[Rezension] Camilla Läckberg – Sweet Goodbye

“Max, Liv, Anton und Martina führen ein beneidenswertes Leben: Die Teenager wohnen im nobelsten Viertel Stockholms und können sich dank des Reichtums ihrer Eltern alles leisten, was sie sich wünschen. Am Silvesterabend feiern sie gemeinsam im puren Luxus. Austern und Kaviar werden aufgetischt, der Champagner fließt in Strömen.
Doch als Liv ihre Freunde zu einem vermeintlich harmlosen Spiel auffordert, gerät die heile Welt schnell ins Wanken. Düstere Geheimnisse werden zutage gefördert und setzen alle Regeln außer Kraft …”

Autorin: Camilla Läckberg
Titel: Sweet Goodbye – Rache ist tödlich
Übersetzung:  Katrin Frey
Genre: Roman
Seitenzahl: 144
Erscheinungsdatum: 02. August 2021
Verlag: List
Preis: 16,99€ (Gebunden); 13,99€ (E-Book)

Meine Meinung:

Camilla Läckbergs Bücher rund um das Thema Rache hatten mich ja schon mit “Golden Cage” absolut überzeugt. Während die meisten Leser ihre Krimi Reihe besonders mögen, hat mir das Thema Rache einen Tick besser gefallen. Die Bücher waren bsiher allesamt super unterhaltsam zu lesen, wenngleich sie oft auch etwas überspitzt waren.

Auch “Sweet Goodbye” ist in seinen Grundzügen eher etwas überzogen. Die vier Teenager Liv, Martina, Max und Anton werden als verzogene und egozentrische Unsympathen dargestellt. Im Laufe der Sory wechseln wir jedoch immer wieder die Sicht, so dass wir uns in jeden der Jugendlichen mal reinfühlen können. Schnell wird klar, dass im Grunde alle Vier sehr unglücklich sind aus verschiedenen Gründen. Nach außen jedoch machen alle Vier auf “cool”.

Am Silvesterabend sitzen die vier Freunde zusammen und machen wie so oft eine kleine Privatparty. Liv schlägt ein Spiel vor, eine Art Wahrheit oder Pflicht. Zu Beginn ahnt keiner, dass das Spiel so sehr ausarten wird…

Ich mag die Rache-Thriller von der Autorin sehr gerne, andere hingegen finden sie sehr untypisch für die Autorin. Da sieht man mal wieder, wie sehr die Meinungen auseinander gehen können. Auch “Sweet Goodbye” hatte eine spannende Grundidee, die jedoch gefühlt im Sprint abgehandelt wurde.

Eine Sache fand ich außerdem sehr irritierend: Was bitte ist denn mit der Preisgestaltung los? 17€ für ein Buch mit 144 Seiten, wobei noch eine Leseprobe am Ende davon abzuziehen ist. Ja, es ist ein Hardcover, die naturgemäß preisintensiver sind, aber das ist dann doch etwas überzogen.

Aus der Geschichte hätte man meiner Meinung nach getrost einen ganz normalen Roman machen können, statt dieser sehr abgespeckten Kurzgeschichte. Die Charaktere hätten dann mehr Tiefe bekommen und die Geschichte hätte sicherlich umfänglicher erzählt werden können. So war es zwar ein netter Zeitvertreib, aber tatsächlich ein äußerst kurzer.

 

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