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[Bücher] Gelesen im August 2017 #2

Der August ist schon wieder vorbei und dank Urlaub zum Ende des Monats konnte ich einiges an Büchern verschlingen.

Zur ersten Hälfte der gelesenen Bücher im August kommt ihr HIER

August 2017

Anzahl Bücher: 11
Anzahl Seiten: 5027
Seiten pro Tag: 162


Autor: Kathleen Barber
Titel: Schläfst du noch?
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: 14. August 2017
Verlag: Heyne
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Seit 10 Jahren flieht Josie schon vor ihrer Vergangenheit. Und das aus gutem Grund. In New York ist es ihr endlich gelungen, gemeinsam mit ihrem Freund Caleb Fuß zu fassen und eine Existenz zu gründen. Doch dann taucht eine neugierige Journalistin auf. Sie will um jeden Preis die Geschichte um Josies ermordeten Vater wiederaufrollen. Mit ihrem Podcast bringt sie nicht nur Josies Erinnerungen ans Tageslicht, sondern bedroht auch gleichzeitig ihre heile Welt …“

Meine Meinung:

10 Jahre hat sich Josie vor ihrer Vergangenheit versteckt und lebt ein solides Leben. Doch plötzlich wird ihre Vergangenheit durch einen Podcast gelüftet und Josie muss sich den Erinnerungen stellen. ‚Schläfst du noch?‘ könnte man durch das geheimnisvolle Cover für einen Thriller halten, auch der Klappentext lässt etwas in die Richtung vermuten. Das Buch ist jedoch als Roman deklariert und genau das bekommt man hier auch – einen Roman, der in Richtung Familiendrama geht.

Stück für Stück erfahren wir die Geschichte der Familie, welche besonders tragisch zu sein scheint. Dass nun eine Enthüllungsjournalistin den Fall erneut aufrollt, reißt bei allen Beteiligten alte Wunden auf. Besonders tragisch empfand ich die Entfremdung der Geschwister, die sich einst so nahe standen. Die Charaktere der Geschichte waren sehr gut gezeichnet, auch wenn gerade die Schwestern wirklich keine einfachen Personen sind. Im Gegenteil, beide sind äußerst sensibel und benehmen sich sehr unvorhersehbar. Die Story befasst sich nicht nur mit der Frage, wer den Familienvater denn nun tatsächlich umgebracht hat, sondern zeichnet außerdem auch das Leben der Familie, die seit Jahren unter den Begebenheiten leidet.

Die Geschichte wird zwischendurch immer wieder durch die Podcast Folgen aufgelockert, die sehr interessant gestaltet sind und ein wenig an ‚Making A Murderer‘ erinnern. Nach und nach wird die Geschichte aufgelöst und man bekommt vor allem durch die Rückblicke vieles an Informationen, die man zusammensetzen kann. Man könnte sagen, dass die Geschichte relativ vorhersehbar ist, jedoch war ich durch die Story selbst und die fesselnden Charaktere so in der Geschichte versunken, dass es mir nichts ausmachte.

‚Schläfst du noch?‘ ist ein gelungenes Buch, das vor allem dadurch besticht, dass es nicht um die reine Falllösung geht. Vielmehr ist es der Mix aus Fallaufklärung und der Darstellung der Familie, die mich so gefesselt hat.


Autor: Emma Garnier
Titel: Grandhotel Angst
Seitenzahl: 320
Erscheinungsdatum: 14. August 2017
Verlag: Penguin
Preis: 13,00€ (Broschiert); 9,99€ (E-Book)

Inhalt: 

„Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben …“

Meine Meinung:

Wir befinden uns im Jahre 1899 und Nell und ihr Mann Oliver verbringen ihre Flitterwochen an der italienischen Riviera. Sie residieren im Grandhotel Angst, welches eine sehr spezielle Atmosphäre ausstrahlt. Schnell erfährt Nell, dass dem Hotel eine fürchterliche Geschichte zugrunde liegt und schon beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, denn plötzlich wird Nell des Mordes verdächtigt.

