Bücher

[Bücher] Gelesen im Februar 2017

Der Februar ist trotz Prüfungszeit doch recht leselastig ausgefallen. Ich habe wieder quer durch verschiedene Genres gelesen und wie immer meist 3-4 Bücher parallel. Ich freue mich besonders darüber, dass ich den dicken Wälzer „Die Arena“ mit über 1200 Seiten beenden konnte. 13 Bücher, die alle nicht wirklich sehr kurz waren haben die Statistik sehr hoch gepusht. Mitunter gab es natürlich Tage, an denen ich nicht gelesen habe, dennoch liegt der tägliche Schnitt bei 244 Seiten.

Februar 2017

Anzahl Bücher: 13
Anzahl Seiten: 6833
Seiten pro Tag: 244


Autor: Cecelia Ahern
Titel: Flawed – Wie perfekt willst du sein? (Flawed #1)
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
Verlag: Fischer Verlage
Preis: 18,99€ (Hardcover); 14,99€ (E-Book); kostenlos bei Spotify

Inhalt:
„Flawed – Wie perfekt willst du sein? ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt.
Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund. Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte. Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.“(Fischer Verlage)

Meine Meinung:
Mein Monat begann gleich mit einem Volltreffer. Flawed hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen! Ich habe selten eine Hauptfigur so sympathisch gefunden wie Celestine. Die dargestellte Welt, in der Celestine lebt, weist bei genauer Betrachtung gar nicht so wenige Parallelen zu unserer Welt auf, natürlich in einer anderen Form. Man geht mit Celestine durch viele Emotionen und ich habe mich ihr wirklich immer sehr nahe gefühlt, was mir äußerst selten passiert. Flawed ist der erste Teil einer Dilogie, den zweiten Teil „Perfect – Willst du die perfekte Welt?“ habe ich bereits angefangen und ich bin sehr gespannt wie die Geschichten enden wird.


Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Evolution – Der Turm der Gefangenen (Evolution #2)
Seitenzahl: 376
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2017
Verlag: Arena Verlag
Preis:
18,99€ (Hardcover); 13,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Evolution ist unaufhaltsam.
Evolution ist unausweichlich.
Sie macht vor niemandem Halt.
Auch nicht vor uns …

Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder aufgelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht – die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.“

Meine Meinung:
Nachdem mir der erste Teil ja schon recht gut gefallen hat, wollte ich natürlich wissen wie es mit der Gruppe weitergeht. Ich war etwas überrascht in welche Richtung das Ganze nun ging, aber im Grunde finde ich die Idee dahinter sehr gut. Einige Passagen, wie z.B. die Erklärung des Zeitsprungs, fand ich etwas verworren und ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht genau wie das alles passiert ist. Doch mir gefällt was daraus gemacht wurde. Mir fehlt es hier und da vermutlich ein wenig an Fantasie, um mir die ganze Welt auch bildlich vorstellen zu können. Bei den Squids muss ich immer ein wenig an die Simpsons Folge denken, in der Delphine an Land kommen und die Herrschaft an sich reißen. Der Vergleich hinkt natürlich etwas, aber ich muss immer etwas über die Darstellung des kleinen Squids schmunzeln. Am Ende des Buches erwartet einen wieder ein Cliffhanger, d.h. ich warte nun wieder gespannt auf den nächsten Teil.


Autor: Jessica Koch
Titel: Dem Horizont so nah (Die Danny-Trilogie #1)
Seitenzahl: 435
Erscheinungsdatum: 29. Juli 2016
Verlag: rororo
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 3,49€ (E-Book)

Inhalt:
Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut, Vertrauen und die Kraft, loszulassen. Eine wahre Geschichte.
Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …“
(rororo)

Meine Meinung:
Auf diese Trilogie bin ich durch Goodreads aufmerksam geworden. Vom Cover her könnte man eine seichte Liebesgeschichte erwarten, das Buch geht jedoch in eine ganz andere Richtung. Im Buch tun sich wahre Abgründe auf und man zweifelt mitunter an der Menschheit und fragt sich, wie so etwas geschehen kann. Die Trilogie beruht leider Gottes auf einer wahren Geschichte und ich war emotional wirklich sehr hin und her gerissen. Wut, Unverständnis, Mitgefühl und die einfache Erkenntnis, dass die Welt manchmal einfach scheiß ungerecht ist. Dieses Buch wird zu den wenigen gehören, die mir wahrscheinlich auf ewig im Gedächtnis bleiben werden.


