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[Rezension] Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau

Autor: Laura Walden
Titel: Der Fluch der Maorifrau
Reihe: Neuseeland-Saga #1
Genre: Roman
Seitenzahl: 557
Erscheinungsdatum: 11. November 2008
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 8,99€ (Taschenbuch); 7,99€ (E-Book)

Reihe:

  1. Der Fluch der Maorifrau
  2. Im Tal der großen Geysire
  3. Das Geheimnis des letzten Moa
  4. Der Schwur des Maori-Mädchens
  5. Die Maori-Prinzessin
  6. Die Spur des Maori-Heilers
  7. Das Versteck am Ende der Klippen
  8. Das Erbe des Maori-Häuptlings

Die Bücher der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Inhalt: 

„Kurz vor ihrer Hochzeit reist die junge Hamburgerin Sophie nach Neuseeland, wo ihre Mutter Emma den Tod fand. Zu ihrer Überraschung erfährt sie, dass Emma Neuseeländerin war und ihr dort ein Haus und ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat. Sophie ist verstört: Warum hat Emma all das nie erwähnt?

Nur Emmas Tagebuch kann das Geheimnis lüften, in dem sie die Geschichte ihrer Familie offenbart. Fasziniert vom Schicksal ihrer Vorfahren, taucht Sophie ein in eine exotische Welt voller Gefahren, und sie begreift, dass ihre Mutter sie schützen wollte – vor einem Unheil bringenden Fluch.”
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

‘Der Fluch der Maorifrau’ erzählt die Geschichte einer ganzen Familie über viele Generationen hinweg. Wir lernen Sophie kennen, die im heutigen Hamburg lebt. Ihre Mutter ist überraschend bei einem Unfall verstorben hinterlässt ihr ein Haus in Neuseeland. Doch woher kommt auf einmal dieser Familienbesitz? Sophie weiß von nichts und reist deshalb nach Neuseeland um ihre Familiengeschichte zu erforschen. Sie hofft vor allem durch das Tagebuch ihrer Mutter etwas Licht ins Dunkel zu bringen…

Da ich ein Fan von Familiengeschichten bin und auch Neuseeland liebe, war das Buch die ideale Mischung für mich. Wir bewegen uns abwechselnd in der heutigen Zeit und der Vergangenheit, die uns durch Tagebucheinträge näher gebracht wird. Hier beginnen wir recht frühzeitig um 1860 herum und begleiten so nach und nach die verschiedenen Frauen der Generationen.

Die Frauen haben alle eines gemeinsam – sie sind zwar allesamt recht liebenswert, aber durch die Bank weg sehr naiv, leichtgläubig und teilweise leider etwas doof. Es scheint sich durch die Generationen hindurch vererbt zu haben, dass alle Figuren es lieben, äußerst blöde Entscheidungen zu treffen.

Das war in Generation 1 und 2 noch recht amüsant und hat eher zum Augenrollen geführt, mit der Zeit jedoch wurde es etwas anstrengend. Ich wollte am liebsten in die Geschichte greifen und die Damen kräftig schütteln – allen voran Sophies Mutter, die sich blauäugig ins Chaos gestürzt hat.

Die Geschichte insgesamt ließ sich sehr gut lesen, da der Schreibstil sehr leicht zugänglich war. Leider fand ich, dass einige Aspekte etwas schnell abgehandelt wurden. Auch das Ende kam sehr plötzlich und wurde gefühlt auf den letzten 5 Seiten abgehandelt.

Alles in allem eine recht unterhaltsame Geschichte, die zwar nicht in sehr in die Tiefe geht, aber mich vor allem durch das Setting begeistern konnte. Die Geschichte des Landes wurde ein wenig angeschnitten und auch die Kultur der Maori, was mir wirklich sehr gefallen hat.

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