‚Grandhotel Angst‘ hat meine Aufmerksamkeit durch das Cover geweckt. Auch der Klappentext klang vielversprechend und ich habe mir einen geheimnisvollen Roman in wunderschöner Kulisse vorgestellt. Das Setting ist in der Tat wunderschön und die Bilder des tatsächlich existierenden Hotels haben mir sehr geholfen, mich in das Setting hineinzufinden. Jedoch hat die Autorin es etwas übertrieben mit der visuellen Beschreibung. Es vergingen viele, viele Seiten, die sich nur mit der Beschreibung des Hotels und der Umgebung befasst haben. Für mich persönlich war es etwas zu viel.

Unsere Hauptfigur, Nell, gehörte leider zu den Personen, die mich nicht überzeugen konnten. Nell wurde als eine sehr unselbstständige und naive Person dargestellt. Viele Verhaltensweisen waren sicherlich der damaligen Zeit geschuldet, trotzdem konnte ich so vieles nicht nachvollziehen und Nell hat mich einige Male zum Augenrollen gebracht.

Lange Zeit passiert im Buch nicht sehr viel, bis die düstere Legende um das Hotel aufgegriffen wird. Der weitere Ablauf der Geschichte war ein ewiges Hin und Her, ständig kamen neue Informationen hinzu, wodurch sich die Ansichten änderten. Das zog sich tatsächlich bis zum Ende, was wohl einen raffinierten Plottwist darstellen sollte, ich fand es auch hier wiedermal einfach nur zu viel.

Spannung sieht für mich leider anders aus. Allerdings hatte ich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin zu keiner Zeit das Bedürfnis das Buch abzubrechen. Der Geschichte hätte es trotzdem gut getan, weniger Wert auf Beschreibung der Umgebung zu legen, und dafür etwas mehr Spannung hereinzubringen. Manche Begebenheiten im Buch waren sehr an den Haaren herbeigezogen, sodass ich das Buch, trotz tollem Schreibstil zwar beendet habe, aber letztlich nicht besonders ernst nehmen konnte.


Autor: Chris Carter
Titel: Death Call – Er bringt den Tod (Hunter & Garcia #8)
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: 11. August 2017
Verlag: Ullstein
Preis: 10,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„Tanya Kaitlin freut sich auf einen entspannten Abend. Plötzlich klingelt ihr Handy, ein Videoanruf von ihrer besten Freundin. Tanya nimmt den Anruf an, und der Alptraum beginnt: Ihre Freundin ist gefesselt und geknebelt. Tanya hat eine Chance, die Freundin zu retten, hört sie von einer tiefen, unheimlichen Stimme. Sie muss nur zwei Fragen richtig beantworten. Sie scheitert – und ihre Freundin wird vor ihren Augen brutal ermordet. Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia haben einen neuen Fall: ein Serienmörder, der seinen Opfern in den sozialen Medien auflauert. Er studiert ihre Fehler und nutzt sie für sein perfides Spiel. Und das hat gerade erst begonnen …“

Meine Meinung:

‚Death Call‘ ist der mittlerweile 8. Band um die Ermittler Hunter und Garcia, und hoffentlich bleibt uns diese Reihe noch eine Weile erhalten! Die Bücher haben allesamt abgeschlossene Fälle, aber unsere Charaktere entwickeln sich natürlich im Laufe der Reihe weiter, so dass manchmal Kommentare zu früheren Bänden kommen können. Wer jetzt erst in die Reihe einsteigen will und nicht vorher 7 frühere Bände lesen möchte, der könnte auch mit ‚Death Call‘ beginnen.

Chris Carter versteht es einfach ungemein einen temporeichen und spannenden Thriller zu schreiben. Auch ‚Death Call‘ beginnt sogleich rasant und fesselnd, so dass ich das Buch an einem Tag durchlesen musste. Carter schafft es den Leser mitzureissen und gleichzeitig eine sehr beklemmende Stimmung zu schaffen.

Die Anrufe und Spielchen des Mörders haben mich ein wenig an die Saw Teile erinnert. Die Szenen sind durchaus sehr blutig und brutal beschrieben, wer also etwas sensibel ist, der sollte vielleicht nicht zu dieser Reihe greifen. Für alle anderen – greift unbedingt zu!