Autor: Jojo Moyes
Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Seitenzahl: 544
Erscheinungsdatum: 21. März 2013
Verlag: Rowohlt Verlag
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book); kostenlos bei Spotify

Inhalt:
„Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.“
(Rowohlt Verlag)

Meine Meinung:

Wahrscheinlich bin ich so ziemlich die letzte, die das Buch gelesen hat. Als das Buch seine Hypephase hatte, war ich eher mäßig interessiert, weil ich nicht das gleiche lesen wollte wie zeitgleich gefühlt Millionen andere. Jetzt nachdem der Hype verschwunden ist, habe ich mich auch mal an das Buch gewagt, und was soll ich sagen – es ist wirklich gut. Das Buch liest sich trotz des schweren Themas recht flüssig weg. Miss Clark fand ich bis auf wenige Ausnahmen sehr sympathisch. Ich war außerdem sehr erleichtert über das Ende des Buches, da ich im Laufe der Story sehr unsicher war, wie weit uns die Geschichte hier mitnimmt als Leser. Ich kann mir vorstellen, dass einige das Ende etwas „unbefriedigend“ fanden, ich fand es sehr gelungen.


Autor: Halo Summer
Titel: Aschenkindel – Das wahre Märchen
Seitenzahl: 276
Erscheinungsdatum: 05. Juli 2016
Verlag: Harper Collins
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 3,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt …“
(Harper Collins)

Meine Meinung:
Storyteller-Award-Gewinner und 4,6 von 5 Sternen auf Amazon… Und was soll ich sagen – ich mochte es nicht. Die Geschichte sollte eine locker-flockig, witzige Neuinterpretation von Cinderella sein. Es gab alles was man von einem Märchen erwarten würde: die Hauptfigur, die böse Stiefmutter, die bösen Stiefschwestern UND Vampire und Feen. Vampire? Ja, da ging mir schnell die Augenbraue hoch als von Vampiren im verwunschenen Wald die Rede war. Ich fand einige Erzählstränge sehr unnötig und eigentlich wurde ich auch mit keiner der Figuren warm. Der Humor war mir meist zu aufgesetzt und einfach nicht meins. Schade, ich mag sonst eigentlich Bücher, die die breite Masse ansprechen.


Autor: B.A. Paris
Titel: Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet
Seitenzahl: 353
Erscheinungsdatum: 21. Novemver 2016
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …“
(Blanvalet Verlag)

Meine Meinung:
Ein weiterer Volltreffer im Februar. Man könnte vermuten, dass die Geschichte in die gleiche Richtung wie Gone Girl tendiert, aber das ist hier nicht der Fall. Im Laufe der Geschichte wechselt man sehr angenehm zwischen verschieden Zeitverläufen. Ich konnte die Beklemmung, Verzweiflung, ja schon fast Erstarrtheit der Hauptfigur gut nachempfinden. Ich habe mich wirklich gefragt, ob sowas tatsächlich so passieren kann und wie ich reagieren würde in manchen Situationen. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ich habe mich teilweise sogar dabei erwischt, wie ich mir Auswege für die Hauptfigur überlegt habe. Ich war wirklich durchweg gefesselt von der Story!


Autor: Stephanie Meyer
Titel: The Chemist – Die Spezialistin
Seitenzahl: 624
Erscheinungsdatum: 08. November 2016
Verlag: Fischer Scherz
Preis: 22,99€ (Hardcover); 19,99€ (E-Book), kostenlos bei Spotify

Inhalt:
„Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht.
Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln …“
(Fischer Scherz)

Meine Meinung:
The Chemist war ja bereits in aller Munde, im Prinzip habe ich im Vorfeld nur Schlechtes gehört. Gerade deswegen war ich dann aber doch neugierig und wollte mir meine eigene Meinung bilden. Meyer schafft es mich ziemlich schnell ins Geschehen zu ziehen und das Ganze auch recht spannend zu halten. Natürlich waren einige Dinge absehbar, andere Dinge jedoch waren so an den Haaren herbeigezogen, dass ich da im Leben nie drauf gekommen wäre. Ich glaube, wenn man das Buch nicht sonderlich ernst nimmt, und die vielen Logiklücken überliest, hat man hier eine nette, unterhaltsame Geschichte. Wer jedoch an das Buch herangeht und einen Thriller erwartet (so wie es ja auch eigentlich deklariert ist), der wird wohl eher enttäuscht sein. Alles in allem eine Art Mission Impossible Road Trip, aber eben kein Thriller.


