Hörbücher

[Hörbuchrezension] Stephen King – Finderlohn (Bill Hodges #2)

Autor: Stephen King
Titel: Finderlohn
Reihe: Bill Hodges #2
Genre: Roman
Spieldauer: 14 Stunden 54 Minuten
Sprecher: David Nathan
Erscheinungsdatum: 08. September 2015
Anbieter: Random House Audio
Preis: 19,99€ (CD); 15,95€ (Download); ein Guthaben (Audible)

Bill Hodges Reihe

  1. Mr. Mercedes
  2. Finderlohn
  3. Mind Control

Inhalt: 

„Besessen bis zum Mord. Der neue große Stephen King.

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz« und unterstützt mit dem Geld bis auf den letzten Cent seine Not leidende Familie. Nach 35 Jahren Haft wird Bellamy entlassen. Er kommt Peter, der nun die Notizbücher zu Geld machen will, auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?”
(Random House Audio)

Meine Meinung:

Nachdem mich Mr. Mercedes so begeistert hatte, habe ich mir vom März Guthaben bei Audible gleich den zweiten Teil gegönnt. Auch “Finderlohn” ist wie sein Vorgänger kein Buch, welches ich so von Stephen King erwartet hätte. Vieles im Buch erinnert mehr an einen Thriller als an einen Roman. Zu Beginn des Buches tauchen wir sogleich in die Vergangenheit ein und erfahren vom grausamen Raubüberfall, bei dem der Schriftsteller Rothstein ums Leben kam. Schon hier tauchen wir tief in die gestörte Gedankenwelt von Morris Bellamy ein. Erst viele Hörstunden später taucht auch wieder unser Bekannter Bill Hodges auf.

Nachdem Bellamy den Autoren umgebracht hat, und eine Menge Geld und vor allem sein Hauptziel, jede Menge Notizbücher mit unveröffentlichten Werken, erbeutet hat, wird er für eine andere Straftat ins Gefängnis geschickt. Dort verweilt er die nächsten 35 Jahre. Zuvor hatte er seine Beute in einem vermeintlich sicheren Versteck gebunkert. In der Zwischenzeit jedoch findet ein Schuljunge, Peter, durch Zufall das Geld und die Bücher. Bellamy kommt dem Jungen schnell auf die Spur und macht nun Jagd auf ihn.

Im Laufe der Story wechseln wir die Perspektive zwischen Detective Hodges, Bellamy und Peter. Ich kann wieder kaum sagen was ich spannender fand – die Ermittlungsarbeit oder die irren Gedanken von Bellamy, der den armen Jungen verfolgt.

Die Geschichte kam im Vergleich zu “Mr. Mercedes” etwas schwerer ins Rollen, da ich zu Beginn etwas irritiert war, dass Hodges so lange auf sich warten ließ. Doch letztlich hat es durchaus diese ganze Vorgeschichte gebraucht und wir wissen ja bereits, dass Stephen King auf langes Vorgeplänkel steht.

Nachdem erstmal alle Pfeiler der Geschichte standen, ging es durchaus etwas knackiger zur Sache, wobei ich unseren “Mr. Mercedes” noch eine Ecke irrer fand und etwas mehr Spaß hatte ihn zu verfolgen. Bellamy dagegen wirkt schon fast etwas gesetzter und ruhiger, da er klar seine Ziele verfolgt.

Theoretisch könnte man Finderlohn auch unabhängig lesen, jedoch empfehle ich wie immer die korrekte Reihenfolge. Es wird durchaus Bezug genommen auf den ersten Teil, wenngleich auch im selben Atemzug oft erklärt wird, was mit den Anspielungen gemeint ist. Trotzdem macht vor allem natürlich das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und das Erkennen von alten Ereignissen mehr Spaß, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Trotzdem hatte ich wieder viele Stunden Hörspaß und werde natürlich auch den dritten und letzten Teil der Trilogie um Detective Bill Hodges lesen oder auch wieder hören.

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