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[Rezension] Sarah Lark – Das Geheimnis des Winterhauses

Autor: Sarah Lark
Titel: Das Geheimnis des Winterhauses*
Genre: Roman
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 24. November 2017
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 19,90€ (Gebunden); 15,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Ein großer Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe

Wien, Gegenwart: Für Ellinor bricht eine Welt zusammen, als eines Tages durch Zufall ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht kommt: Ellinor und ihre Mutter sind mit dem Rest der Familie nicht blutsverwandt. Auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln macht sich Ellinor auf den Weg nach Dalmatien und Neuseeland, wo sie einer tragischen Liebesgeschichte und einem großen Familiendrama auf die Spur kommt …
Diese Reise bringt ihr Leben durcheinander und ihre Ehe ins Wanken. Wird sie am Ende Geborgenheit und ihr Glück finden?

Ein dunkles Familiengeheimnis, eine unglaublich starke Geschichte, große Frauenunterhaltung”
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

Weil ihre Cousine Karla dringend eine Spenderniere braucht, lässt sich unsere Hauptprotagonistin Ellinor testen, ob sie für eine Spende in Frage kommt. Hierbei stellt sich heraus, dass Ellinor gar nicht verwandt ist mit ihrer Cousine. Es kommt ans Tageslicht, dass Ellinor und ihrer Mutter beide nicht blutsverwandt mit dem Rest der Familie sind. Ellinor möchte gerne mehr herausfinden und so verschlägt sie ihr Weg zunächst nach Kroatien und anschließend nach Neuseeland. Bei ihrer Recherche stößt Ellinor auf sehr verzwickte Familienverhältnisse, die gar nicht so leicht zu durchschauen sind…

Unsere Geschichte beginnt in Wien, wo uns zunächst Ellinor, ihre Familie und auch ihr Ehemann näher gebracht werden. Es scheint so, dass Ellinor momentan sowieso nicht sehr zufrieden mit einigen Aspekten in ihrem Leben ist und so kommt ihr die Suche nach ihren Wurzeln eigentlich ganz recht. Ellinor fackelt nicht lange und begibt sich nach Kroatien, wo sie bereits einen großen Teil des vergangenen Familiendramas lüften kann. Hierbei wird zwischen den zwei Zeitebenen hin und her gesprungen, da wir die Vergangenheit aus alten Tagebucheinträgen erfahren. Doch leider verliert sich die Spur in Kroatien und Ellinor muss in Neuseeland weiter forschen. Auch hier wird der Leser wieder mittels alter Tagebucheinträge in die Vergangenheit befördert.

Sehr interessant waren hier die vielen geschichtlichen Infos zu Neuseeland, von denen auch mir einige neu waren. Es wurde sehr detailliert auf die damalige Zeit und die Einwanderungswellen eingegangen. Der Wechsel zwischen den Tagebucheinträgen und der Gegenwart war sehr gelungen, da hier nicht kapitelweise gewechselt wurde, sondern man längere Passagen zu lesen bekam. So konnte man ganz in die jeweilige Zeit eintauchen. Auch generell finde ich den Schreibstil von Sarah Lark sehr angenehm zu lesen.

Insgesamt war ich recht angetan von diesem Familiendrama, das wirklich sehr weitläufig war und letztlich auch mehrere Generationen umfasste. Die weiblichen Charaktere empfand ich wieder einmal als etwas anstrengend, da die Damen sehr naiv und gutgläubig waren und sich damit ins Unglück stürzten – obwohl sie natürlich hinreichend gewarnt wurden und gute Ratschläge bekamen. Und als hätte das Familiendrama der Vergangenheit selbst noch nicht gereicht, hat die Autorin am Ende sogar noch eine Überraschung für unsere Hauptprotagonistin bereitgehalten – wenngleich diese aber wohl voraussehbar war.

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