[Rezension] Arno Strobel – Mörderfinder

„Seine Zeit beim KK 11 in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff an der Polizeihochschule in Köln neu an. Bildet die aus, die so gut werden wollen wie er. Aber die Fälle finden ihn trotzdem.

Als ihn der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde.

Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein, nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters …“

Autor: Arno Strobel
Titel: Mörderfinder. Die Spur der Mädchen
Reihe: Max Bischoff #1
Genre: Thriller
Seitenzahl: 352
Erscheinungsdatum: 24. März 2021
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Preis: 15,99€ (Broschiert); 14,99€ (E-Book)

Meine Meinung:

Wer Arno Strobels Bücher kennt, der ist sicher auch schon über die Reihe „Im Kopf des Mörders“ rund um den Fallanalytiker Max Bischoff gestolpert. Ich habe die Reihe schon im Bücherregal stehen, allerdings noch nicht gelesen. Die Meinungen sind etwas gespalten, ob man die drei Bücher vorher lesen sollte, ich jedoch habe mir direkt das neueste Buch geschnappt, welches den Beginn einer neuen Reihe darstellt. Jetzt habe ich natürlich den Vergleich nicht, aber ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Man merkt, dass es eine Vorgeschichte gibt, jedoch fehlte mir nichts zum Verstehen des aktuellen Buches.

Max Bischoff war Fallanalytiker, hat den Job an den Nagel gehängt und ist nun Dozent an einer Polizeihochschule. Als jedoch der Vater eines seit 6 Jahren verschwundenen Mädchens an ihn herantritt, ist Bischoff zunächst abgeneigt, als er jedoch hört, was der Vater ihm zu berichten hat, kann Bischoff einfach nicht mehr ablehnen…

Mit Max Bischoff kommt tatsächlich mal etwas frischer Wind in das Thriller Genre, denn unser Ermittler ist noch recht jung und bringt dadurch auch einfach eine ganz andere Dynamik mit. Trotzdem hat natürlich auch Bischoff schon sein Päckchen zu tragen, denn wie bereits erwähnt, werden immer mal wieder Anspielungen auf die „Im Kopf des Mörders-Reihe“ gemacht. Glücklicherweise sind diese Details aber nicht relevant für den aktuellen Fall, machen mich jedoch neugierig auf die andere Reihe.

Der Fall selbst entwickelt sich recht rasant. Hauptsächlich begleiten wir Bischoff, wechseln jedoch auch mal zum Vater des Mädchens und zu (noch) unbekannten Personen. Dadurch wird die Ermittlungsarbeit schön aufgelockert, so dass keine Langeweile. Bischoff selbst bekommt im Laufe seiner Arbeit auch noch Unterstützung in Form eines alteingesessenen Ermittlers, der zunächst etwas ruppig wirkt, dann jedoch auftaut. Der Fall bleibt auch bis zuletzt spannend, da sich die Fäden erst zum Ende wirklich entwirren.

Für mich war „Mörderfinder“ ein wirklich toller Auftakt in eine neue Reihe, und da ich sowieso blind zu Arno Strobels Büchern greifen kann, werde ich die Reihe mit Freude weiterverfolgen.

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