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[Rezension] Shari Lapena – A Stranger in the House. Das Böse ist näher, als du denkst

[Rezensionsexemplar]

Autor: Shari Lapena
Titel: A Stranger in the House. Das Böse ist näher, als du denkst
Genre: Thriller
Seitenzahl: 334
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2018
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 12,90€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Für deinen Mann bist du ein Engel, für die Polizei eine Mörderin.

Du bereitest gerade das Abendessen für dich und deinen Ehemann vor, als das Telefon klingelt – es ist der Anruf, den du seit Jahren fürchtest. Kurz darauf erwachst du im Krankenhaus. Du hattest einen Unfall – und kannst dich nicht daran erinnern. Als in der Nähe des Unfallortes eine Leiche gefunden wird, glaubt die Polizei an einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen. Dein Mann ist fassungslos angesichts dieser Vermutung. Doch du weißt mehr als dein Mann. Und plötzlich bist du dir nicht mehr sicher, wie abwegig der Verdacht der Polizei wirklich ist …”
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

Als Tom eines Abends spät nach Hause kommt, findet er die Tür unverschlossen vor, das Essen steht halbfertig auf dem Herd und von seiner Frau fehlt jede Spur. Als er bereits vermisst melden möchte, erreicht ihn plötzlich die Nachricht, dass seine Frau einen Autounfall hatte und im Krankenhaus liegt. Karen soll durch eine heruntergekommene Gegend gerast sein und dabei die Kontrolle über ihren Wagen verloren haben. Sehr untypisch für sie und leider kann Karen kein Licht ins Dunkel bringen, da sie ihr Gedächtnis verloren hat. Als unweit ihres Unfallortes nun eine Leiche gefunden wird, beginnt die Polizei, Karen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Leidet sie wirklich an einer Amnesie und hat sie etwas mit der Leiche zu tun?

Nachdem mir „The Couple next Door” von Shari Lapena recht gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf ihr nächstes Buch gefreut. „A Stranger in the House“ klingt im Klappentext schon mal sehr vielversprechend und auch das Cover ist genau nach meinem Geschmack.

Zunächst lernen wir Tom kennen, der wohl sowas wie ein Vorzeigeehemann sein soll. Er ist stets besorgt um das Wohl seiner Frau und hat einzig den Wunsch, sie glücklich zu machen. Mir kam Tom ehrlich gesagt etwas suspekt vor, außerdem weinerlich und willensschwach. Karen hingegen war eine ganze Weile sehr schlecht einzuschätzen.

Die Stimmung im Buch ist insgesamt sehr ruhig, sie plätschert etwas bedrohlich vor sich hin, um dann am Ende das Rätsel aufzulösen – bloß um nochmals einen drauf zu setzen. Ich fand die Verstrickungen, die sich im Laufe der Story aufgezeigt haben, wirklich interessant. Auch wenn man manches vorausahnen konnte, so hatte ich wirklich keine Ahnung vom immensen Ausmaß des Ganzen. Das Buch ließ sich aufgrund der Spannung wirklich sehr schnell und flüssig durchlesen.

Insgesamt war „A Stranger in the House“ ein spannender, wenn auch eher ruhiger Thriller mit einem angenehmen Schreibstil, der zum Weiterlesen animiert.

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