Autor: Rick Riordan
Titel: Diebe im Olymp (Percy Jackson #1)
Seitenzahl: 448
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2010
Verlag: Carlsen
Preis: 8,99€ (Tachenbuch); 9,99€ (E-Book); kostenlos bei Spotify

Inhalt:
„Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.“
(Carlsen)

Meine Meinung:
Die Percy Jackson Reihe gehört vermutlich zu den Büchern, die viele als Pflichtlektüre sehen, wie z.B. auch Harry Potter. Ich hatte die Bücher bis dato gar nicht auf meinem Schirm, obwohl ich die griechische Mythologie schon als Kind sehr faszinierend fand. Also dachte ich es wäre dann auch mal Zeit die Reihe endlich anzufangen. Schande auf mein Haupt, dass ich jetzt erst als Erwachsene darauf gekommen bin! Die Geschichte wurde wirklich sehr liebevoll und auch kindgerecht erzählt, es gab einige Überraschungs- und Aha-Momente. Obwohl die Figur des Percy Jackson so um die 12 Jahre alt ist, ist er kein nerviger Pubertierender. Ich freue mich auf die nächsten Teile!


Autor: Stephen King
Titel: Die Arena
Seitenzahl: 1281
Erscheinungsdatum: 20. November 2009
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor – seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand – Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr …“
(Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Mein Gott, was habe ich an diesem Buch herumgeopert. Gut, es ist zugegebenermaßen ein wirklicher Wälzer mit seinen mehr als 1200 Seiten und ich habe es auch nie als „Hauptbuch“ gelesen, sondern immer mal parallel. Kings Schreibweise war wirklich sehr ausladend und es gab enorm viele Figuren, die natürlich beschrieben werden mussten und auch alle hatten ihre eigenen kleinen Geschichten. Ich verstehe auch was dieses ausladende Geschreibe bezwecken soll, nämlich eine Welt aufzubauen, die wirklich sehr detailreich ist. Ich muss gestehen, ich war an manchen Handlungssträngen mehr interessiert als an anderen. Stephen King macht da einfach keine halben Sachen, da muss man dann wohl einfach durch. Ich war zugegeben etwas voreingenommen, da ich die Serie vor einiger Zeit mal gesehen hatte – zumindest die erste Staffel. Daher hatte ich für viele Figuren ein optisches Bild vor Augen. Ich glaube es war ganz gut, dass ich mich nicht mehr wirklich an die Handlung erinnern konnte, da Buch und Serie wohl nicht so viel gemein haben sollen. Insgesamt fand ich das Buch trotzdem gut, vor allem die letzten 300 Seiten haben mich enorm gepackt und so einige Längen davor wieder wettgemacht. So toll wie ich es nun letztendlich fand, als ich es endlich beendet hatte, war ich ein bisschen froh und stolz, denn so Wälzer sind manchmal doch etwas einschüchternd.


Autor: Andreas Gruber
Titel: Todesfrist (Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez #1)
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 18. März 2013
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt:
„»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen …“
(Goldmann)

Meine Meinung:
Die Reihe um Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber stand gefühlt schon ewig auf meiner Leseliste, und nachdem dieses Jahr nun schon der vierte Teil erscheinen soll, dachte ich es wäre Zeit endlich mal anzufangen! Bereits zu Beginn des Buches geht es mit sehr viel Spannung los und dieses Spannungslevel wird sehr lange gehalten. Mit der vermeintlichen Auflösung der Fälle ist es aber nicht getan, denn Gruber versteht es mit einigen Wirrungen die Spannung der Geschichte weiter hochzuhalten. Beinahe hätte ich das Buch an einem Abend/Nacht durchgelesen, wenn ich nicht so todmüde gewesen wäre. Der erste Teil macht definitiv Lust auf mehr und ich glaube ich werde auch zeitnah mit der Reihe weitermachen.


Autor: Lucinda Riley
Titel: Helenas Geheimnis
Seitenzahl: 624
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt …“
(Goldmann)

Meine Meinung:
Ein eher untypisches Buch für mich, aber erstens hat mich das Cover total angesprochen und ich wollte endlich mal ein Buch von Lucinda Riley lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, man liest viel aus der Sicht des Sohnes, der zwar manchmal recht altklug erscheint, aber eben doch viele kindliche Züge hat. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten die vielen Personen auseinander zu halten, das wurde im Laufe der Story ein wenig besser. Das Geheimnis, das im Buchtitel versprochen wird, wird tatsächlich aufgelöst, wobei ich anfangs auf einer total falschen Spur war. Das Buch ist insgesamt recht gut, ich würde es aber eher als leichte Strand- und Sommerlektüre empfehlen.