 


Autor: Lisa Gardner
Titel: Die Überlebende (D.D. Warren #6)
Seitenzahl: 544
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2017
Verlag: rororo
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 9,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

„472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann:
Flora Dane, College-Studentin, am hellichten Tag gekidnappt. Wie durch ein Wunder überlebte sie. Und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her – doch vergessen kann Flora nicht. Die Wände ihres Zimmers sind voller Fotos: Mädchen, die weniger Glück hatten als sie. Mädchen, die jetzt tot sind. Flora schwört, sie niemals im Stich zu lassen.
Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann – verbrannt. Eine junge Frau – nackt und gefesselt. Flora Dane. “

Meine Meinung:

‚Die Überlebende‘ ist Teil 6 der Reihe um D.D. Warren, die Fälle sind jedoch immer abgeschlossen. Allerdings wird ab und zu Bezug genommen auf Geschehnisse aus der früheren Bänden, so dass sich ein Lesen in chronologischer Reihenfolge empfiehlt.

In der Story wechseln wir zwischen verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich verfolgen wir jedoch Flora. Hier bekommen wir auch mittels einiger Rückblicke Einblicke in Floras Vergangenheit, die viel darüber verrät, was für eine Person Flora ist bzw. geworden ist. Auch nach den vielen Rückblicken blieb Flora ein wenig verschlossen, mir kan sie recht kalt vor. Andererseits ist es genau das, was Flora vermutlich auch ausstrahlen sollte, mir nahm es jedoch etwas an Tiefe.

Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs ein wenig Probleme, im Laufe des Buches hatte ich mich weitestgehend daran gewöhnt. Ich finde den Schreibstil etwas abgehackt und irgendwie nicht ganz flüssig. Die gut 500 Seiten haben sich dadurch etwas gezogen, auch gab es einige Stellen, die gewiss etwas kürzer hätten ausfallen können. Allgemein hätte das Buch wohl mit 100 Seiten weniger auch gut funktioniert.

Das Buch war insgesamt recht solide, da ich trotz der Länge und des ungewöhnlichen Schreibstils, sehr interessiert war an der Auflösung.


Autor: Nicola Moriarty
Titel: Der letzte Verrat
Seitenzahl: 336
Erscheinungsdatum: 01. August 2017
Verlag: Piper
Preis: 15,00€ (Broschiert); 11,99€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

Jedes Geheimnis haben sie geteilt – den ersten Kuss, das erste Mal, die erste große Enttäuschung –, aber die einst vier besten Freundinnen haben sich aus den Augen verloren. Ein paar gemeinsame Tage in einem Strandhaus an Australiens Ostküste sollen Abhilfe schaffen. Bereits am ersten Abend erkennen Eden, Joni, Trina und Deb jedoch, dass sie nicht mehr viel voneinander wissen, darum soll jede in einem anonymisierten Brief ihre geheimsten Wünsche, Ängste und Obsessionen offenbaren. Doch es taucht ein fünfter Brief auf, der sich mit hasserfüllten Drohungen gegen eine von ihnen wendet. Plötzlich ist jedes Vertrauen verloren, stattdessen herrschen Angst und Zwietracht ..

Meine Meinung:

‚Der letzte Verrat‘ ist ein Roman über eine jahrelange Freundschaft von vier Frauen, die inzwischen erwachsen geworden sind und mit Alltagsproblemen zu kämpfen haben. Bei ihrem jährlichen gemeinsamen Urlaub kommen jedoch einige Geheimnisse ans Licht…

Die vier Frauen werden uns nacheinander näher gebracht, uns wird erzählt wie sich alle kennen gelernt haben und wo die Damen heutzutage stehen. Man könnte meinen, dass die Frauen eine tiefe Freundschaft verbindet, doch mit der Zeit stellt sich heraus, dass sie sich voneinander entfernt haben, nicht mehr viel voneinander wissen und eben auch Geheimnisse voreinander haben.

Die Charakterzeichnung der Frauen ist teilweise gut gelungen, zumindest zwei der Damen konnte ich mir recht gut vorstellen, während ich die anderen beiden bis zuletzt verwechselte. Die besagten Geheimnisse der Frauen waren mitunter eher kleine, kindische Geheimnisse, während andere schon größeres Ausmaß hatten. Bis zuletzt wird man mehrfach aufs Glatteis geführt, wer welchem Geheimnis zugeordnet werden kann. Die Auflösung des ‚großen Geheimnisses‘ ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig. Auch das Ende vermochte mich nicht unbedingt vom Hocker zu reißen.

