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[Bücher] Gelesen im Mai 2017 #2

Die zweite Hälfte des Monats Mai war äußerst erfolgreich, zumindest was die Anzahl der Bücher angeht. Ich war einige Tage unpässlich, sodass mir nicht viel mehr blieb als Hörbucher zu hören oder eben ein wenig zu lesen. Ich habe viele tolle Bücher gelesen, allerdings waren auch zwei Flops für mich dabei.

Zur ersten Hälfte der gelesenen Bücher im Mai kommt ihr HIER

Mai 2017

Anzahl Bücher: 13
Anzahl Seiten: 5950
Seiten pro Tag: 192


Autor: Edward Ashton
Titel: Hagerstown
Seitenzahl: 352
Erscheinungsdatum: 10. April 2017
Verlag: HarperCollins
Preis: 14,00€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt:

„Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus –  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …
Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den „Unveränderten“ und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …“
(HarperCollins)

Meine Meinung:

‚Hagerstown‘ spielt in einem kleinen Städtchen im Osten der USA. Es wird zwar keine Jahreszahl genannt, aber dem technischen und wissenschaftlichen Fortschritt kann man entnehmen, dass wir uns in der Zukunft befinden. Diese Fortschrittlichkeit zieht sich durch den gesamten Alltag der Figuren, am meisten wird auf die Haus-Avatare eingegangen, welche in allen Häusern installiert sind und quasi das Hausmanagement übernehmen.  Die Menschheit hat sich in zwei Lager gespalten, es gibt die Unveränderten, also normale Menschen, und die Veränderten, die ganz verschiedene körperliche Veränderungen, z.B. durch Gen-Kreuzungen, haben können. Noch leben die zwei Gruppen einigermaßen harmonisch zusammen, doch das ändert sich nach dem Anschlag in Hagerstown, bei dem plötzlich eine ganze Stadt ausgelöscht wird.

Im Buch begleiten wir abwechselnd 4 Charaktere, die wir aber nicht wirklich tiefgründig kennen lernen. Ich habe im Buch zu keiner Figur wirklichen Zugang gefunden, so dass ich auch oft im Kapitel verwirrt war, wen ich eigentlich gerade begleite. Sie waren für mich einfach nicht greifbar.

Den Anfang des Buches fand ich noch recht interessant, aber ich hätte mir mehr Informationen über diese Welt gewünscht, denn das Thema der genetischen Veränderung kommt etwas kurz. Bereits vor der Hälfte fing das Buch an sich zu ziehen und das hielt leider auch bis zum Ende an. An sich war der Schreibstil sehr locker und leicht zu lesen, dennoch habe ich einfach nicht bevorzugt zu diesem Buch gegriffen. Zwischendrin gab es im Fließtext einige Chatprotokolle, die mich auch eher verwirrt haben, da hier die Figuren (die ich mir eh schon nicht merken konnte), Pseudonyme benutzt haben. Hinzu kamen die vielen computerspezifischen Themen, technische Begriffe etc. – wer hier etwas bewanderter ist als ich, kann vermutlich mehr mit dem Buch anfangen.

So sehr mich also der Klappentext angesprochen hat, so wenig hat mir dann leider die Umsetzung gefallen. Wer gerne Sci-Fi liest und wissenschaftlich und technisch bewandert ist, der könnte mich das Buch mal anschauen.


Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Steinerne Schwingen (Dark Elements #1)
Seitenzahl: 448
Erscheinungsdatum: 10. September 2015
Verlag: HarperCollins
Preis: 16,90€ (Gebunden); 14,99€ (E-Book), Spotify

Inhalt:

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Meine Meinung:

‚Steinerne Schwingen‘ ist mein erstes Buch von Armentrout und gleichzeitig auch der Auftakt zur Dark Elements Reihe, die sich um Gargoyles dreht. Ich kann mich ganz dunkel an eine Zeichentrick Serie in meiner Kindheit erinnern, die sich um Gargoyles drehte, aber ansonsten hatte ich bis jetzt keinerlei Bücher, die sich um Gargoyles drehten. Die Reihe dreht sich um die 17-jährige Layla, wir befinden uns also im Jugendbuch Genre.

