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[Rezension] Guillaume Musso – Das Papiermädchen

Autor: Guillaume Musso
Titel: Das Papiermädchen*
Genre: Roman
Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 02. November 2017
Verlag: Piper
Preis: 10,00€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Stell dir vor, deine liebste Romanfigur erwacht zum Leben …

Der Schriftsteller Tom Boyd hat geschafft, wovon viele träumen: Er lebt in Malibu, fährt einen Sportwagen und liebt eine berühmte Pianistin. Doch als die ihn verlässt, stürzt er in eine tiefe Krise. Obwohl seine Fans sehnsüchtig darauf warten, sieht Tom sich außerstande, einen neuen Roman zu schreiben. Da taucht eines Abends eine hübsche junge Frau bei ihm auf. Sie behauptet, Billie zu sein, eine seiner Figuren. Sie sei versehentlich aus dem Buch gefallen. Tom traut seinen Ohren nicht. Aber ehe er sichs versieht, überredet Billie ihn, mit ihr eine abenteuerliche Reise anzutreten, die in Mexiko beginnt und bis nach Paris führen wird.“
(Piper)

Meine Meinung:

Guillaume Mussos Romane haben mich schon eine Weile angesprochen und es wurde endlich Zeit mal zu einem Buch des beliebten Autors zu greifen. ‚Das Papiermädchen‘ ist Anfang diesen Monats ganz frisch erschienen und klang äußert ansprechend. Das Cover ist nicht unbedingt meins, aber ich  lese tatsächlich gerne Bücher über Menschen, die Bücher schreiben.

Zu Beginn der Story bekommt man einzelne Zeitungsausschnitte präsentiert, die einem zu dem Punkt führen, an dem die Geschichte ansetzt. Wir lernen Tom kennen, ein Autor, der momentan durch eine sehr dunkle Zeit geht und sich zu nichts motivieren kann. Wie bereits der Klappentext verrät, steht Tom vor einer gescheiterten Beziehung. Dies hat ihm den Boden unter den Füßen weggezogen und ihm jegliche Kraft geraubt. Eigentlich müsste er längst den dritten und letzten Band seiner Erfolgsreihe geschrieben haben, jedoch hat Tom eine massive Schreibblockade. Kurz gesagt – Tom fühlt sich, als würde sein Leben in Trümmern liegen. Plötzlich taucht eine fremde Frau bei ihm auf und behauptet tatsächlich, dass sie eine seiner Figuren aus seinen Romanen sei. Und schon geht das Abenteuer los…

Zu Beginn wird sehr stark auf Toms Gefühlslage eingegangen, weshalb ich mich dem Charakter schon recht verbunden fühlte. Seine beiden Freunde blieben jedoch ein wenig blass für mich, obwohl hier auch mit Hintergrundinfos versucht wurde, Tiefe zu erzeugen.

Ich verstehe jedoch warum Mussos Bücher so beliebt sind, denn der Autor hat einen wunderbar leichten Schreibstil, so dass man nur so durch die Seiten rauschen kann. Das Lesen der Geschichte hat wirklich Spaß gemacht und ich würde die Rezension sehr gerne so positiv abschließen… wenn nicht das Ende gewesen wäre. Ich werde natürlich nicht spoilern, aber es hat mir schlichtweg überhaupt nicht gefallen. Sicherlich ist das natürlich Geschmackssache, aber ich fand es wirklich ganz furchtbar. Für mich waren es zum Ende hin auch zu viele Szenenwechsel, so dass ich letztlich etwas enttäuscht war.

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