Trotzdem ein gelungenes Buch, das mich mit seiner unaufgeregten Art trotzdem fesseln konnte.


Autor: Laura Madeleine
Titel: Der Duft von Meer und Thymian
Seitenzahl: 368
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2017
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 10,90€ (Taschenbuch); 8,49€ (E-Book)
*Rezensionsexemplar

Inhalt: 

1919. Die junge Britin Emeline Vane flieht tief traumatisiert vom Schrecken des Krieges in den Süden Frankreichs. Dort lernt sie den Fischer Aarò kennen. Die unbeschwerte Lebensweise, die Gerichte der südfranzösischen Küche und Aaròs zärtliche Zuwendung sind Balsam für Emelines wundes Herz. Stück für Stück findet sie zurück ins Leben. Dass Aarò schon lange einer anderen versprochen ist, versuchen die Liebenden verzweifelt zu verdrängen …

Meine Meinung:

‚Der Duft von Meer und Thymian‘ erzählt die Geschichte von Emeline, die viel Unglück erleben musste und ihrer Heimat den Rücken kehrt. Wir erleben die Geschehnisse auf zwei Ebenen: Emeline erzählt von der Vergangenheit, während später die Geschichte aus der Perspektive eines jungen Anwalts beschrieben wird. Jener junger Anwalt ist auf der Suche nach Spuren von Emeline, um herauszufinden, was damals geschah.

Der Schreibstil des Buches ist sehr leicht und locker, so dass man der Geschichte wunderbar folgen kann. Der Wechsel der Perspektiven bringt viel Frische in die Geschehnisse. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde, aber mich hat es tatsächlich berührt. Vor allem das Ende, das vielleicht ein wenig zu schnell kam, hat mich sehr berührt, da ich Emeline wirklich ins Herz geschlossen hatte.

‚Der Duft von Meer und Thymian‘ ist leicht und locker, aber auch erfrischend und emotional berührend. Ein Roman, der perfekt ist für faule Tage am Strand!


Autor: Andreas Gruber
Titel: Todesreigen (Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez #4)
Seitenzahl: 576
Erscheinungsdatum: 21. August 2017
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (E-Book)

Inhalt: 

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen …

Meine Meinung:

Nachdem Band 3 der Reihe von Andreas Gruber so spannend geendet hatte, konnte ich Band 4 kaum erwarten! Wir schließen nicht zeitnah an das Geschehen an, sondern befinden uns einige Zeit nach den Begebenheiten aus ‚Todesmärchen‘. Prinzipiell sind zwar alle Bücher abgeschlossene Fälle, jedoch empfiehlt sich durch die Charakterentwicklung ein Lesen in chronologischer Reihenfolge.

‚Todesreigen‘ bietet wieder mal einen äußerst spannend konstruierten Fall. Sabine Nemez gehört für mich zu den sympathischsten Ermittlerinnen, und sie wird mir sogar von Band zu Band sympathischer. Wir ermitteln dieses Mal in einem Fall, dessen Wurzeln weit zurück reichen und der trotzdem schwerwiegende Folgen für die Gegenwart bereithält. Die Story ist in zwei verschiedene zeitliche Stränge geteilt, die sich nach und nach annähern. Ich habe anfangs gar nicht bemerkt, dass sich der eine Handlungsstrang zeitlich vor dem eigentlichen Geschehen bewegt. Vielleicht war ich etwas unaufmerksam oder Herr Gruber wollte den Leser absichtlich etwas hinters Licht führen, was ihm in meinem Fall sehr gut gelungen ist.

Der Fall selbst war, wie bereits erwähnt, sehr spannend konstruiert, jedoch im gesamten nicht unbedingt ‚mein Fall‘. Manche Dinge fand ich ein wenig zu konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Auch finde ich die extreme Entwicklung von Gut zu Böse manchmal etwas übertrieben, und eben nicht glaubwürdig.

Insgesamt war die Story aber wieder so spannend und ereignisreich geschrieben, dass ich sie in kürzester Zeit durchlesen musste. Auch wenn das Thema nicht ganz mein Fall war, konnte mich Andreas Gruber trotzdem unglaublich gut an das Buch fesseln.

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