Wie so oft in Jugendbüchern befinden wir uns wieder mal in einer Art Liebesdreieck, für mich persönlich wäre das ja nicht immer unbedingt nötig… Insgesamt finde ich die Grundstory ganz gut, wenn auch etwas vorhersehbar. Etwas genervt bin ich vom ebenso typischen Charakteraufbau. Layla ist natürlich viel hübscher, als sie sich selbst sieht. Sie ist an sich ein total „normales Mädchen‘, nur eben mit mega außergewöhnlich Kräften, und natürlich kommt am Ende dann doch heraus, dass Layla etwas totaaaal besonderes ist. Einerseits liest sich das Buch wirklich leicht weg, aber andererseits ist es eben doch ein wenig nach Schema F geschrieben.

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde. Band 1 fand ich eher mittelmäßig, also werde ich wohl in nächster Zeit nicht zu den nachfolgenden Bänden greifen.


Autor: P.C. Cast & Kristin Cast
Titel: Gezeichnet (House of Night #1)
Seitenzahl: 464
Erscheinungsdatum: 29. Dezember 2009
Verlag: Fischer FJB
Preis: 16,95€ (Gebunden); 6,99€ (E-Book), Spotify

Inhalt: 

Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann. Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten…

Meine Meinung:

Die House of Night Reihe ist schon einige Jahre alt und ich habe sie tatsächlich schon damals zur Erscheinung gelesen. Ich bin damals etwa bis Band 5 gekommen, und dann ist sie irgendwie in Vergessenheit geraten. Nicht mal unbedingt, weil ich genug hatte, sondern wirklich unbeabsichtigt. Daher wollte ich schon länger die Reihe mal wieder neu beginnen, damit ich sie dieses Mal auch endlich beenden kann. Inzwischen gibt es 12 Bände, wir haben hier also eine Dodekalogie (und ja, ich habe das natürlich nachgeschlagen). Ein ziemlich großes Lesevorhaben also. Die House of Night Reihe gehört außerdem nicht zu den Büchern, die ich hintereinander lesen kann. Nach einem Band brauche ich meist erstmal eine Pause von den banalen Teeniedramen.

Die House of Night Bücher sind allesamt in recht großer Schrift gedruck, man kommt sehr zügig durch die recht dick erscheinenden Bücher, da der Schreibstil auch eher locker und leicht ist – einfache, jugendliche Sprache und viel wörtliche Rede. Wir werden zunächst in die Welt eingeführt und lernen die wichtigen Figuren kennen. Die Beschreibungen der Charaktere sind sehr bildhaft, so dass man sich tatsächlich gut Gesichter zu den Figuren vorstellen kann.

Auch hier kommt man natürlich nicht umhin ein gewisses Schema zu erkennen. Das Liebesdreieck, die zuvor normale Schülerin, die plötzlich ganz besonders wird… Und natürlich bin ich inzwischen etwas älter als die Charaktere und kann mich nicht mehr ganz so gut in die teilweise banalen Probleme eines Teenies hineinversetzen. Trotzdem konnte mich das Buch auch beim Re-Read wieder bezaubern, vermutlich hängt hier auch ein Hauch Nostalgie mit an.


Autor: Shari Lapena
Titel: The Couple Next Door
Seitenzahl: 350
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 15,00€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book), Spotify

Inhalt: 

„Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer – und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer.
Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen – doch wer weiß, was sie finden wird …“
(Bastei Lübbe)

Meine Meinung:

Bücher, in denen ein Baby oder Kind verschwindet, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Zuletzt habe ich z.B. ‚Die Schwester‘ von Joy Fielding gelesen, das anfänglich sehr an ‚The Couple Next Door erinnert hat. Glücklicherweise gehen die Bücher doch in verschiedene Richtungen letztendlich.

