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[Rezension] Michael Robotham – Die Rivalin

Autor: Michael Robotham
Titel: Die Rivalin*
Genre: Thriller
Seitenzahl: 512
Erscheinungsdatum: 27. Dezember 2017
Verlag: Goldmann
Preis: 14,99€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Agatha, Ende dreißig, Aushilfskraft in einem Supermarkt und aus ärmlichen Verhältnissen, weiß genau, wie ihr perfektes Leben aussieht. Es ist das einer anderen: das der attraktiven Meghan, deren Ehemann ein erfolgreicher Fernsehmoderator ist und die sich im Londoner Stadthaus um ihre zwei Kinder kümmert. Meghan, die jeden Tag grußlos an Agatha vorbeiläuft. Und die nichts spürt von ihren begehrlichen Blicken. Dabei verbindet die beiden Frauen mehr, als sie ahnen. Denn sie beide haben dunkle Geheimnisse, in beider Leben lauern Neid und Gewalt. Und als Agatha nicht mehr nur zuschauen will, gerät alles völlig außer Kontrolle …“
(Goldmann)

Meine Meinung:

Agatha lebt kein unbekümmertes Leben. Sie findet sich nicht sonderlich hübsch, hat einen sehr unangenehmen Chef im Supermarkt und wurde auch in ihrer Vergangenheit sehr vom Leben gebeutelt. Aus der Ferne beobachtet sie Meghan, die scheinbar alles hat, was Agatha sich schon immer erträumt hat. Ein attraktiver Ehemann, zwei süße Kinder – einfach ein perfektes Leben. Agatha freundet sich nach einiger Beobachtungszeit mit Meghan an. Meghan jedoch hat keinerlei Ahnung, auf was sie sich damit eingelassen hat…

‚Die Rivalin‘ war mein erstes Buch von Michael Robotham und ich war sofort Feuer und Flamme, als ich das Cover und den Klappentext gesehen hatte. Die Story klang einfach wie für mich gemacht. Im Klappentext wird es nicht erwähnt, jedoch verrät das Cover bereits ein weiteres Detail der Geschichte – der Kinderwagen im Hintergrund steht dort nicht umsonst. Bereits auf den ersten Seiten der Geschichte wird dem Leser klar, dass beide Frauen, Agatha und Meghan, schwanger sind. Dieser Umstand trägt erheblich zur Geschichte, aber natürlich möchte ich nicht zu viel verraten.

Über die ganze Story hinweg lesen wir abwechselnd ein Kapitel aus Meghans und Agathas Sicht. Manchmal überschneiden sich die Ereignisse hier, so dass wir diese aus zwei Sichten erzählt bekommen, meistens jedoch sind die Kapitel fortführend in der Story. Ich fand den Wechsel zwischen den beiden Perspektiven sehr gelungen, ich hatte das Gefühl beide Frauen gleich gut kennen zu lernen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da ich ihn sehr leicht zugänglich und flüssig fand.

Für einen Thriller hat ‚Die Rivalin‘ recht viele Seiten, jedoch fand ich keine einzelne davon unnötig. Ich war fortwährend von der Story gefesselt und konnte den Ausgang der Geschichte kaum erwarten. Im Laufe der Story werden noch ein paar kleinere und größere Geheimnisse der beiden Frauen gelüftet, was enorm dazu beigetragen hat, dass ich das Buch kaum weglegen konnte.

Insgesamt war ‚Die Rivalin‘ ein sehr gelungener Thriller, der schon viel mehr in Richtung Psychothriller geht. Das Buch war sicherlich nicht das letzte, was ich von Michael Robotham gelesen haben werde.

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