Autor: Jessica Koch
Titel: Dem Abgrund so nah (Die Danny Trilogie #2)
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 21. September 2016
Verlag: rororo
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 3,49€ (E-Book)

Inhalt:
„Ein Buch, das zu Herzen geht. Ein Buch, das Mut macht.
Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät.
Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Dannys Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in Verhaltensmuster, von denen er glaubte, sie vor der Ehe endgültig abgelegt zu haben. Danny ist seinem Vater schutzlos ausgeliefert. Aber er gibt nicht auf …
Bei einem Sommercamp lernt Danny die Französin Dominique kennen. Ihre Liebe hilft ihm, sich von seiner Familie – und damit aus der Dunkelheit, die sein junges Leben prägt – zu lösen.
Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit – und um die Liebe.“
(rororo)

Meine Meinung:
Auch das zweite Buch der Danny Trilogie geht einem wahrlich unter die Haut. Wir tauchen hier in die Vergangenheit von Danny ein und erleben all den Kummer, den er durchmachen musste. Ich war wieder vollkommen zerrissen was meine Emotionen anging und ich glaube für zarte Seelen ist dieses Buch wirklich nicht zu empfehlen. Die Bücher beruhen an sich ja auf einer wahren Geschichte, ich frage mich trotzdem wie originalgetreu die Autorin die Kindheit von Danny hier darstellen konnte. Die Geschichte war wieder sehr ergreifend, ich sträube mich nur etwas das Buch als „sehr gut“ oder dergleichen zu betiteln, eben weil es eine wahre Geschichte ist.


Autor: Michael Tsokos
Titel: Zerbrochen (Fred Abel #3)
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 01. März 2017
Verlag: Knaur
Preis: 14,99€ (Broschiert); 12,99€ (E-Book)

Inhalt:
„Ein besonderer Tag für Rechtsmediziner Dr. Fred Abel: Viele Monate, nachdem er bei einem brutalen Überfall fast zu Tode kam, tritt er erstmals wieder seinen Dienst an. Sofort wird er vom täglichen Wahnsinn der BKA-Einheit »Extremdelikte« in Beschlag genommen: Der sogenannte »Darkroom-Killer«, ein Psychopath ohne Skrupel, hält Polizei und Bevölkerung in Atem.
All dies verblasst jedoch, als Abels gerade neu gefundenes Familienglück auf dem Spiel steht: Seine 16-jährigen Zwillinge, Kinder aus einer längst vergangenen Affäre, besuchen ihn in Berlin – und werden Opfer einer Entführung. Wer hat mit Abel noch eine Rechnung offen?“
(Knaur)

Meine Meinung:
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Das Buch sollte am 01. März erscheinen, als ich am 27. Februar vorbestellen wollte, habe ich erstaunt festgestellt, dass das E-Book schon verfügbar war. Am nächsten Tag hab ich das Buch angefangen und auch in einem Rutsch durchgelesen.
Die ersten beiden Bände der Fred Abel Reihe haben mir bereits sehr gut gefallen und Zerbrochen setzt etwas nach dem Ende des 1. Teils an (Teil 2 führte uns in die Vergangenheit). Es war also ein verdammt langer Cliffhanger. Die Story ist wieder mal sehr rasant und hat bewirkt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Mit der Auflösung des Falls wurde bis zuletzt gewartet und man wurde einige Male auf falsche Fährten geführt. Ich war etwas skeptisch, dass mich die Handlung mit den Kindern von Abel etwas nerven könnte, weil ich den Handlungsstrang um die neu entdeckten Kinder von ihm sowieso etwas holperig und inszeniert fand, aber mir hat es dann doch ganz gut gefallen. Vor allem mochte ich auch, dass man durch die Perspektivwechsel auch mal in die Rolle der Kinder schlüpfen konnte und diese so besser kennen lernen konnte.

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2 Comments

  • Reply Beauty and the beam 20. März 2017 at 11:47

    Wirklich tolle Bücher, da ist dann doch das ein oder andere auf meine Lese-Liste gewandert. Ich liebe solche Beiträge und finde es erstaunlich, dass man in einem Monat 13 Bücher lesen kann. Dazu hätte ich weder Zeit noch Lust. Ich schaffe max. 7 im Monat und das reicht mir vollkommen aus.
    Allerliebst
    Mona von Beauty and the beam

    • Reply Laura 20. März 2017 at 11:51

      Das freut mich 🙂
      Ja, das Lesen ist einfach ein großes Hobby von mir und dafür nehme ich mir gerne Zeit. Dafür hab ich den Monat zB echt wenig Games gespielt und kaum TV geschaut. Hörbuch hören geht bei mir auch prima, wenn ich unterwegs bin oder beim Kochen und Putzen. Da schafft man schon einiges 🙂
      Liebe Grüße 🙂

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