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[Rezension] Helen Fields – Die perfekte Gefährtin

Autor: Helen Fields
Titel: Die perfekte Gefährtin*
Reihe: D.I. Callanach #1
Genre: Thriller
Seitenzahl: 476
Erscheinungsdatum: 21. Dezember 2017
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 9,90€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„WIE WEIT WIRD ER GEHEN, UM DIE PERFEKTE FRAU ZU FINDEN?

In der Nähe von Edinburgh werden in einer abgebrannten Waldhütte die Überreste einer Frauenleiche gefunden. Nur wenige Gewebespuren führen zu dem Schluss, dass es sich bei der Toten um die vor Tagen verschwundene Anwältin Elaine Buxton handelt. Detective Luc Callanach, der gerade erst seinen Dienst bei der Police Scotland angetreten hat, leitet die Ermittlungen. Doch er ahnt nicht, dass die echte Elaine Buxton noch lebt und in einem Keller gefangen gehalten wird — von einem Mann, der nur einen Wunsch hat: die Frau zu finden, die er in seine perfekte Gefährtin verwandeln kann. Wird Callanach das Rätsel lösen, bevor der Täter die Geduld mit seinem Opfer verliert?“
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

In einer einsamen Waldgegend wird eine Frauenleiche gefunden und einzelne, wenige Spuren führen zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei um eine bereits vermisste Frau handelt. Der neue Detectice Callanach wird auf den Fall angesetzt, jedoch hat er hier leichte Anlaufschwierigkeiten. Callanach wird von niemandem wirklich freudig empfangen, lediglich eine Kollegin ist ihm gegenüber freundlich gestimmt. Im Buch wird außerdem parallel ein zweiter Fall bearbeitet, wenn auch nicht ganz so intensiv. Ich fand diese Aufteilung jedoch recht gut gemacht, da man so gleich zwei Fälle geboten bekam.

‚Die perfekte Gefährtin‘ ist ein recht ungewöhnlicher Thriller, denn dem Leser ist bereits von Anfang an offenbart worden, wer der gesuchte Killer ist. Immer wieder kann man Kapitel aus der Sicht des Mörders lesen, der damit seine wahren Beweggründe zeigt und vor allem auch klar macht, dass die Polizei nicht sofort auf der richtigen Spur ist.

Es war recht interessant zu sehen wie die Polizeiarbeit voranschreitet, immer mit dem Hintergrund, dass man als Leser ja schon längst die Lösung weiß. Manchmal lagen Dinge für mich quasi auf der Hand, während die Polizei immer noch im Dunkeln tappte.

Da es sich hierbei um den Beginn einer neuen Reihe handelt, wurden wichtige Personen natürlich zunächst vorgestellt. Callanach ist mit einem Päckchen eigener Probleme nach Edinburgh gekommen und schließlich erfährt man auch, was den armen Mann so mürrisch wirken lässt. So richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht, da er nicht wirklich sympathisch auf mich wirkte. Auch bei den Nebencharakteren gab es niemanden für mich, mit dem ich besonders mitgefiebert habe.

Die Story selbst war prinzipiell recht interessant, wenn auch nicht sehr schlüssig für mich. Der Mörder war trotz der vielen Einblicke nicht wirklich greifbar für mich, dass ich mich ein wenig durch die Story schleppen musste. Ich würde nicht ausschließen die Reihe weiterzuverfolgen, ich denke, dass ich dem Nachfolgeband sicherlich eine Chance geben würde.

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