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[Rezension] Kerry Drewery – Marthas Mission (Cell 7 #2)

Autor: Kerry Drewery
Titel: Marthas Mission
Reihe: Cell 7 #2
Seitenzahl: 493
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2018
Verlag: One
Preis: 16,00€ (Gebunden); 11,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Cell 7 Reihe:

  1. Marthas Widerstand
  2. Marthas Mission

Achtung! Spoiler für alle, die Teil 1 (Rezension hier) nicht kennen!

Inhalt: 

„Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht aus den Augen. Ausgerechnet ihr Freund Isaac hat ihren Platz im Todestrakt eingenommen. In diesem perfiden Spiel auf Leben und Tod muss nun er dieselben Qualen wie Martha durchleiden. Die Chancen, Isaac zu befreien, verringern sich jedoch mit jedem Tag. Die Regierung ist ihnen dicht auf den Fersen. Immerhin stehen Martha die Anwältin Eve, ihr Sohn Max und Richter Cicero zur Seite. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um Isaacs Leben zu retten, und legen sich dabei mit der Regierung der Vereinigten Staaten an.”
(One)

Meine Meinung:

Knapp ein Jahr ist es nun her, dass ich Teil 1 der “The Cell” Trilogie gelesen habe. Damals hatte ich sehnsüchtig auf die Erscheinung gewartet, da ich schon im Vorfeld vom Klappentext begeistert war.

Das Prinzip der Story ist gleich geblieben. Es geht darum, dass es keine gewohnte Rechtsform mehr gibt. Ist Jemand z.B. des Mordes angeklagt, so wird er nicht vor Gericht gestellt, sondern eine Jury urteilt in einer TV-Show über Schuld und Unschuld – und die Jury ist die gesamte Gesellschaft. Zumindest jene Menschen, die es sich leisten können am Telefonvoting teilzunehmen.

Auch im zweiten Teil lesen wir die Kapitel wieder aus verschiedenen Perspektiven. Außerdem wurde auch wieder die TV-Show einbezogen, so dass wir quasi live mit dabei sein können. Diese Kapitel haben mir immer besonders gefallen, wenngleich sie mich auch immer am meisten aufgeregt haben. Diese Ungerechtigkeit, die dort passiert und wie dort mit den Menschen umgegangen wird… kaum zu ertragen und doch irgendwie gar nicht so weit von der Realität entfernt. Kaum jemand in der Gesellschaft rebelliert gegen dieses neue Rechtssystem, die meisten folgen gedankenlos dem Strom.Doch hin und wieder gibt es einen Lichtblick, wenn jemand dieses System hinterfragt oder sogar versucht daraus auszubrechen.

Unsere Hauptprotagonistin Martha bleibt auch im zweiten Teil etwas nebulös für mich. Sie ist weiterhin recht distanziert und ihre Parts kamen mir manchmal recht emotionslos vor. Vielleicht soll das aber auch genau so sein, denn Martha ist nun mal in einer sehr aussichtslosen Situation, so dass ich diese Kühle und Resignation durchaus verstehen kann. Auch die Liebe zwischen Martha und Isaac war für mich nicht so richtig greifbar, ich habe schon im vorherigen Teil keine richtige Chemie zwischen den Beiden gespürt. Aber vielleicht muss man Martha und Isaac auch einfach mal sorglos zusammen erleben, bisher kamen wir ja kaum dazu, da immer jemand in einer Zelle saß.

Die Story schreitet recht langsam voran, die Storyline für den zweiten Teil ist ziemlich begrenzt. Zum Schluss wurde natürlich nochmal ordentlich auf den Putz gehauen, so dass ich wirklich gerne wissen möchte wie es weiter geht. Trotzdem fand ich den zweiten Teil insgesamt etwas schwächer als den ersten. Es war nicht mehr so überraschend wie zuvor und eigentlich die selbe Story, nur dass die Person in der Zelle getauscht wurde. Natürlich sind nebenbei noch ein paar andere Dinge im Hintergrund abgelaufen, jedoch war hier nichts groß überraschendes dabei. Wann der dritte Teil erscheint, konnte ich leider noch nicht herausfinden. Ich hoffe wir müssen nicht wieder ein Jahr warten, obwohl ich es fast befürchte.

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