[Rezension] Chris Carter – Blutige Stufen (Hunter & Garcia #12)

„Machen Sie sich bereit für einen neuen, blutigen Fall vom LAPD Ultra Violent Crimes Unit. Detective Robert Hunter und sein Partner Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz und der Tod Teil einer Lektion. Und er ist der Lehrmeister. Als eine zweite Frau grausam umgebracht wird, fragen Hunter und Garcia sich, wie viele Gedichte dieser Serienkiller noch schreiben wird. Ihnen bleibt nicht viel Zeit … „

Autor: Chris Carter
Titel: Blutige Stufen
Übersetzung: Sybille Uplegger
Reihe: Hunter & Garcia #12
Genre: Thriller
Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 01. September 2022
Verlag: Ullstein
Preis: 11,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Achtung Spoilergefahr! Zwar handelt es sich um abgeschlossene Fälle, jedoch könntet ihr euch hinsichtlich der Charakterentwicklung spoilern.

Reihenfolge:

  1. Der Kruzifix Killer
  2. Der Vollstrecker
  3. Der Knochenbrecher
  4. Totenkünstler
  5. Der Totschläger
  6. Die stille Bestie
  7. I am Death. Der Totmacher
  8. Death Call. Er bringt den Tod
  9. Blutrausch. Er muss töten
  10. Jagd auf die Bestie
  11. Bluthölle
  12. Blutige Stufen

Meine Meinung:

Chris Carter ist zurück mit seinem neuesten Werk rund um die beiden Ermittler Hunter und Garcia. Dieses Mal mussten wir uns etwas länger gedulden, doch ich würde sagen, die Geduld hat sich eindeutig gelohnt. Im neuesten Fall haben wir es wieder mal mit einem besonders perfiden und skrupellosen Killer zu tun. Manchmal denkt man ja, dass kein Thrillerautor das Rad heutzutage noch neu erfinden kann, doch Carter kommt jedes Mal wieder mit neuen Ideen um die Ecke, die einem die Nackenhaare aufstellen.

Generell sind Carters Bücher immer abgeschlossene Fälle, doch ab und zu fallen ein paar Worte zu vergangenen Fällen. Ich empfehle aber sowieso die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so die Charakterentwicklung besser verfolgen kann.

Der Killer in diesem Buch nennt sich der Lehrmeister und hat es sich zur Aufgabe gemacht seine Opfer vor allem mit Angst und Schmerz zu brechen. Selbst die hartgesottenen Cops am Tatort können die Grausamkeit kaum ertragen, die sich ihnen dort bietet. Die Mordmethoden weichen immer wieder ab, so dass unser Ermittlerteam lediglich durch die Brutalität der Morde eine Verbundung herstellen kann. Außerdem hinterlässt der Killer immer eine Zeile geschriebener Worte, die scheinbar zu einem Gedicht gehören. Wie viele Opfer wird sich der Lehrmeister also noch holen können bis Hunter und Garcia ihm auf die Schliche kommen?

In früheren Teilen der Reihe ist mir manchmal aufgefallen, dass gewisse Grundinformationen zu Hunter mitunter ellenlang in jedem neuen Teil immer wieder neu durchgekaut wurden. Dieses Mal fand ich das etwas besser gelöst. Zwar wurden auch hier die Infos gestreut, aber weitaus weniger intensiv und ausschweifend.

Alles in allem war Carters neuestes Werk wieder enorm mitreißend und in einem wahnsinnigen Tempo geschrieben. Der Autor weiß einfach wie man den Leser bei der Stange hält, vor allem diese fiesen Cliffhanger am Ende der Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann.Ich wurde von der Story vollkommen mitgerissen und kann nicht anderes als eine absolute Empfehlung für dieses Buch und generell die Reihe um Hunter und Garcia aussprechen. Zwar nichts für schwache Nerven, aber für Thriller Fans ein absolutes Muss!

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