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[Rezension] J.A. Konrath – Mit einem Bein im Grab

Autor: J.A. Konrath
Titel: Mit einem Bein im Grab*
Genre: Thriller
Seitenzahl: 318
Erscheinungsdatum: 06. März 2018
Verlag: Edition M
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 4,99€ (E-Book), Kindle Unlimited
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

“Der Auftakt zur packenden Thriller-Trilogie von Bestsellerautor J.A. Konrath.

Phineas Troutt löst Probleme – wenn nötig auch mit Gewalt. Er ist todkrank und hat nichts zu verlieren, als die Ärztin Pasha Kapoor ihn um Hilfe bittet. Sie wird wegen ihrer Abtreibungsklinik bedroht und Phin soll das beenden. Doch dabei kommt er skrupellosen Mafiosi und korrupten Politikern gefährlich nah, und eine gnadenlose Jagd auf ihn beginnt.

Aber Phin hat zwei Leute, auf die er sich verlassen kann, wenn die Luft gefährlich dünn wird: seinen schrägen Kumpel McGlade und die Polizistin Jacqueline »Jack« Daniels, mit der Phin zunehmend mehr verbindet als nur die knallharte Entschlossenheit zu überleben …”
(Edition M)

Meine Meinung:

J. A. Konrath hat bereits erfolgreich die Jack-Daniels-Reihe herausgebracht sowie unter dem Pseudonym Jack Kilborn Horrorromane veröffentlicht. Ich habe die Bücher von Jack Kilborn vor einiger Zeit bereits gelesen und fand sie teilweise sehr gut für ihr Genre. Besonders ‚Das Hotel‘ ist mir extrem im Gedächtnis geblieben und hat mir tatsächlich sehr viel Unbehagen beschert.

Phineas Troutt ist der Hauptprotagonist der neuen dreiteiligen Reihe von Konrath. Im Laufe der Story begegnen uns auch bereits bekannte Charaktere aus dem Universum des Autoren. Phin wird uns erstmals neu vorgestellt und wir bekommen recht schnell einen guten Einblick in sein Leben. Konraths Charaktere sind oft einfach gestrickt und entsprechen einigen Klischees. So auch Phin, denn er ist der Inbegriff eines leidenden und aufopfernden Heldens. Mit seiner morbiden Grundstimmung und wie er mit schwarzem Humor durch die Straßen zieht, hat mich die Story szenemäßig schnell an “Sin City” erinnert.

Nachdem sich die ersten paar Seiten mit Phin und seiner Situation befasst haben, kommt man endlich der eigentlichen Story näher. Wirklich groß angesetzt ist diese Story nicht, geht es doch vielmehr darum, dass Phin irgendjemanden auf witzige Weise aufmischt und sich in scheinbar ausweglose Situationen katapultiert. Neben seinem wahnwitzigen Tablettenkonsum, bleibt Phin natürlich noch genug Zeit Frauen anzugaffen und von Sex zu träumen. Klar, was käme einem auch sonst todkrank und durch Prügeleien lädiert in den Sinn?

Konraths Bücher sind nicht jedermanns Geschmack, ich glaube, entweder mag man sie oder man findet sie wirklich schlecht. Viele Szenen sind absurd und fast schon lachhaft, aber ich finde genau diesen Stil des Autors sehr unterhaltsam. Wer aber z.B. auch nichts mit Richard Laymon anfangen kann, der wird hier wohl auch nicht glücklich. Im Gegensatz zu Laymon, gibt es bei Konrath aber deutlich weniger Horror und mehr Action. Der Humor ist flach und oftmals triefend schwarz. Es wird so ziemlich jede Gruppe mal auf die Schippe genommen und garantiert achtet hier niemand auf politische Korrektheit. Manche Szenen wirken so blöd, dass man schon wieder lachen muss. Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, kann quasi nichts verkehrt machen, zumal es seine Bücher auch bei Kindle Unlimited gibt. Insgesamt kam ich wirklich gut durch die gut 300 Seiten. Die Story wird nicht unnötig aufgebläht und ist mal etwas nettes, erfrischendes für Zwischendurch.

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1 Comment

  • Reply {Rezension} J.A. Konrath - Mit einem Bein im Grab › Der Couchpirat 31. März 2018 at 12:12

    […] lauravoneden.de […]

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