten von Aileen Wuornos, welche im Film “Monster” verewigt wurden und der Fall von Gertrude Baniszewski, welcher die wahre Begebenheit hinter dem Roman “Evil” von Jack Ketchum ist.

Benecke berichtet sehr ausführlich und mit Fakten hinterlegt über vergangene Mordfälle und beleuchtet diese aus vielen Blickwinkeln. Dabei liest sich das Buch recht flüssig ohne zu überladen oder wissenschaftlich zu wirken. Wer Interesse an Kriminologie und Psychologie hat und gerne über reale Mordfälle liest, der kann sich dieses Buch also getrost mal anschauen.

Bücher

[Rezension] Neal Shusterman – Scythe. Die Hüter des Todes (Scythe #1)

Autor: Neal Shusterman
Titel: Scythe. Die Hüter des Todes
Reihe: Scythe #1
Genre: Jugenddystopie
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 21. September 2017
Verlag: Fischer Sauerländer
Preis: 19,99€ (Gebunden); 14,99€ (E-Book); Spotify (kostenlos)

Scythe Reihenfolge:

  1. Die Hüter des Todes
  2. Der Zorn der Gerechten
  3. noch nicht bekannt

Inhalt: 

„Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …”
(Fischer Sauerländer)

Meine Meinung:

Nachdem ich eigentlich nur positive Stimmen zu “Scythe” gehört hatte, war ich neugierig und skeptisch zugleich. Skeptisch, weil mich viele Jugendhypes gar nicht mehr so sehr catchen können, aber trotzdem neugierig, weil der Klappentext mir eigentlich total gefiel. Letztlich habe ich dann zugeschlagen, als das Buch vor einigen Wochen mal im Kindle Deal erhältlich war. Zum Glück – denn ich fand den Auftakt der Trilogie wirklich sehr gut!

Zu Beginn der Story werden wir langsam in die Welt eingeführt. Die Menschen haben den Tod besiegt und können ewig leben. Doch dies führte zur Überbevölkerung, so dass dennoch Menschen sterben müssen. Aber wer entscheidet darüber, wer leben darf und wessen Zeit nun abgelaufen ist? Hierfür hat sich quasi ein ganzer Berufszweig gebildet – die Scythe. Scythes sind dafür zuständig Menschen zu töten, um eben diese Überbevölkerung zu vermeiden. Für genau diesen Beruf sind Citra und Rowan ausgesucht worden und beginnen nun im ersten band ihre Ausbildung, was beiden nicht besonders behagt..

Die Story wird uns zum größten Teil aus der Sicht von Citra und Rowan erzählt, mitunter erfahren wir aber auch viele Details und Hintergrundinformationen aus alten Tagebucheinträgen von anderen Scythes. Dass der Beruf eines Scythes  viele Schattenseiten hat, kann man bereits in der Ausbildungszeit von Citra und Rowan eindrücklich erleben. Der stetige Balanceakt zwischen Bestimmung und Gewissen war deutlich zu spüren.

Man könnte meinen, dass es eigentlich fast unmöglich ist im Bereich der Jugenddystopie noch großartig etwas neues zu schaffen, doch mit “Scythe” hat Shusterman hier etwas geschaffen, was ich so noch nie gelesen hatte. Die Idee ist neu und wirklich fesselnd umgesetzt. Die Heranführung an die neue Welt ist überaus gut gelungen und auch die paar Schockmomente konnten mich erreichen.

Shusterman hat wieder mal einen sehr zugänglichen und flotten Schreibstil an den Tag gelegt, den ich bereits von seiner anderen Reihe “Vollendet” kennen und lieben gelernt habe. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte die gut 500 Seiten in kurzer Zeit durchgelesen. Gott sei Dank habe ich bereits den zweiten Teil hier und kann direkt weiterlesen. Ich hoffe, dass der zweite Band genauso überzeugen kann!

Hörbücher

[Hörbuchrezension] Ezekiel Boone – Die Brut. Sie sind da (Die Brut #1)

Autor: Ezekiel Boone
Titel: Die Brut. Sie sind da
Reihe: Die Brut #1
Genre: Thriller
Spieldauer: 9 Stunden 55 Minuten
Sprecher: Wolfgang Wagner
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017
Hörbuchverlag: Argon Hörbuch
Preis: 20,95€ (Download); ein Guthaben (Audible), Spotify

Die Brut Reihenfolge:

  1. Die Brut. Sie sind da
  2. Die Brut. Die Zeit läuft
  3. Die Brut. Das Ende naht (Erscheinungstermin: 23. Mai 2018)

Inhalt: 

„Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell.

Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.”
(Argon Hörbuch)

Meine Meinung:

Bereits seit meiner Teeniezeit habe ich ein absolutes Faible für Tierhorrorfilme. Ob es eine Invasion von Schlangen oder Spinnen ist, oder Riesenhaie und Monsterkrokodile, die ihr Unwesen treiben – ich habe sämtliche Filme in diesem Genre verschlungen. Interessanterweise haben Tierhorrorfilme jedoch oft den Hang in Richtung Trash zu rutschen, manchmal beabsichtigt, manchmal vollkommen unabsichtlich. Manche Filme leben ja gar von ihrem Trash-Niveau. Solange ich mich gut unterhalten fühle, darf es auch gerne mal Richtung Quatsch abdriften. Allerdings weiß ich auch, dass meine Leidenschaft nicht von vielen Menschen geteilt wird, so dass die Meinungen zu „Die Brut“ wohl auch recht weit auseinanderdriften werden.

Als ich also „Die Brut“ entdeckte, hüpfte mein Liebhaber-Herz natürlich gleich auf. Ein Thriller, der von einer Spinneninvasion handelt? Dieses Buch wanderte sehr schnell auf meinen SuB. Die Erzählweise ist recht ungewöhnlich, da wir zwar wiederkehrende Figuren haben, jedoch sehr oft zwischen diesen hin- und herspringen. Unsere Sicht wechselt zwischen Wissenschaftlern, Ermittlern, Soldaten, Politikern etc. und einigen Menschen, die leider nicht so viel Glück haben. Die wiederkehrenden Personen lernen wir zwar ein wenig besser kennen, jedoch kann man hier natürlich nicht von einem tiefgründigen Charakteraufbau reden. Für die Story fand ich es jedoch wirklich ausreichend.

Vom Genre selbst mag man halten, was man möchte, aber ich fand „Die Brut“ hat mich einfach mitgerissen mit seinem spannenden und schnell voranschreitenden Schreibstil. Zu Beginn waren die Beschreibungen noch etwas verhalten, mit der Zeit jedoch wurde es expliziter und auch ekliger. Wer wie ich keine Spinnen mag, der wird vielleicht das ein oder andere Mal von Gänsehaut überzogen werden, zumindest ist es mir einige Male so gegangen.

Insgesamt war „Die Brut“ ein toller Auftakt, auch wenn ich mich frage, wie man die ganze Story noch auf 2 weitere Teile ausdehnt? Ich bin also gespannt wie es in den nächsten beiden Büchern weiter gehen wird und werde sicherlich zeitnah weiterlesen.

Scroll Up