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[Rezension] Neal Shusterman – Scythe. Der Zorn der Gerechten (Scythe #2)

Autor: Neal Shusterman
Titel: Scythe. Der Zorn der Gerechten*
Reihe: Scythe #2
Genre: Young Adult Dystopie
Übersetzung: Kristian Lutze, Pauline Kurbasik
Seitenzahl: 544
Erscheinungsdatum: 14. März 2018
Verlag: Fischer Sauerländer
Preis: 19,99€ (Gebunden); 16,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Scythe Reihenfolge:

  1. Die Hüter des Todes
  2. Der Zorn der Gerechten
  3. noch nicht bekannt

Wer nicht vom Inhalt gespoilert werden möchte, kommt HIER zum 1. Teil der Reihe.

Inhalt: 

„Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …”
(Fischer Sauerländer)

Meine Meinung:

Nachdem mir “Die Hüter des Todes” so unglaublich gut gefallen hat, habe ich sehr schnell weitergelesen, da ich den Nachfolger Gott sei Dank schon bereitliegen hatte. Nachdem uns der Auftakt der Trilogie in das Scythe Universum eingeführt hat, schreiten wir nun weiter voran in der Geschichte.

Wir verfolgen die Story weiterhin aus der Sicht von Citra und Rowan. Mitunter mischen sich jedoch neue Charaktere in die Story, so dass wir hier von noch mehr Blickwinkeln profitieren können. Auch lesen wir nun nicht mehr in alten Scythe Tagebucheinträgen, sondern können in die Gedankenwelt des Thunderheads eintauchen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat! Man kann den Thunderhead fast als einen eigenständigen Charakter bezeichnen, der Thunderhead ist eine künstliche Intelligenz, der am Ende eines jeden Kapitels einen inneren Monolog hält. Hier hätte ich mir gerne noch mehr gewünscht, doch ich glaube fast, dass im dritten Teil noch mehr darauf eingegangen wird.

Auch “Der Zorn der Gerechten” war wieder sehr flüssig und mitreißend geschrieben, wenngleich mir ein kleines bisschen im Vergleich zum Vorgänger gefehlt hat. Zwischendurch hatte es durchaus seine Längen, in denen die Story nicht wirklich vorangetrieben wurde. Der Fokus lag stark auf dem Scythetum selbst und dessen interner Organisation. An sich echt interessant, jedoch manchmal etwas viel. Zum Ende hin wurde jedoch noch mal ordentlich zugelegt was die Spannung angeht.

Leider lässt einen das Ende mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurück. Der letzte Band wird noch eine Weile auf sich warten lassen, so dass dieses Ende erstmal eine Weile so stehen gelassen werden muss. Am liebsten würde ich sofort weiter lesen, doch da der dritte Teil noch nicht mal im Original erschienen ist, dauert es wohl noch…

Insgesamt bin ich also sehr gespannt wie dieses Ende nun weitergeführt wird, denn offensichtlich wird sich einiges ändern, sowohl was das Scythetum angeht als auch den Thunderhead. Ich hoffe ja wirklich, dass das Thema der künstlichen Intelligenz noch mehr vertieft wird, über das Nachlesen habe ich inzwischen genug gelesen.

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1 Comment

  • Reply Daniela, der Buchvogel 14. August 2018 at 20:25

    Hi Laura,
    ich fand die Geschichte an keiner Stelle zu langatmig. Mag auch daran liegen, dass mir eine vorangetriebene Handlung gar nicht wichtig ist.
    Ich fand es einfach nur genial!!!
    Ich hab dich hier verlinkt.
    Liebe Grüße, Daniela

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