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[Rezension] Holly Martin – Weihnachtsküsse in White Cliff Bay

Autor: Holly Martin
Titel: Weihnachtsküsse in White Cliff Bay*
Genre: Roman
Seitenzahl: 394
Erscheinungsdatum: 14. November 2017
Verlag: Montlake Romance (Amazon Publishing)
Preis: 7,99€ (Taschenbuch); 2,49€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

Herzlich willkommen im charmanten Küstenstädtchen White Cliff Bay, wo an Weihnachten Magie und Liebe in der Luft liegen …

Könnte Penny sich bloß den perfekten Mann schnitzen! Dann wäre Weihnachten gerettet. Denn im wirklichen Leben gibt es Mr. Perfect einfach nicht, glaubt die junge Eisschnitzerin. Was sich wieder mal bestätigt, als sie den Anbau ihres gemütlichen Cottages an den Holzkünstler Henry Travis vermietet. Umwerfend sieht er aus, aber er wirkt so abweisend, als sei er immun gegen all die schönen Lichterketten – und gegen Penny. Doch je näher das Fest in White Cliff Bay rückt, desto mehr taut Henry auf. Während die Vorbereitungen für den Eisschnitzwettbewerb und den Weihnachtsball auf vollen Touren laufen, küsst er Penny so zärtlich, dass sie in einer verschneiten Nacht unter seine Decke kriecht. Jetzt kann Weihnachten kommen! Aber leider gibt es noch eine zweite Frau in Henrys Leben …”
(Amazon)

Meine Meinung:

‘Weihnachtsküsse in White Cliff Bay’ spielt in einer Kleinstadt und wir begleiten Penny, die beruflich Eisfiguren schnitzt. Penny hat vor einigen Jahren eine sehr schlechte Erfahrung mit einem Mann gemacht und ist seit dem Single. Sie versucht sich einzureden, dass sie trotzdem recht zufrieden mit ihrem Leben ist, jedoch wünscht sie sich insgeheim doch einen netten Mann an ihrer Seite. Penny wird als eine sehr herzensgute und offene Frau dargestellt, die einem offensichtlich sympathisch sein soll.

Henry ist neu nach White Cliff Bay gezogen und zieht in eine Wohnung in Pennys Haus. Beide sind sich zunächst nicht ganz grün, zumindest Henry steht Pennys Freundlichkeiten erstmal abweisend gegenüber.

Ich muss sagen, dass mir beide Hauptcharaktere nicht die liebsten waren. Beide haben teilweise auf Situationen derart komisch reagiert, dass ich nicht warm wurde mit ihnen. Als beispielsweise Henry in die Mietwohnung in Pennys Haus zog, war diese extrem enttäuscht darüber, dass Henry seine eigene Haustür nutzen wollte, statt durch ihre Küche ein und aus zu gehen. Und, oh Schreck – Henry stellte auch noch demonstrativ ein Möbelstück vor die Verbindungstür, von der Penny dachte, dass diese nun tagtäglich offen stünde. Für mich absolut unverständlich was Penny da für Erwartungen an den Tag gelegt hat.

Auch insgesamt muss ich sagen, dass sich eigentlich die ganze Story des Buches erübrigt hätte, wenn die beiden Hauptfiguren sich einfach mal wie normal denkende Erwachsene verhalten hätten. Allerdings hatte ich generell keine großen Ansprüche an die Geschichte. Ich wollte ein kurzweiliges Weihnachtsbuch mit ein bisschen Kitsch lesen und genau das habe ich hier bekommen.

Man kommt wunderbar durch die Seiten und wird nett unterhalten von der Story und den Figuren. Auch wenn ich die Hauptfiguren selbst nicht so toll fand, so war das Setting schon etwas erfreulicher. Hier wurde in Grundzügen versucht eine charmante Kleinstadt wie Stars Hollow aus Gilmore Girls zu schaffen, was zwar nur bruchstückhaft gelungen ist, aber eine nette Auflockerung war.

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