[Rezension] Ellison Cooper – Totenschrein (Agent Sayer Altair #3)

Mitten in Washington liegt die Leiche eines Mädchens. Die Tote sieht aus, als würde sie schlafen. Wären da nicht die Axt in ihrer Hand, die geschnitzten Affenfiguren um sie herum und eine blutige Botschaft. Alles deutet auf einen Ritualmord hin.
FBI-Agentin Sayer Altair übernimmt den Fall. Als herauskommt, dass das Opfer zu einer Gruppe vermisster Jugendlicher gehört, ahnt die Agentin, dass der Täter bald wieder zuschlägt. Ein Wettlauf gegen den grausamsten Mörder, mit dem Sayer es je zu tun hatte, beginnt.

Autorin: Ellison Cooper
Titel: Totenschrein
Übersetzung: Sybille Uplegger
Reihe: Agent Sayer Altair #3
Genre: Thriller
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: 02. August 2021
Verlag: Ullstein
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Reihenfolge:

  1. Todeskäfig (Rezension)
  2. Knochengrab (Rezension)
  3. Totenschrein

Meine Meinung:

Inmitten von Washington wird die grausam inszenierte Leiche einer Jugendlichen gefunden. Die Art der Tötung und die Aufmachung des Schauplatzes deutet auf einen Ritualmord hin. FBI Agentin Sayer Altair nimmt die Ermittlungen auf. Während die Spurensuche langsam an Fahrt aufnimmt, stellt sich heraus, dass das tote Mädchen zu einer Reisegruppe von Schülern gehört. Nach kurzer Recherche ist klar, dass die gesamte Reisegruppe samt Bus wie vom Erdboden verschluckt ist. Sayer ahnt sofort, dass der nächste Mord nicht lange auf sich warten lassen wird…

“Totenschrein” ist das dritte Buch in der Reihe rund um die FBI Agentin Sayer Altair. Unterstützt wird sie von einem Team, welches wir bereits seit dem ersten Buch kennen. Sayer erfüllt weiterhin das Klischee einer eher zurückgezogenen Ermittlerin, wobei ihre Härte langsam etwas aufweicht. Ich mag sie als Figur wirklich gerne, da sie kein Blatt vor den Mund nimmt und Aufträge und Situation durchaus hinterfragt, statt einfach nur nach Befehl von Oben zu handeln.

Auch im dritten Teil wird der rote Faden rund um den mysteriösen Tod ihres Verlobten weitergesponnen. Sayer war von Anfang an skeptisch, was den Tod ihres Verlobten anging, und nun findet sie auch in diesem Buch weitere Hinweise, die keinen Sinn ergeben.

Der Fall selbst war wieder mal äußerst spannend! Beim zweiten Buch hatte kleine Abstriche gemacht, was die Story anging, aber dieser Teil hat es wieder vollkommen geschaft, mich zu begeistern! Stück für Stück kommen wir dem Täter näher und Sayer leistet wirklich tolle Ermittlungsarbeit. Sie lässt sich von ihrem Bauchgefühl leiten, anstatt starr auf die Richtlinien und Hinweise zu achten. Auch in diesem Buch wurde wieder ein interessantes Thema eingearbeitet, wir beschäftigen uns mit der ägyptischen Mythologie. Das Ganze wurde sehr passend eingearbeitet und war auch für Leute wie mich, die sich mit dem Thema noch gar nicht auseinander gesetzt haben, leicht verständlich.

Auch Sayers Forschungen im Bereich der Psychopathie wurden wieder thematisiert und leiten uns zum Ende der Story sogar in ein kleines offenes Ende… Leider habe ich noch nichts bezüglich eines vierten Teils finden können, ich hoffe jedoch sehr, dass die Autorin die Reihe weiterführen wird.

 

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