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[Rezension] Neal Shusterman – Scythe. Die Hüter des Todes (Scythe #1)

Autor: Neal Shusterman
Titel: Scythe. Die Hüter des Todes
Reihe: Scythe #1
Genre: Jugenddystopie
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 21. September 2017
Verlag: Fischer Sauerländer
Preis: 19,99€ (Gebunden); 14,99€ (E-Book); Spotify (kostenlos)

Scythe Reihenfolge:

  1. Die Hüter des Todes
  2. Der Zorn der Gerechten
  3. noch nicht bekannt

Inhalt: 

„Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …”
(Fischer Sauerländer)

Meine Meinung:

Nachdem ich eigentlich nur positive Stimmen zu “Scythe” gehört hatte, war ich neugierig und skeptisch zugleich. Skeptisch, weil mich viele Jugendhypes gar nicht mehr so sehr catchen können, aber trotzdem neugierig, weil der Klappentext mir eigentlich total gefiel. Letztlich habe ich dann zugeschlagen, als das Buch vor einigen Wochen mal im Kindle Deal erhältlich war. Zum Glück – denn ich fand den Auftakt der Trilogie wirklich sehr gut!

Zu Beginn der Story werden wir langsam in die Welt eingeführt. Die Menschen haben den Tod besiegt und können ewig leben. Doch dies führte zur Überbevölkerung, so dass dennoch Menschen sterben müssen. Aber wer entscheidet darüber, wer leben darf und wessen Zeit nun abgelaufen ist? Hierfür hat sich quasi ein ganzer Berufszweig gebildet – die Scythe. Scythes sind dafür zuständig Menschen zu töten, um eben diese Überbevölkerung zu vermeiden. Für genau diesen Beruf sind Citra und Rowan ausgesucht worden und beginnen nun im ersten band ihre Ausbildung, was beiden nicht besonders behagt..

Die Story wird uns zum größten Teil aus der Sicht von Citra und Rowan erzählt, mitunter erfahren wir aber auch viele Details und Hintergrundinformationen aus alten Tagebucheinträgen von anderen Scythes. Dass der Beruf eines Scythes  viele Schattenseiten hat, kann man bereits in der Ausbildungszeit von Citra und Rowan eindrücklich erleben. Der stetige Balanceakt zwischen Bestimmung und Gewissen war deutlich zu spüren.

Man könnte meinen, dass es eigentlich fast unmöglich ist im Bereich der Jugenddystopie noch großartig etwas neues zu schaffen, doch mit “Scythe” hat Shusterman hier etwas geschaffen, was ich so noch nie gelesen hatte. Die Idee ist neu und wirklich fesselnd umgesetzt. Die Heranführung an die neue Welt ist überaus gut gelungen und auch die paar Schockmomente konnten mich erreichen.

Shusterman hat wieder mal einen sehr zugänglichen und flotten Schreibstil an den Tag gelegt, den ich bereits von seiner anderen Reihe “Vollendet” kennen und lieben gelernt habe. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte die gut 500 Seiten in kurzer Zeit durchgelesen. Gott sei Dank habe ich bereits den zweiten Teil hier und kann direkt weiterlesen. Ich hoffe, dass der zweite Band genauso überzeugen kann!

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