[Rezension] Chris Hammer – Outback

„Rivers End, ein Städtchen in der flirrenden Hitze des Outbacks: eiskalt eröffnet der junge Pfarrer vor der Kirche das Feuer auf seine Gemeinde. Er tötet fünf Menschen. Ein Jahr später kommt Reporter Martin Scarsden in den Ort, um über die Morde zu schreiben. Aber als er die Einheimischen befragt, begreift er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt, was die Tat des Pfarrers angeht. Warum hat er wirklich getötet? War er ein Monster oder ein idealistischer Rächer? Welche Geheimnisse wird die ausgedörrte rote Erde von Rivers End noch freigeben?“

Autor: Chris Hammer
Titel: Outback
Übersetzung: Rainer Schmidt
Genre: Thriller
Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 26. August 2021
Verlag: Fischer
Preis: 10,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Meine Meinung:

In einem einsamen Städtchen mitten im Outback passiert aus dem Nichts eine grausame Tragödie – der Pfarrer der Kirchengemeinde läuft Amok und tötet fünf Menschen. Genau ein Jahr später soll der Journalist Martin Scarsden eine Reportage darüber schreiben. Als er für seine Geschichte recherchiert und mit den Einheimischen redet, merkt er schnell, dass nicht alle Anwohner einer Meinung sind. Viele sind immer noch davon überzeugt, dass der Pfarrer ein herzensguter Mann war. Was ist damals geschehen, dass der Pfarrer solch eine grausame Tat begangen hat?

“Outback“ ist wieder ein wunderbares Beispiel was Kaufanreize betrifft. Ein eindrucksvolles Cover und ein spannender Klappentext und ich bin dabei. Verschworene, kleine Stadtgemeinden, mit kauzigen Einwohnern, die alle ein Geheimnis mit sich rumtragen – noch besser!

Natürlich darf man dabei eine spannende Grundstory nicht vergessen, und das hat der Autor hier eindeutig geschafft. Wir haben den im Klappentext beschriebenen Hauptstrang, der aber tatsächlich um einiges vielschichtiger ist, als anfangs gedacht. Viele kleine Fäden führen am Ende zu unserem Geschehen.

Unser Hauptcharakter Martin Scarsden ist ein relativ sympathischer und ruhiger Zeitgenosse. Aufgrund von Rückblicken erfahren wir, dass er wohl nicht immer so war. Als Reporter macht er einen guten Job, da er sehr verbissen an seine Aufgaben rangeht.

Falls euch im kalten Deutschland gerade nach etwas Wärme ist, kann ich euch „Outback“ sehr empfehlen. Der Autor beschreibt sehr eindrucksvoll die Hitze und die öde, karge Landschaft des Outbacks. Mir hat das sehr gefallen, da es eindeutig zum Charme der Geschichte beigetragen hat. Es ist übrigens vor Kurzem ein Nachfolgeband erschienen, den ich auch bereits zu Hause liegen habe. Wir werden also bald mehr über unseren emsigen Reporter Martin Scarsden erfahren, ich bin gespannt wohin es ihn dieses Mal treiben wird.

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