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[Rezension] Jussi Adler-Olsen – Erbarmen

Autor: Jussi Adler-Olsen
Titel: Erbarmen
Reihe: Sonderdezernat Q #1
Genre: Thriller
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 01. Februar 2011
Verlag: dtv
Preis: 9,95€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book), Spotify

Reihe:

  1. Erbarmen
  2. Schändung
  3. Erlösung
  4. Verachtung
  5. Erwartung
  6. Verheißung
  7. Selfies

Inhalt:

„Und dann kam die Angst wie ein schleichendes Gift.
Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.

Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«

Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.

Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht …“
(dtv)

Meine Meinung:

Ich entdecke Reihen ja auch gerne erst später für mich, denn das bedeutet, dass man erstmal viel Lesestoff hat und nicht ewig auf die Folgebände warten muss. Mit ‚Erbarmen‘ habe ich nun den ersten Band rund um die Ermittler vom Sonderdezernat Q gelesen.

Carl Mørck bekommt die undankbare Aufgabe zugewiesen, sich mit bereits kalten, also ungelösten Fällen, zu beschäftigen. Er nimmt die Ermittlungen in einem Fall auf, in dem es um eine seit Jahren vermisste Frau geht. Zusammen mit seinem Assistenten vertiefen sie sich in die Fallakten und stoßen so natürlich auf kleine Details, die zuvor übersehen wurden. Zeitgleich erfahren wir in einem zurückliegenden Zeitstrang, dass besagte vermisste Frau in einem Bunker gefangen gehalten wird. Als Leser fragt man sich nun also, ob Merete immer noch zum gegenwärtigen Zeitpunkt lebt und gefangengehalten wird. Und vor allem – Warum?

Ich fand den Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitsträngen enorm spannend, und auch allgemein zeichnete sich die Story durch den permanenten Spannungsbogen aus. Ständig kamen kleine, neue Details ans Licht, die die Ermittler immer ein Stück weiter brachten. Natürlich kam ich nicht umhin mich zwischenzeitlich zu fragen, warum diese Details vorher keinem aufgefallen sind. Es waren zwar keine offensichtlichen Dinge, jedoch sollte man schon meinen, dass bei der Polizeiarbeit gründlicher vorgegangen wird?

Die Geschichte machte auch besonders viel Freude, weil beide Ermittler einfach sehr sympathisch waren. Man bekam ein wenig Hintergrundinformationen zu Carl Mørck und warum ausgerechnet er diese unliebsame Aufgabe bekam.

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon auf die nächsten Fälle.

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1 Comment

  • Reply [Bücher] Lesemonat November 2017 – Laura von Eden 3. Dezember 2017 at 17:04

    […] Jussi Adler-Olsen – Erbarmen (Rezension) […]

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