[Rezension] Marc Raabe – Die Hornisse (Tom Babylon #3)

Autor: Marc Raabe
Titel: Die Hornisse
Reihe: Tom Babylon #3
Genre: Thriller
Seitenzahl: 544
Erscheinungsdatum: 02. November 2020
Verlag: Ullstein
Preis: 14,99€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)

Achtung Spoilergefahr! Zwar handelt es sich um abgeschlossene Fälle, jedoch könntet ihr euch hinsichtlich der Charakterentwicklung spoilern.

Reihenfolge:

  1. Schlüssel 17 (Rezension)
  2. Zimmer 19 (Rezension)
  3. Die Hornisse

Inhalt: 

Wer ist die Hornisse?

„I love you all“, ruft der gefeierte Rockstar Brad Galloway seinen 22.000 Fans in der Berliner Waldbühne zu. Plötzlich tritt eine unbekannte Frau ins Scheinwerferlicht und überreicht ihm einen mysteriösen Umschlag. Am nächsten Abend wird Galloways ausgeblutete Leiche ans Bett gefesselt im Gästehaus der Polizei gefunden.
LKA-Ermittler Tom Babylon wird vom Babyschwimmen zum Tatort gerufen. Gemeinsam mit der Psychologin Sita Johanns fahndet er nach der unbekannten Frau. Die Spur führt dreißig Jahre zurück – zu einer heimtückischen Kindesentführung mit dem Decknamen „Hornisse“ – und zu einer Frau, die zwischen zwei Männern stand. Beide waren bereit zu töten. Einer sinnt noch heute auf Rache.
Und das kann Tom Babylon alles kosten, was er liebt.“
(Ullstein)

Meine Meinung:

Dieses Mal liegt nur etwa ein Jahr zwischen zwischen Teil 2 & 3, so dass ich mich besser an die Geschehnisse im vorherigen Band erinnern konnte. Im Grunde haben wir auch dieses Mal wieder einen abgeschlossenen Fall, jedoch zieht sich wie bei den meisten Reihen ein roter Faden durch alle Teile, so dass ich nur empfehlen kann, in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen.

Wie auch die beiden Vorgänger, beginnt „Die Hornisse“ mit einem großen Knall. Nach einem spektakulären Konzert wird der Rockstar Brad Galloway ermordet aufgefunden. Einziger Anhaltspunkt ist eine mysteriöse Frau, die ihm am Vorabend ein geheimnisvolles Geschenk übergeben hat. Wer war die Frau und was hat sie mit dem Mord zu tun? Unser Ermittler Tom Babylon und seine Kollegin Sita Johanns werden auf den Fall angesetzt, der die beiden – wie schon in den ersten beiden Teilen – in die Vergangenheit führt…

Auch in „Die Hornisse“ bewegen wir uns zwischen zwei Zeitebenen, indem wir regelmäßig zwischen Gegenwart und dem Ende der DDR wechseln. Das Thema wurde sehr interessant aufgearbeitet und realitätsnah wiedergegeben. Tom befindet sich mal wieder auf den Spuren seiner Vergangenheit und setzt sich wieder mit dem Verschwinden seiner Schwester auseinander.

Der Fall selbst ist durch die Durchmischung mit dem DDR Thema ein sehr spannender. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen wurde ich recht schnell in die Story gezogen. Unsere beiden Ermittler und ich sind immer noch nicht ganz warm miteinander geworden, damit kann ich jedoch leben, solange mir die Story an sich gefällt. Für die Zukunft habe ich auch gute Hoffnung, denn „Die Hornisse“ scheint nicht das letzte Buch der Reihe gewesen zu sein, zumindest wäre es sehr traurig, wenn wir Leser mit diesem recht offenen Ende allein gelassen werden. Zwar ist der Fall wie immer an sich abgeschlossen, doch der rote Faden möchte eindeutig weitergesponnen werden…

Ich hoffe also auf ein baldiges Wiedersehen!

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