Im Buch begleiten wir die Ehefrau, deren Baby nachts aus dem Kinderbett entführt wird. Die Geschichte geht hierbei chronologisch vor, vom Abend des Verschwindens, über die Arbeit der Ermittler. Neben der Ehefrau begleiten wir außerdem den leitenden Ermittler, der uns an seinen Gedanken zum Fall teilhaben lässt. Nach und nach offenbaren sich natürlich ein paar dunkle Geheimnisse. Manche davon waren vorhersehbar, andere wiederum total überraschend. Manche Handlungen der Figuren fand ich weniger nachvollziehbar und ich fand auch die Begründungen nicht ganz einleuchtend.

Die Stimmung im Buch ist insgesamt sehr ruhig, sie plätschert etwas bedrohlich vor sich hin, um dann am Ende das Rätsel aufzulösen. Trotzdem habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wer nun genau Dreck am Stecken hat.

Insgesamt jedoch ein spannender, wenn auch eher ruhiger Thriller. Angenehmer Schreibstil, der zum Weiterlesen animiert. ‚The Couple Next Door‘ ist das erste Buch der Autorin, sie soll wohl schon einem zweiten Thriller schreiben.


Autor: Joe Hill
Titel: Fireman
Seitenzahl: 960
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2017
Verlag: Heyne
Preis: 17,99€ (Broschiert); 13,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt:

„Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.“
(Heyne)

Meine Meinung:

‚Fireman‘ erzählt von einer Welt, in der eine Pandemie ausgebrochen ist. Infizierte Menschen tragen plötzlich Markierungen auf der Haut und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sie in Flammen aufgehen und bei lebendigem Leib verbrennen. Wir lernen Harper kennen, die zunächst versucht als Krankenschwester ihr Möglichstes zu leisten, doch die Pandemie greift immer mehr um sich. Als Harper bemerkt, dass sie schwanger ist und auch erste Markierungen der Seuche trägt, versucht sie alles um ihr Kind zu schützen.

In der Story begleiten wir vor allem Harper, lernen aber auch viele andere Menschen kennen, deren Gedanken wir teilen können. Harper jedoch führt uns durch die Geschichte, die schier ausweglos erscheint, jedoch erscheint bald Hoffnung in Gestalt eines Mannes, der sich selbst Fireman nennt und scheinbar das Feuer beherrschen kann.

Trotz der mehr als 900 Seiten kommt man erstaunlich gut durch das Buch, was vor allem am wunderbar flüssigen Schreibstil des Autoren liegt. Joe Hill hat es geschafft, dass ich durch die vielen Seiten nur so geflogen bin. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, und ich hatte das Gefühl die Hauptprotagonistin Harper gut kennen zu lernen. Das Buch lebt für mich aber auch durch seine Dialoge, die oftmals auch erfrischend witzig sind. Für mich gab es im Buch kaum Längen, die Geschichte trampelte nicht auf der Stelle. Einzig das oftmals beschriebene ‚Leuchten‘ wurde vielleicht ein wenig zu oft und ausschweifend erwähnt.

Die Welt, die Joe Hill hier erschaffen hat, war für mich sehr greifbar. Eine düstere Endzeit-Geschichte, die spannungsgeladen war und bei der trotzdem immer ein Hauch Hoffnung bei den Protagonisten mitschwang. Ich habe mich im Laufe der Story oftmals gefragt, wie ich wohl in so manchen Situationen gehandelt hätte. Für mich war es eine stimmige Story, in der es eben nicht um die Pandemie als solche ging, sondern vielmehr um die Menschen und wie diese damit umgingen. Was eine Pandemie unter Menschen ausrichten kann, zeigt sich vor allem an der relativ klar gezeichneten Linie zwischen Gut & Böse. Wer besinnt sich auf Gutes und wer nutzt die Seuche aus, um schlimme Dinge zu tun?

Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, einzig das Ende hat mich etwas traurig zurückgelassen, denn so wirklich abgeschlossen empfand ich die Story nicht. Für mich hätte das Buch gerne noch einige Kapitel mehr haben können. So bleibt am Ende weiterhin nur die schwache Hoffnung am Horizont, die einen schon das ganze Buch hinweg begleitet hat.


Autor: Rainer Löffler
Titel: Blutsommer (Abel & Christ #1)
Seitenzahl: 464
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2012
Verlag: rororo
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch!
Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen.
Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen
wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.“
(rororo)

Meine Meinung:

Blutsommer ist der erste Fall des operativen Fallanalytikers Martin Abel und seiner neuen Partnerin Christ. Abel und Christ werden nach Köln gerufen, um dort bei der Aufklärung einiger Morde zu helfen. Wir lernen zunächst Abel kennen, der klassischerweise den Stereotyp eines gebrochenen Ermittlers darstellt. Man erfährt nach und nach etwas über seine Hintergrundgeschichte. Für mich persönlich müsste nicht jeder Ermittler einen tragischen Hintergrund haben, trotzdem hat hier die Erklärung gut zum dargestellten Menschen gepasst.

Wir lesen die Geschichte hauptsächlich aus Abels Sicht, aber auch seine Kollegin kommt zu Wort, in kurzen Auszügen auch andere Ermittler und nach einiger Zeit auch der Serienmörder. Dieser Wechsel der Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die offensichtliche Diskrepanz zwischen dem was Abel wahrnimmt, und was seine Kollegin Christ in der selben Situation sieht, ist mitunter ganz witzig.

Man wird im Laufe der Story und vor allem, sobald sich die Hinweise um den Serientäter verdichten, einige Male aufs Glatteis geführt und auf eine falsche Fährte gesetzt. Dadurch hatte ich die Geschichte nicht zu schnell durchschaut und es blieb lange spannend. Auch der Showdown hat mir gut gefallen, auch wenn er wieder recht klassisch gehalten war. Völlig unschlüssig fand ich allerdings, die Darstellung der Beziehungs-Entwicklung zwischen den beiden Ermittlern Christ & Abel. Für mich war es einfach nicht greifbar, was da beschrieben wurde.

Insgesamt trotzdem ein  solider Thriller, und ich werde die Reihe um Abel gerne fortsetzen.


Autor: Renée Ahdieh
Titel: Rache und Rosenblüte (The Wrath and the Dawn #2)
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Verlag: One
Preis: 17,00€ (Gebunden); 12,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?“
(One)

Meine Meinung:

Nachdem ich letzten Monat bereits den ersten Band (Zorn und Morgenröte) der zweiteiligen Reihe gelesen hatte, habe ich zeitnah den Abschluss der Dilogie hinterhergeschoben. Auch hier hat mich vor allem das Cover bezaubert, das einfach so wunderschön orientalisch angehaucht ist und so gut zur Story passt.

Leider, leider hat mich ‚Rache und Rosenblüte‘ überhaupt nicht überzeugen können. Die ganze Magie des ersten Bandes war für mich irgendwie verschwunden. Die vielen Nebencharaktere blieben sehr blass für mich und die Handlungsstränge waren für mich teilweise uninteressant.

Bereits im ersten Teil konnte ich diese Liebe zwischen Chalid und Shahrzad nicht wirklich greifen, daher hoffte ich, dass Band 2 etwas mehr Tiefe bringt. Doch leider kann ich immer noch nicht genau verstehen, was diese zwei Figuren so unsterblich verliebt macht. Natürlich muss man Liebe nicht immer erklären können, aber trotzdem habe ich diese Liebe einfach nicht sehen können. ‚Rache und Rosenblüte‘ hat sich für mich also sehr gezogen und ich war letztlich dann sehr froh, als ich die Dilogie beenden konnte.

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