[Rezension] Tess Gerritsen & Gary Braver – Die Studentin

“Taryn Moore ist jung, attraktiv und brillant – warum sollte sie sich umbringen? Detective Frankie Loomis spürt sofort, dass mehr hinter der Geschichte steckt, als sie den Tatort des vermeintlichen Selbstmords untersucht. Die Studentin hat sich aus dem Fenster ihres Apartments gestürzt. Doch ihr Handy ist spurlos verschwunden. Hat es jemand verschwinden lassen, um Spuren zu vertuschen?
Für den Englischprofessor Jack Dorian war Taryn die vollendete Versuchung: intelligent, aufmerksam und zu hundert Prozent tabu. Doch Taryn hatte auch eine dunkle Seite, eine Neigung zu obsessiver Liebe – auch für Jack. Und mit ihrem Tod haben seine Probleme erst richtig begonnen.
Loomis‘ Ermittlungen enthüllen pikante Geheimnisse. Schnell wird klar, dass Jack Dorian mehr weiß, als er offenbart. Doch hat er auch einen kaltblütigen Mord auf dem Gewissen?”

Autoren: Tess Gerritsen & Gary Braver
Titel: Die Studentin
Übersetzung:  Andreas Jäger
Genre: Kriminalroman
Seitenzahl: 384
Erscheinungsdatum: 26. Juli 2021
Verlag: Limes
Preis: 15,00€ (Taschenbuch); 11,99€ (E-Book)

Meine Meinung:

Da ich ein großer Fan der Rizzoli & Isles Reihe von Tess Gerritsen bin, greife ich auch immer sehr gerne zu ihren Stand-Alones. Diese sind relativ durchwachsen was die Thema und Qualität angeht, von solide bis toll war schon alles vertreten. Für dieses Buch hat sich Gerritsen mit Gary Braver zusammengetan, welcher selbst Professor an einer Universität ist.

In “Die Studentin” tauchen wir ab in das Leben der jungen und attraktiven Taryn. Sie ist eine Überfliegerin an der Universität und ihr steht wohl eine äußerst erfolgreiche Zukunft bevor. Doch Taryn ist nicht nur die Vorzeige-Studentin, sie hat auch eine dunkle Seite an sich und damit eine wahnhafte Vorstellung von Liebe. Dies bekam ihr letzter Freund zu spüren und nun auch ihr Professor Jack. Als Jack sich dieser Besessenheit bewusst wird, ist es schon zu spät, denn Taryn verliert sich völlig in ihrer Wahnvorstellung. Doch plötzlich wendet sich das Blatt, denn Tayrn wird tot aufgefunden. Zunächst geht man von einem Selbstmord aus, doch die zuständige Detective Loomis findet widersprüchliche Hinweise…

Im Buch wechseln wir die Perspektiven, so dass wir Taryn, Professor Jack und auch Detective Loomis begleiten. Alle drei waren auf ihre Weise sehr interessant, vor allem Taryn und Jack haben mir gefallen. Beide hatten völlig verschiedene Seiten in sich. Taryn, die einserseits so unglaublich schlaue Ansätze in ihrem Studium vertrat und doch gleichzeitig so daneben beim Thema Liebe und Partnerschaft war. Und Jack, der eigentlich ein sehr loyaler Ehemann und engagierter Professor war, und dennoch so unfassbar dumme Grenzüberschreitungen vollzog. Irgendwie hatten alle Seiten an sich, die ich gut fand und trotzdem sträubte sich alles in mir, sie gut zu finden, denn beide haben wirklich grobe Fehler gemacht.

Die Story selbst ist in ihren Grundzügen sicherlich nichts Neues, dennoch fand ich die Umsetzung wirklich gut. Die Geschichte war spannend gestaltet und hat mich in ihren Bann gezogen. “Die Studentin” braucht sich wirklich nicht im Schatten der berühmten Rizzoli & Isles Reihe zu verstecken.

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