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[Rezension] Paul Cleave – Die Saat des Killers

[Rezensionsexemplar]


Autor:
Paul Cleave
Titel: Die Saat des Killers
Genre: Thriller
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 11. Juni 2018
Verlag: Heyne
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Für Joshua bricht eine Welt zusammen, als sein Vater Mitchell bei einem Einsatz getötet wird. Doch der Polizist hinterlässt seinem Sohn etwas, das dessen Leben für immer verändern wird: seine Augen. Die Transplantation gelingt, und Joshua kann wieder sehen. Aber seitdem träumt er von einer einsamen Hütte, von Frauen in Todesangst, von entstellten Leichen. Joshua wird klar, dass bei dem Eingriff ein verheerender Fehler passiert ist. Eines der transplantierten Augen stammt von dem Serienmörder, der seinen Vater ermordet hat. Ohne es zu wollen, ist Joshua dem Erbe des unheimlichen Killers auf der Spur … und gleichzeitig mit ihm verbunden …”

Meine Meinung:

Paul Cleave ist ein mir bisher unbekannter Autor aus Neuseeland. Er hat bereits viele erfolgreiche Thriller auf den Markt gebracht und als ich nun über sein neuestes Werk „Die Saat des Killers“ stolperte, wunderte ich mich ein wenig, dass seine Bücher scheinbar so sehr an mir vorbei gegangen sind. Es wurde also Zeit, ein Werk von ihm zu testen!

In „Die Saat des Killers“ begleiten wir hauptsächlich Joshua. Joshuas Vater kommt bei einem Polizeieinsatz ums Leben und sein größter Wunsch war es, dass im Todesfall sein blinder Sohn Joshua seine Augen transplantiert bekommt. Als Joshua mit den neuen Augen aufwacht ist er zunächst vollkommen fasziniert von der Welt, die er nun sehen kann. Doch schon bald beginnt Joshua Dinge zu sehen, und weiß Sachen, die er gar nicht wissen könnte. Hat er mit den Augen seines Vaters auch ein Stück seiner Erinnerung transplantiert bekommen? Doch leider stellt sich auch bald heraus, dass mit seinen Augen irgendetwas nicht stimmt…

Zunächst habe ich aufgrund der Beschreibung geglaubt, dass das Buch ein wenig ins mystische und übernatürliche Genre abdriften könnte, jedoch wurde hier stattdessen mit äußerst interessanten wissenschaftlichen Theorien gespielt, so dass es für alles eine „natürliche“ Begründung gab.

Der Einstieg ins das Buch war zunächst etwas holprig, denn ich hatte erwartet, aus der Sicht von Joshua zu lesen. Das machen wir auch hauptsächlich, doch wir lesen immer wieder aus der Sicht von anderen Personen und haben auch so gestartet. In diesen Wechsel kommt man jedoch recht gut rein nach ein paar Seiten und auch der wichtige Personenkreis hält sich in Grenzen. Insgesamt liest sich die Story sehr flüssig, denn der Autor verwendet eine sehr eingängige Sprache und versteht es mit der Spannung zu spielen.

Es war schön Joshua dabei zu begleiten, wie er langsam seine Welt erforscht, nachdem er endlich sehen kann. Er hat sich fast ein bisschen schnell an all die neuen Eindrücke gewöhnt, so dass seine neue Sehkraft schnell alltäglich wurde.

Die eigentliche Geschichte um die Augen steht jedoch nicht alleine. Bedingt durch die Transplantation setzen sich Dinge in Bewegung, die wohl keiner geahnt hat. Joshua beginnt also auf eigene Faust zu ermitteln und ist bald mitten drin. Wie bereits erwähnt lesen wir auch viel aus der Sicht von anderen Personen, was wirklich sehr gut zur Geschichte gepasst und Spaß gemacht hat.

Für mich ist es also definitiv nicht der letzte Thriller, den ich von Paul Cleave gelesen haben werde.

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